Sicherungsabtretung

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Die Sicherungsabtretung ist eine übliche Form der Kreditsicherung, zum Beispiel für einen Ratenkredit oder ein Privatdarlehen. Sie dient dazu, einem Kreditgeber Sicherheit dafür zu bieten, dass er sein Darlehen auch zurückgezahlt bekommt. Die Sicherungsabtretung erfolgt dadurch, dass der Kreditnehmer eine ihm gegen einen Dritten zustehende Forderung an den Kreditgeber abtritt (§ 398 BGB).

Der Kreditgeber darf jedoch zunächst einmal die Sicherheit weder verwerten noch verkaufen. Erst wenn der Kreditnehmer das Darlehen nicht mehr zurückzahlt, kann der Kreditgeber tatsächlich sein Recht aus der abgetretenen Forderung geltend machen. Dann darf er nämlich die zur Sicherung abgetretene Forderung selber bei der dritten Person einziehen und von dem Erlös das behalten, was der Kreditnehmer ihm noch schuldet.

Ist der Darlehensnehmer Arbeitnehmer, kann er zum Beispiel seine Gehaltsforderung als Sicherheit abtreten. Wenn er das Darlehen nicht zurückzahlt, kann der Darlehensgeber auf den Arbeitgeber des Darlehensnehmers zugehen und die Auszahlung des Gehalts verlangen, wobei der Arbeitgeber die gesetzlichen Pfändungsschutzvorschriften beachten muss (§ 850c ZPO). Üblich sind auch Abtretungen von Forderungen aus Lebensversicherungen. Über eine solche Abtretung muss allerdings die Versicherungsgesellschaft informiert werden.

Sicherungsabtretung

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Sara Zinnecker
Finanztip-Expertin für Kredit

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Artikel verfasst von

Dr. Britta Beate Schön

Finanztip-Expertin für Recht

Britta Beate Schön ist bei Finanztip für sämtliche Rechtsthemen zuständig. Die promovierte Juristin und Rechtsanwältin war als Leiterin der Rechtsabteilung bei Finanzdienstleistern wie der Telis Finanz AG und der Interhyp tätig. Vorher lehrte und forschte sie in Japan als DAAD-Junior-Professorin für deutsches und Europarecht. Ihr Studium absolvierte sie in Münster, Genf, Regensburg und Leipzig. Die Autorin erreichen Sie unter [email protected].