KfW 430

Fördergeld für energiesparendes Wohnen

Das Wichtigste in Kürze

  • Durch eine energetische Sanierung eines Gebäudes sinken die Energiekosten. Dadurch sparen Sie langfristig Geld und werden ein Stück weit unabhängig von der Entwicklung der Energiepreise.
  • Für Maßnahmen, die den Energieverbrauch und die Energieverluste von Wohngebäuden senken, gibt es sehr zinsgünstige Kredite und Zuschüsse von der staatlichen Förderbank KfW.
  • Die wichtigsten Förderprogramme für die energetische Sanierung sind KfW 430 (Energieeffizient sanieren umbauen – Investitionszuschuss) und KfW 151/152 (Energieeffizient sanieren – Kredit).
  • Auch die Baubegleitung, den Einbau von Brennstoffzellen, eine umweltfreundliche Heizanlage und den Bau oder Kauf energieeffizienter Gebäude fördert die KfW.
  • Gerade bei der Heizungssanierung sollten Sie sich über die unterschiedlichen Fördertöpfe beraten lassen.

So gehen Sie vor

  • Ein Umbau betrifft fast immer auch Fenster und Türen, die Heizung, das Dach, die Wände oder den Keller eines Gebäudes. Prüfen Sie frühzeitig, ob Sie sich dafür einen zinsgünstigen Kredit oder einen Investitionszuschuss von der KfW holen können.
  • Die KfW hat keine eigenen Filialen. KfW-Kredite für das Programm KfW 151/152 können Sie aber überall dort beantragen, wo es auch normale Baukredite gibt, also etwa bei Banken, Sparkassen und Baukredit-Vermittlern. Wir empfehlen Dr. Klein, Interhyp und Planethyp.
  • Einen Investitionszuschuss für eine energieeffiziente Sanierung (KfW 430) oder die Baubegleitung beantragen Sie dagegen direkt bei der KfW.
  • Prüfen Sie, ob Sie weitere Förderprogramme der KfW nutzen können, etwa, weil Sie auch altersgerecht umbauen oder den Einbruchschutz verbessern.

Eine energetische Sanierung eines Hauses kostet Geld. Bei der Finanzierung der Kosten helfen Kredite und Zuschüsse der staatlichen Förderbank KfW. Da die Zuschüsse ein staatliches Geldgeschenk für den Klimaschutz sind und die Kredite zinsgünstig, empfehlen wir bei jedem Umbau einen Blick auf die Programme der KfW.

KfW
Förderprogramme

  • Förderkredite und Zuschüsse für energetische Sanierung
  • Förderung in den Programmen KfW 430 und KfW 151/152
  • Zuschüsse bei KfW 430 bis zu 30.000 Euro und 30 % der förderfähigen Kosten

So fördert die KfW eine energetische Sanierung

Wer für die energetische Sanierung gar nicht erst einen Kredit aufnehmen möchte, kann einen Investitionszuschuss der KfW-Bankengruppe beantragen. Den Zuschuss gibt es im Programm KfW 430 (Energieeffizient sanieren – Investitionszuschuss). Das Geld müssen Sie nicht zurückzahlen, der Zuschuss verringert also ihre Investitionskosten. Die KfW beteiligt sich mit bis zu 30.000 Euro je Wohnung. Diesen Höchstbetrag erhält allerdings nur, wer auch den höchsten Energiestandard erreicht (das sogenannte KfW-Energieeffizenzhaus 55). Außerdem darf der Investitionszuschuss höchstens 30 Prozent der förderfähigen Kosten abdecken. Wer also die maximale Förderung im Programm KfW 430 erreichen möchte, muss mindestens 100.000 Euro aufwenden, davon 70.000 Euro aus eigener Tasche.

Wer die energetische Sanierung nicht mit eigenem Geld finanziert, kann dafür in den Programmen KfW 151 oder KfW 152 Kredite beantragen. Beim Programm KfW 151 muss die Wohnung mit der Sanierung den umfassenden energetischen Standard eines KfW-Effizienzhauses erreichen. Je Wohneinheit können Sie dann bis zu 100.000 Euro als Kredit beantragen.

