Interner Tarifwechsel PKV

Tarif in der privaten Kranken-versicherung wechseln und sparen

Das Wichtigste in Kürze

  • Als Mitglied in der privaten Krankenversicherung (PKV) haben Sie das Recht, bei Ihrem Versicherer kostenlos den Tarif zu wechseln.
  • Dadurch können Sie Ihre Beiträge eventuell deutlich senken, ohne auf wichtige Leistungen zu verzichten.
  • Als Faustregel sollten Sie alle fünf bis zehn Jahre Ihren Tarif überprüfen und ihn mit anderen Ihres Versicherers vergleichen lassen. Tun Sie es gegebenenfalls früher, wenn die Beiträge stark erhöht werden.
  • Vor allem für ältere, langjährig Versicherte lohnt sich die Kontrolle, weil es in der Regel mittlerweile günstigere Tarife für sie gibt.

So gehen Sie vor

  • Fordern Sie Ihre Versicherung auf, Sie zu einem internen Tarifwechsel zu beraten. Dazu können Sie unser Musterschreiben nutzen.
  • Für Laien ist schwer zu beurteilen, ob die Versicherung tatsächlich den optimalen Tarif empfiehlt. Lassen Sie das Angebot deshalb von einem Versicherungsberater prüfen.
  • Der Berater hilft Ihnen, die Leistungen verschiedener Tarife zu vergleichen und kann über Vertragsdetails verhandeln.
  • Wir haben geeignete Versicherungsberater ausgewählt: Ziehen Sie ein erfolgsabhängiges Honorar vor, empfehlen wir Minerva. Zahlen Sie lieber ein Pauschalhonorar, empfehlen wir Verssulting.
  • Tipp: Sollen wir Sie zum Thema private Krankenversicherung sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten? Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

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Jeder, der länger in der privaten Krankenversicherung (PKV) ist, kennt diesen Ärger: In der Zeit vor dem Jahreswechsel flattert ein Schreiben herein mit einer saftigen Beitragserhöhung. Viele Versicherte nehmen das stillschweigend hin – bis ihnen eines Tages die Belastung über den Kopf wächst.

Dabei gibt es eine gute Möglichkeit, einer Beitragsexplosion entgegenzuwirken: Als PKV-Versicherter dürfen Sie bei Ihrem privaten Krankenversicherer kostenlos den Tarif wechseln und können dadurch möglicherweise Beiträge sparen – unabhängig davon, ob die Versicherung gerade die Beiträge erhöht hat oder nicht. Dieses gesetzlich verbriefte Recht nutzen nur Wenige. Erfahrungen spezialisierter Versicherungsberater zeigen, dass in vielen Fällen eine Ersparnis von 200 Euro im Monat möglich ist.

Jeder sollte den Tarifwechsel prüfen

Potenziell lohnt sich der Wechsel des Tarifs für jeden. Er muss nur einen Tarif finden, der bei gleich gutem Schutz Beiträge spart. Das Gesetz ist dabei auf der Seite der Kunden. Insbesondere wenn Ihre Beiträge in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen sind, empfiehlt es sich, einen Vergleich mit anderen Angeboten Ihres Versicherers anzustellen.

Achtung

Nicht den Versicherer wechseln

Wenn Sie in der PKV sind, sollten Sie in aller Regel nur intern den Tarif, aber nicht die Versicherung wechseln. Denn wenn Sie zu einem anderen Anbieter gehen, verlieren Sie einen erheblichen Teil Ihrer Altersrückstellungen, die im Alter die gewachsenen Kosten für Behandlungen abfedern sollen. Außerdem müssen Sie sich beim Wechsel des Anbieters einer neuen Gesundheitsprüfung unterziehen, was Risikozuschläge und den Ausschluss von Leistungen zur Folge haben kann. Ein externer Wechsel ist deshalb nur in Ausnahmefällen sinnvoll. Falls Ihr Vermittler Ihnen eine solche sogenannte Umdeckung vorschlägt, ist er wahrscheinlich auf eine Abschlussprovision aus.

Warum alte Tarife oft teurer sind als neue

Krankenversicherungen werden mit der Zeit immer teurer. Dafür gibt es hauptsächlich zwei Gründe: Zum einen entwickelt sich die Medizin stetig weiter, und modernere Therapien haben eben ihren Preis. Zum anderen steigt die Lebenserwartung, wodurch die Menschen immer länger höhere Gesundheitskosten verursachen.

