Kfz-Versicherung

So bekommen Sie doch noch eine Police für Ihr Auto

Das Wichtigste in Kürze

  • Autofahrer mit vielen Strafzetteln oder mit sehr teuren Fahrzeugen finden nur schwer eine Police.
  • Kfz-Versicherungen lehnen Verträge ab, wenn sie das Risiko als zu hoch einschätzen.
  • Auch mit schlechter Bonität ist die Suche für Autohalter oft schwierig.
  • Ein Versicherungsmakler kann manchmal helfen, doch noch eine Police zu bekommen.
  • Unser Tipp: Bleiben Sie zu Kfz-Versicherung immer auf dem Laufenden - mit unserem kostenlosen Newsletter!

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Bei einer Haftpflichtversicherung hat der Anbieter keine Wahl: Die Police ist gesetzlich vorgeschrieben, daher besteht ein sogenannter Kontrahierungszwang. Das bedeutet: Stellt ein Autofahrer einen Antrag auf eine Haftpflichtversicherung, muss die Gesellschaft den Vertrag abschließen.

Anders sieht es bei den Kaskoversicherungen aus. Fahrer, die von den Versicherungen als hohes Risiko angesehen werden, bekommen über Vergleichsportale und Direktversicherer auch gegen einen hohen Beitrag häufig keinen Kaskoschutz. Das kann auch passieren, wenn jemand ein besonders teures Autos versichern will.

Tipp

Hilfe bei Sonderfällen

Informationen zu Sonderfällen sowie Rechtsberatung gibt zum Beispiel der Bund der Versicherten. Dazu müssen Sie allerdings Mitglied werden; das kostet eine Aufnahmegebühr von 8 Euro und einen Jahresbeitrag von 60 Euro.

Hohe Typklasse ist schwer versicherbar

Schwer zu versichern sind vor allem Automodelle, die häufig Schäden haben. Ablesbar ist das an der Typklasse eines Autos. Bei der Haftpflichtversicherung gilt: Je höher die Typklasse, desto häufiger werden mit diesen Fahrzeugen laut Statistik Unfälle gebaut. Bei den Kaskoversicherungen gibt die Typklasse auch darüber Auskunft, wie begehrt das Modell bei Autodieben ist. Probleme können Sie bei der Vollkaskoversicherung schon ab der Typklasse 29 bekommen. Die meisten Anbieter zieren sich aber erst bei der höchsten Typklasse 34. Bei dieser handelt es sich um exotische Sportwagen wie den Porsche 996 Turbo oder Lamborghini 140 Gallardo.

Zu viele Schadensmeldungen

Schwierig kann es auch für Autobesitzer werden, die mit ihrer letzten Versicherung Probleme hatten. Hat zum Beispiel die Versicherung den Vertrag gekündigt, weil es zu häufig Schäden gab oder der Kunde falsche Angaben gemacht hat, findet sich meist ein Eintrag in der HIS, der schwarzen Liste der Versicherungen. Für andere Anbieter bedeutet das, dieser Kunde ist ein hohes Risiko. Manchmal gelingt in solchen Fällen einem Versicherungsmakler, einen Anbieter zu finden, der das Risiko dennoch übernimmt – allerdings gegen einen meist sehr hohen Beitrag. Der Verband Deutscher Versicherungsmakler (VDVM) kann helfen, so einen Vermittler zu finden.

Wer allerdings Punkte im Verkehrszentralregister hat, sollte in der Regel keine Probleme haben, eine Versicherung zu finden. Wir haben im August 2017 Preise verglichen. Sowohl für zwei als auch für sechs Punkte in  Flensburg erhoben die Anbieter nur einen minimalen Preisaufschlag. Im Durchschnitt lag dieser bei 0,73 Prozent gegenüber dem identischen Fahrer ohne Punkten.

Schlechte Bonität

In die Berechnung einer Versicherungsprämie fließen sehr viele persönliche Daten ein, die dem Anbieter dabei helfen, das Profil des Fahrers möglichst gut einzuschätzen. Wem er zutraut, besonders sicher und umsichtig zu fahren, dem gewährt er einen günstigeren Beitrag. Immer mehr Versicherungen prüfen nun auch kurz vor Vertragsabschluss die Bonität des möglichen neuen Kunden. Denn eine schlechte Bonität signalisiert den Gesellschaften: Diese Person meldet statistisch gesehen mehr Schäden. Besonders Personen, die einen Offenbarungseid geleistet haben, finden meist nur schwer eine Kasko-Versicherung. Eine Haftpflichtversicherung bekommen sie natürlich trotzdem.

Mehr zur Kfz-Versicherung in unserem Ratgeber

Annika Krempel
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

Mindestens zwei Internetportale nutzen

  • Vollkasko kann billiger als Teilkasko sein.
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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Annika Krempel

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

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Die Finanztip-Redaktion besteht aus einem Team von Experten, die völlig unabhängig für Sie recherchieren, damit Sie die beste Entscheidung treffen können. Die Experten arbeiten in den Teams Bank & Geldanlage, Versicherung & Vorsorge, Recht & Steuern sowie Energie/Reise/ Mobilität & Medien. Bei der Wahl der Zeitschrift „Wirtschaftsjournalist“ zur Wirtschaftsredaktion des Jahres belegte die Redaktion 2015 den zweiten Platz.