Wer dagegen nur einzelne Maßnahmen (wie die Wärmedämmung von Wänden oder die Erneuerung von Fenstern) finanzieren möchte, kann unter der Programmnummer 152 bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit beantragen.

In den beiden Kreditprogrammen KfW 151 und KfW 152 gibt es zusätzlich zu günstigen Zinsen noch ein Geldgeschenk in Form eines Tilgungszuschusses. Sie müssen also weniger Geld zurückzahlen, als Sie anfänglich bekommen haben. Wie hoch der Tilgungszuschuss ausfällt, hängt davon ab, welchen Energiestandard Sie mit der Sanierung erreichen. Je weniger Energie das Gebäude nach der Sanierung verbraucht, umso höher fällt der Zuschuss aus.

Voraussetzung für die Förderung der energetischen Sanierung in allen drei genannten Programmen ist jeweils, dass der Bauantrag oder die Bauanzeige vor dem 1. Februar 2002 gestellt wurde.

Diese Maßnahmen fördert die KfW

Mit den Programmen KfW 430 und KfW 151/153 fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau die folgenden Maßnahmen:

  • Maßnahmen, die zum KfW-Effizienzhaus-Standard führen - Mit dieser Bezeichnung legt die KfW einen technischen Standard für die Energieeffizienz eines Gebäudes fest. Je niedriger die Zahl desto niedriger der Energiebedarf. Zurzeit bezeichnet das KfW-Effizienzhaus 55 den höchsten energetischen Standard.
  • Einzelmaßnahmen energetische Sanierung - Bei den Einzelmaßnahmen geht es einerseits um die Wärmedämmung, andererseits um die Erneuerung bestehender Bauteile. Eine Förderung gibt es für die Dämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken und die Erneuerung von Fenstern, Außentüren und der Heizung. Auch den Einbau einer Lüftungsanlage honoriert die KfW.
  • Heizungs- oder Lüftungspakete - Wer Verbesserungen bei der Heizung und der Lüftung zu einem Maßnahmenpaket bündelt, erhält eine höhere Förderung als für einzelne Maßnahmen.

Die KfW fördert nicht nur die reinen Material- und Handwerkerkosten, sondern auch Kosten für Beratung, Planung, Messungen und vorbereitende Maßnahmen.

Die Einzelheiten des Zuschuss-Programms KfW 430 und des Kredit-Programms KfW 151/152 hat die Förderbank jeweils in eigenen Merkblättern zusammengefasst (für KfW 430 und für KfW 151/152). Da die technischen Vorgaben recht umfangreich sind, gibt es dafür Anlagen zu den Merkblättern, in denen die KfW die technischen Mindestanforderungen der Maßnahmen beschreibt (für KfW 430 und für KfW 151/152).

Ein Energieeffizienz-Experte muss immer dabei sein

Ein bestehendes Gebäude so zu sanieren, dass es einen neuen energetischen Standard erreicht, der selbst keine neuen Probleme schafft, ist ein anspruchsvolles Vorhaben. Um sicherzustellen, dass das Vorhaben erfolgreich verläuft, verlangt die KfW, dass Bauherren einen Energieeffizienz-Experten in die Planung der energetischen Sanierung einbinden. Der Sachverständige bestätigt, dass die geplanten Maßnahmen nach den Regeln der KfW förderfähig sind. Erst mit dieser Bestätigung können Sie den Antrag stellen.

Die Tätigkeit des Sachverständigen endet allerdings nicht mit der Planung: Er begleitet die Umsetzung der Bauarbeiten und prüft nach dem Ende der Sanierung, ob die Handwerker die Vorgaben der KfW eingehalten haben. Ist dies der Fall, bestätigt der Energieeffizienz-Experte der KfW gegenüber, dass das Vorhaben ordnungsgemäß verlaufen ist. Erst wenn diese Bestätigung vorliegt und der Bauherr die Kosten der Sanierung nachgewiesen hat, zahlt die KfW den Zuschuss aus.