Zwar bildet jede private Krankenversicherung sogenannte Altersrückstellungen, die dafür sorgen, dass die Beiträge im Alter nicht explodieren. Steigen werden sie dennoch.

Wie sich die Beiträge einzelner Tarife entwickeln, kann aber selbst innerhalb eines Versicherungsunternehmens höchst unterschiedlich sein. Das liegt daran, dass in der privaten Krankenversicherung jeweils alle gleichaltrigen Versicherten in einem Tarif die Gesundheitskosten unter sich ausmachen. So können Tarife mit ähnlichen Leistungen unterschiedlich teuer sein, je nachdem wie gesund die Versicherten dort sind.

Besonders extreme Preisunterschiede gibt es bei Versicherern, die regelmäßig neue, sehr günstige Tarife auf den Markt bringen. So versuchen sie neue Kunden anzulocken. Doch wenn der Preis zu knapp kalkuliert wurde, müssen die Beiträge später besonders stark angehoben werden. Das führt dazu, dass gesunde Kunden den Tarif verlassen. Diese sind eher bereit, den Tarif zu wechseln als Kranke – obwohl jeder das Recht auf einen Tarifwechsel hat, unabhängig vom Gesundheitszustand. Wenn aber Gesunde einen Tarif verlassen, verbleiben anteilig mehr Kranke, wodurch die Beiträge noch stärker steigen.

Weniger Leistung bekommen Sie immer, mehr nicht unbedingt

Jeder privat Versicherte hat nach Paragraf 204 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) das Recht, bei seinem Versicherer in einen anderen Tarif zu wechseln, der entweder einen gleich guten oder einen schlechteren Versicherungsschutz bietet. Wenn Sie in einen Tarif mit höheren Leistungen wechseln wollen, kann der Versicherer

  • einen Risikozuschlag verlangen, auch wenn kein erhöhtes Risiko beim Versicherten vorliegt (BGH, Urteil vom 13. April 2016, Az. IV ZR 393/15),
  • eine Wartezeit ansetzen, in der Sie die höheren Leistungen nicht in Anspruch nehmen können,
  • die höheren Leistungen in Ihrem Fall ausschließen.

Mehrleistungen können beispielsweise ein Einbettzimmer statt eines Zweibettzimmers im Krankenhaus sein oder eine höhere Erstattung für Zahnersatz, aber auch ein geringerer Selbstbehalt als vorher.

Lassen Sie sich nicht abschrecken!

Wollen Kunden sich über einen internen Tarifwechsel informieren, weisen Versicherungen oft darauf hin, dass eine erneute Gesundheitsprüfung nötig sei. Viele Wechselwillige lassen sich davon abschrecken. Doch die Angst vor der Gesundheitsprüfung ist unnötig. Erhebt der Versicherer für zusätzliche Leistungen im neuen Tarif Risikozuschläge, kann der Kunde abwägen, ob es sich lohnt, den Aufschlag in Kauf zu nehmen. Andernfalls kann er freiwillig auf die Extras verzichten und muss damit keinen Risikozuschlag zahlen.

Grundsätzlich dürfen Versicherte in alle alten und neuen Tarife wechseln. Also in alle, die ihre Versicherung anbietet oder jemals angeboten hat. Dabei behalten sie alle im alten Tarif gebildeten Altersrückstellungen. Diese werden voll auf den neuen Tarif angerechnet. Unter Umständen kann der neue Beitrag dadurch sehr günstig sein.

Die Tarifvielfalt unterscheidet sich je nach Anbieter enorm. Häufig ist die Auswahl mit mehreren Hundert Tarifen sehr groß und schwer zu überblicken. Auch wenn zwei Tarife ähnliche Leistungen bieten – identisch sind sie so gut wie nie. Damit Sie nicht unwissentlich auf für Sie wichtige Leistungen verzichten, ist es sinnvoll, sich von einem guten Versicherungsberater unterstützen zu lassen.