Der Energieeffizienz-Experte hat also eine Reihe von Aufgaben bei der Planung, Baubegleitung und Prüfung der energetischen Sanierung. Dadurch entstehen Kosten, die bei größeren Vorhaben leicht mehrere Tausend Euro betragen können. Ein Bauherr, der auf die KfW-Förderung verzichtet und das Vorhaben allein mit einem Architekten oder Handwerkern umsetzt, spart sich dagegen diese Ausgaben, verzichtet aber gleichzeitig auf den unabhängigen Rat des Experten.

Die KfW hat dieses Problem offenbar erkannt, und zusätzlich zu dem Zuschussprogramms KfW 430 (und auch des Kreditprogramms KfW 151/152) ein Programm aufgelegt, mit dem sie die energetische Fachplanung und Baubegleitung großzügig bezuschusst: KfW 431 Energieeffizient bauen und sanieren Zuschuss Baubegleitung. Bei KfW 431 übernimmt die Förderbank 50 Prozent der Kosten bis zu 4.000 Euro.

Bauherren, die bei der energetischen Sanierung auf die KfW setzen, haben also etwas höhere Beratungs- und Planungskosten als Bauherren, die die KfW-Förderung nicht nutzen. Dafür profitieren sie für das Gesamtprojekt von Investitions- und Tilgungszuschüssen von bis zu 27,5 beziehungsweise 30 Prozent.

Mit KfW 430 bezuschusst die Kreditanstalt die Investition

Für den Investitionszuschuss nach KfW 430 gibt es einige weitere Bedingungen: Den Zuschuss können etwa nur natürliche Personen beantragen, die Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern oder von Eigentumswohnungen sind. Es können sich auch mehrere Eigentümer von Eigentumswohnungen absprechen, um als Wohnungseigentümergemeinschaft einen Antrag zu stellen. Eine weitere Gruppe, die die Förderung nach KfW 430 beantragen kann, sind Käufer von energetisch saniertem Wohnraum oder Eigentumswohnungen, die die Immobilie innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme erwerben.

Die genaue Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Maßnahme

Der Investitionszuschuss der KfW deckt zwischen 10 und 30 Prozent der Kosten. Für die einzelnen Maßnahmen gibt es Maximalbeträge.

KfW 430: Maximaler Tilgungszuschuss pro Wohneinheit

bei   Anteil der förderfähigen Kosten (%)   Maximal pro Wohneinheit (Euro)
Einzelmaßnahmen   10   5.000
Heizungs- und/oder Lüftungspaket   15   7.500
KfW-Effizienzhaus 115   15   15.000
KfW-Effizienzhaus Denkmal   15   15.000
KfW-Effizienzhaus 100   17,5   17.500
KfW-Effizienzhaus 85   20   20.000
KfW-Effizienzhaus 70   25   25.000
KfW-Effizienzhaus 55   30   30.000

Quelle: KfW (Stand: 19. September 2017)

Bei Einzelmaßnahmen und Maßnahmenpaketen fördert die KfW also maximal Investitionen bis 50.000 Euro pro Wohneinheit, beim KfW-Effizienzhaus sind es 100.000 Euro. Liegt der errechnete Zuschussbetrag unter 300 Euro, gibt es allerdings kein Geld von der KfW. Wer also etwa einen Zuschuss für eine Einzelmaßnahme beantragen möchte, muss darauf achten, dass er mit 10 Prozent seiner Ausgaben den Mindestbetrag erreicht. Er muss also mindestens 3.000 Euro investieren.

Den Zuschuss gibt es direkt bei der KfW

Anders als bei den Kreditprogrammen beantragen Sie den Investitionszuschuss direkt bei der KfW. Die Förderbank hat dafür ein Zuschussportal eingerichtet. Geld erhalten Sie allerdings erst, wenn die Bauarbeiten bereits abgeschlossen sind. Erst dann können Sie nachweisen, dass Sie die Vorgaben des Programms eingehalten haben, und der KfW zeigen, welche Kosten entstanden sind. Erst wenn die KfW diese Unterlagen geprüft hat, zahlt sie den Zuschuss aus.