Achtung

Selbstbehalt nur in Maßen erhöhen

Eine simple Möglichkeit, die PKV-Beiträge zu senken, ist ein höherer Selbstbehalt. Der lohnt sich vor allem für Selbstständige, Angestellte müssen die Beitragsersparnis mit ihrem Arbeitgeber teilen. Allerdings sollten Kunden sich absolut sicher sein, dass Sie das Geld für den Eigenanteil auch langfristig übrig haben. Den Selbstbehalt wieder zu reduzieren, ist in der Regel nicht möglich. Er kann sogar noch steigen, denn auch der Versicherer darf den Selbstbehalt erhöhen.

Vorsicht beim Wechsel in einen Unisex-Tarif

Bis zum 21. Dezember 2012 richtete sich der Beitrag in der privaten Krankenversicherung auch nach dem Geschlecht. Wer noch in einem solchen alten, sogenannten Bisex-Tarif versichert ist, sollte sich den Wechsel in einen neueren Unisex-Tarif gut überlegen. Einmal in einem Unisex-Tarif, in dem Frauen und Männer den gleichen Beitrag zahlen, gibt es kein Zurück mehr in die alten Tarife. Das kann besonders für Männer nachteilig sein, die von der geschlechtsabhängigen Berechnung profitiert haben.

Wer befürchtet, sich irgendwann nur noch einen minimalen PKV-Schutz leisten zu können, sollte ebenfalls nur innerhalb von Bisex-Tarifen wechseln. So behält er die Möglichkeit, notfalls in den günstigen Standardtarif zu gehen. Aus dem Unisex-Tarif heraus ist nur ein Wechsel in den Basistarif möglich, der teurer ist.

Die Versicherungen mauern

Möchten Sie von Ihrem Wechselrecht Gebrauch machen, können Sie zunächst Ihre Versicherung schriftlich dazu auffordern, Sie nach Paragraf 6 VVG zum internen Tarifwechsel zu beraten. Die Versicherung muss Ihnen dann Alternativen zu Ihrem bisherigen Tarif vorschlagen. Dazu können Sie unser Musterschreiben verwenden. Lassen Sie sich nicht telefonisch abwimmeln oder zu einem Besuch von einem Versicherungsvertreter überreden, sondern bestehen Sie auf eine schriftliche Antwort.

Tipp

Versicherung eine Frist setzen

Setzen Sie der Versicherung eine Frist für die Antwort auf Ihr Wechselbegehren. Zieht sich der Tarifwechsel über Monate hin, können Sie verlangen, dass Ihr Tarif und damit auch der Beitrag rückwirkend umgestellt werden. Verzögert der Versicherer Ihr Anliegen bewusst oder gibt er Ihnen falsche Auskünfte, können Sie sich von ihm eventuell sogar das Honorar für einen Versicherungsberater oder Fachanwalt erstatten lassen, der Ihnen beim Wechsel geholfen hat.

Seien Sie sich über eines im Klaren: Grundsätzlich hat die Versicherung keinen Anreiz, Ihnen beim Tarifwechsel optimal zu helfen: Schließlich bekommt sie dann weniger Geld für dieselbe Leistung. Deshalb ist sinnvoll, das Angebot der Versicherung von einem fachkundigen Versicherungsberater überprüfen zu lassen. Er kann einschätzen, ob der empfohlene Tarif tatsächlich der beste für Sie ist und Ihnen im Zweifelsfall weitere Wechselmöglichkeiten aufzeigen. Hat die Versicherung Ihnen keinen oder nur absolut unsinnige Tarife empfohlen, kann Ihr Versicherungsberater sich das in späteren Verhandlungen mit dem PKV-Unternehmen zunutze machen.

Einige private Krankenversicherer haben sich Anfang 2016 dazu verpflichtet, Kunden besser beim Tarifwechsel zu helfen. So sollen Anfragen innerhalb von 15 Tagen bearbeitet, Kunden ab 55 Jahren automatisch über ihr Wechselrecht informiert und Vor- und Nachteile verschiedener Tarife gut erklärt werden. 25 Versicherungen haben dazu eine verbindliche Leitlinie unterschrieben.

Dennoch berichten spezialisierte Versicherungsberater, dass viele PKV-Anbieter die Anfragen von Kunden zu einem Tarifwechsel systematisch behindern. Mal werden die Anfragen monatelang nicht bearbeitet und der Kunde hingehalten. Oder der Versicherte gerät am Telefon an schlecht ausgebildete Mitarbeiter, die ihm schlicht nicht weiterhelfen können.