Für Bauherren bedeutet das: Zwischen Einreichung der letzten Unterlagen und der Auszahlung können einige Wochen vergehen. Sie können also nicht davon ausgehen, dass Sie mit dem Zuschuss der KfW unmittelbar die Handwerkerrechnungen bezahlen können. Wer unangenehme Gespräche mit Handwerkern vermeiden möchte, sollte deshalb lange Zahlungsfristen vereinbaren und im Zweifelsfall die Rechnungen zunächst mit eigenem Geld bezahlen.

Mit KfW 151 zum Kredit für energetische Sanierungen

Wer eine energetische Sanierung nicht aus eigener Tasche zahlen kann oder will, kann dafür auch einen zinsgünstigen Kredit von der KfW erhalten. Der Kreis möglicher Antragsteller ist deutlich breiter als bei KfW 430: Nicht nur natürliche Personen, sondern alle Träger von Investitionsmaßnahmen können die Förderung beantragen, also etwa auch Wohnungsunternehmen, Bauträger und sonstige Investoren.

Das Programm KfW 151/152 verringert die finanzielle Belastung für energetische Sanierungen gleich auf zwei Wegen: Der Zinssatz liegt für die ersten 10 Jahre deutlich unter dem Marktzins für normale Baukredite. Zusätzlich dazu erlässt die KfW einen Teil des Kreditbetrags, wenn der Bauherr die Maßnahmen wie geplant umgesetzt hat.

KfW 151/152: Zinssätze (Sollzins / Effektivzins)

Laufzeit in Jahren tilgungsfreie Anlaufzeit in Jahren     Zinsbindung in Jahren     Sollzins pro Jahr in Prozent     Effektivzins pro Jahr in Prozent
10 10     10     0,75     0,75
10 2     10     0,75     0,75
20 3     10     0,75     0,75
30 5     10     0,75     0,75

Quelle: KfW (Stand: 19. September 2017)

Zweiter Bestandteil der Förderung ist der Tilgungszuschuss. Die KfW erlässt also einen Teil der Restschuld. Je höher der erreichte energetische Standard nach der Sanierung ist, desto höher ist der Tilgungszuschuss.

KfW 151: Tilgungszuschuss für KfW-Effizienzhaus

nachgewiesener KfW-Standard   Höhe des Tilgungszuschusses
KfW-Effizienzhaus 55   27,5 % der Darlehenssumme, bis zu 27.500 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 70   22,5 % der Darlehenssumme, bis zu 22.500 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 85   17,5 % der Darlehenssumme, bis zu 17.500 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 100   15,0 % der Darlehenssumme, bis zu 15.000 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 115   12,5 % der Darlehenssumme, bis zu 12.500 Euro für jede Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus Denkmal   12,5 % der Darlehenssumme, bis zu 12.500 Euro für jede Wohneinheit
Heizungs-/Lüftungspaket   12,5 % der Darlehenssumme, bis zu 6.250 Euro für jede Wohneinheit
Einzelmaßnahmen   7,5 % der Darlehenssumme, bis zu 3.750 Euro für jede Wohneinheit

Quelle: KfW (Stand: 19. September 2017)

Besonderheiten bei Laufzeit, Zinsbindung und Sondertilgung

Die Laufzeiten können Sie selbst festlegen. Wie die Tabelle zeigt, stehen 10, 20 oder 30 Jahre zur Auswahl. Je länger die gewählte Laufzeit, umso niedriger fallen die einzelnen Raten aus.

Eine Besonderheit der KfW-Kredite ist die tilgungsfreie Anlaufzeit am Anfang des Kredits. Während der Tilgungsfreijahre berechnet die KfW nur die Zinsen, verlangt aber noch keine Rückzahlung des Darlehens. Dadurch sind Sie in den ersten Jahren des Kredits etwas flexibler. Gleichzeitig zahlen Sie aber etwas mehr an Zinsen, denn die Zinsen werden immer auf der Basis der Restschuld berechnet.