Einem unserer Leser wurde gar erzählt, dass es keine Alternative gebe, obwohl das nicht stimmte. Als er dies von seiner Krankenversicherung schriftlich haben wollte, sah die Situation plötzlich anders aus. Mit nur wenigen Abstrichen bei der Leistung konnte er dann doch in einen günstigen Tarif wechseln. Auf Nachfrage bedauerte die betroffene Versicherung den Fall und versicherte die volle Unterstützung ihrer Kunden bei einem Tarifwechsel.

Der Vertreter oder Makler hat wenig Interesse, Ihnen zu helfen

Grundsätzlich können Versicherte auch den Makler, über den sie ihre private Krankenversicherung abgeschlossen haben, um Hilfe beim Tarifwechsel bitten. Allerdings verdienen Versicherungsvertreter und -makler ihr Geld mit Provisionen. Für einen internen Tarifwechsel bekommen sie nichts. Im Gegenteil: Wenn der Kunde weniger Beitrag zahlt, verringert sich auch die Bestandprovision, die der Makler erhält. Daher können sie sich nicht darauf verlassen, dass er sie neutral berät und sich dafür auch Zeit nimmt.

Unterstützung von spezialisiertem Berater holen

Hat die Versicherung Ihnen ein Angebot für einen internen Tarifwechsel gemacht, ist es sinnvoll, dieses von einem Experten überprüfen zu lassen. Das gilt erst recht, wenn Ihr Versicherer behauptet, es gebe keinen Tarif, in den Sie wechseln könnten. Für Versicherte sind die Vielzahl der PKV-Tarife und deren Unterschiede kaum zu überblicken. Wer aus Unwissenheit beim Tarifwechsel auf wichtige Leistungen verzichtet, kann das später nur schwer wieder rückgängig machen. Lassen Sie sich deshalb am besten von einem spezialisierten Versicherungsberater unterstützen. Auch einige Verbraucherzentralen bieten Beratung an.

Ein Versicherungsberater bekommt im Gegensatz zu Vertretern oder Maklern keine Provision vom Versicherungsunternehmen, sondern wird direkt von Ihnen bezahlt. Dadurch hat er grundsätzlich ein Interesse an Ihrem Anliegen eines Tarifwechsels und steht nicht auf der Seite des PKV-Versicherers. Worauf Sie bei der Suche nach einem guten Honorarberater grundsätzlich achten sollten, erfahren Sie in unserem Artikel Einen Honorarberater finden.

Der Berater hilft Ihnen nicht nur, den für Sie passendsten und günstigsten Tarif zu finden. Er übernimmt auch die weitere Korrespondenz mit der Versicherung. Das spart Zeit und Nerven. Manchmal erhebt die Versicherung Risikozuschläge für bestimmte Mehrleistungen, die entweder zu hoch oder gar nicht gerechtfertigt sind. Über diese kann der Versicherungsberater mit dem Anbieter verhandeln und sie bestenfalls abwenden.

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Die Frage der Honorargestaltung

Wann ein Honorar fällig wird und wie hoch es ausfällt, unterscheidet sich je nach Berater und ist nicht festgelegt. Grundsätzlich gibt es zwei Konzepte, die beide Vor- und Nachteile haben:

Das erfolgsabhängige Honorar
Bei diesem Modell bezahlen Sie den Berater nur, wenn er Ihnen in einen günstigeren Tarif verhilft: nämlich zwischen 50 und 100 Prozent des Beitrags, den Sie im ersten Jahr sparen. Falls der Berater keinen Tarif findet, in den Sie wechseln wollen, kostet die Beratung nichts. Bei diesem Modell sollten Sie vor Beginn vertraglich festhalten, dass der neue Tarif in allen Bereichen mindestens die gleichen Leistungen wie Ihr bisheriger aufweisen muss. Leistungseinschränkungen können Sie später immer noch zustimmen, sollten sich diese aber grundsätzlich gut überlegen. Des Weiteren sollte die Ersparnis auch danach berechnet werden, ob der Selbstbehalt, der Zuschuss des Arbeitgebers sinkt oder Sie eine geringere Beitragsrückerstattung bekommen.