Bei KfW 151 liegt die Zinsbindungen immer bei zehn Jahren. Die Zinssätze sind also für zehn Jahre festgeschrieben. Erst danach müssen Sie eine neue Zinsvereinbarung mit der Bank schließen. Allerdings sollten Sie auch bei dieser Zinsbindung die Anschlussfinanzierung im Blick behalten: Selbst wenn der Marktzins nicht steigt, wird das KfW-Darlehen nach Ende der Zinsbindungsfrist teurer, denn das Folgeangebot, das die KfW dann vorlegt, wird nicht mehr verbilligt. Wer kann, sollte das Darlehen also möglichst bis zum Ende der ersten Zinsbindungsfrist zurückzahlen.

Ein wichtiger Vorteil des KfW 151/152 im Vergleich zu normalen Bankdarlehen sind die großzügigen Möglichkeiten zur Sondertilgung: Das Darlehen kann während der Zinsbindungsfrist kostenfrei ganz oder in Teilbeträgen ab 1.000 Euro getilgt werden. Sie müssen also keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. 

Anträge über Vermittler stellen

Sie können den Kredit für energieeffizientes Sanieren nicht direkt bei der KfW stellen, sondern müssen sich an einen Finanzierungspartner der Kreditanstalt wenden. Das kann eine Bank oder Sparkasse oder auch Vermittler von Baukrediten sein. Die Vermittler sind auch eine gute Anlaufstelle, wenn Sie nach der ersten Zinsbindungsphase eine passende Anschlussfinanzierung suchen.

Bei der Heizung gibt es mehrere Fördertöpfe

Grundsätzlich können Sie mehrere Fördertöpfe der KfW miteinander kombinieren. Auch eine Kombination mit anderen öffentlichen Fördertöpfen ist möglich, solange Sie insgesamt nicht mehr Geld beantragen als Sie tatsächlich ausgeben. Ähnlich selbstverständlich dürfte die Regel sein, dass Sie nicht gleichzeitig den Investitionszuschuss nach KfW 430 und den Kredit mit Tilgungszuschuss nach KfW 151/152 beantragen dürfen.

Besonders genau müssen Sie allerdings hinschauen, wenn Sie überlegen, ihre alte Heizung auszutauschen: Wenn die Heizungsanlage erneuerbare Energien nutzen, können Sie einerseits Fördermittel nach den Programmen KfW 430 und KfW 151/152 beantragen. Darüber hinaus gibt es aber ein weiteres KfW-Programm KfW 271 (Erneuerbare Energien – Premium) und als weiteren Fördertopf das Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Die beiden letztgenannten Programme dürfen Sie allerdings nicht nutzen, wenn Sie bereits die KfW-Programme für die energetische Sanierung in Anspruch nehmen. Dies gilt auch für das Anreizprogramm Energieeffizienz der Bafa, bei dem das Bundesamt Zuschüsse vergibt für effiziente Heizungspumpen und den hydraulischen Abgleich.

Gleichzeitig hat die KfW ein weiteres Kreditprogramm aufgelegt, das gerade als Ergänzung zum Bafa-Zuschuss gedacht ist: KfW 167 (Energieeffizient sanieren – Ergänzungskredit).

Gerade wenn es um die Heizung geht, ist es also sinnvoll, nicht erst für die Planung einen Experten für Energieeffizienz zu kontaktieren, sondern als ersten Schritt einen Energieberater zu beauftragen. Der Energieberater ermittelt nicht nur den energetischen Zustand des Gebäudes, sondern er erstellt das passende Sanierungskonzept und berät Sie über die Fördermittel. Auch für die Energieberatung selbst gibt es wiederum Fördermittel der Bafa.

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Artikel verfasst von

Dirk Eilinghoff

Finanztip-Experte für Bankprodukte

Als Teamleiter Bankprodukte ist Dirk Eilinghoff bei Finanztip für die Themen Geldanlage und Altersvorsorge zuständig. Erfahrungen in diesem Bereich bringt er mit aus seiner Arbeit als selbstständiger Finanz- und Honorarberater. In früheren Jahren leitete der studierte Historiker und Diplom-Kaufmann gemeinnützige Projekte bei der Bertelsmann Stiftung und der Körber-Stiftung.