Der Vorteil dieses Modells liegt ganz klar darin, dass es kein finanzielles Risiko gibt: Sie können Ihren Tarif kostenlos überprüfen lassen. Der Berater hat die gleiche Zielsetzung wie Sie: Je mehr Sie sparen, desto mehr verdient er.

Der Nachteil besteht in dem hohen Anreiz für den Berater, Sie hinters Licht zu führen: Da die Versicherungsbedingungen so komplex sind, kann er Sie zum Wechsel in einen für Sie nachteiligen, aber billigen Tarif verführen, ohne dass Sie es merken. Haben Sie einmal auf wichtige Leistungen verzichtet, ist das nur noch schwer rückgängig zu machen. Es gibt viele Beispiele für unseriöse Anbieter, die mit diesem Modell arbeiten, um ein möglichst hohes Honorar zu erhalten.

Das pauschale oder zeitbezogene Honorar
Im Gegensatz zum ersten Modell bekommt der Berater hier Geld je nach Aufwand. Entweder nennt er vorab einen festen Preis für die Überprüfung Ihres Tarifs oder er rechnet nach Arbeitsstunden ab. Auch wenn er keinen passenden Tarif für Sie findet, müssen Sie ein Honorar zahlen. Lassen Sie sich auf jeden Fall immer genau über den Fortgang seiner Recherche informieren. Oftmals ist relativ früh klar, dass ein Tarifwechsel nicht infrage kommt – dann sollten Sie die Beratung abbrechen.

Der Vorteil dieses Konzepts liegt darin, dass der Berater keinen Anreiz hat, Sie zu hintergehen. Er wird in jedem Fall für seine Arbeit bezahlt und kann Sie neutral und objektiv beraten. Es schadet auch nicht seinem Geldbeutel, wenn er Ihnen von billigen Tarifen mit schlechteren Leistungen abrät oder Sie auch auf Tarife mit geringer Beitragsersparnis, aber deutlich besserem Versicherungsschutz hinweist.

Der Nachteil besteht im finanziellen Risiko für Sie: Sie müssen auf alle Fälle Geld in die Hand nehmen, ohne zu wissen, ob und wie viel Sie am Ende bei der Krankenversicherung sparen. Klären Sie in jedem Fall gleich zu Beginn die zu erwartende Honorarspanne.

Unsere Empfehlungen

Im Internet gibt es zahlreiche Anbieter, die eine Beitragsoptimierung für die private Krankenversicherung anbieten. Darunter sind auch viele unseriöse Vermittler. Wir haben im Mai 2014 zwei kompetente Versicherungsberater recherchiert – einer mit einem erfolgsabhängigen und einer mit einem pauschalen Honorarmodell. Bei beiden lässt sich die Beratung problemlos per Telefon und Post abwickeln.

Bei der Recherche haben wir uns auf Versicherungsberater beschränkt, weil die Beratung zu einem bestehenden Versicherungsvertrag klar in deren Aufgabenbereich fällt. Versicherungsmakler, die als Honorarberater arbeiten, blieben daher außen vor. Beide unserer Empfehlungen können auf eine lange Erfahrung und fundierte Fachkenntnisse zurückgreifen. Sie fungieren außerdem in den Medien regelmäßig als Ansprechpartner zum Thema Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung.

Minerva Kundenrechte GmbH
Vergleichsweise günstiges Erfolgshonorar

  • hohe Branchenkompetenz
  • Honorar beträgt 50% der Jahresersparnis plus 19% Mehrwertsteuer
  • Veränderungen an Selbstbehalten, Arbeitgeberzuschuss und Beitragsrückerstattung werden fair in das Honorar einbezogen
  • erfolgsbezogenes Honorar erfordert Vertrauen in den Berater
  • übernimmt Betreuung nur ab jährlicher Ersparnis von 480 Euro

Verssulting UG (Thorulf Müller)
Fair abgestufte Pauschalhonorare

  • langjährige Branchenerfahrung und Hintergrundkenntnisse
  • vier Beratungsschritte, die Sie einzeln bezahlen, nach jedem Schritt können Sie abbrechen
  • beim Pauschalhonorar gehen Sie in Vorleistung
  • unübersichtliche Website

Achtung

Ausschreibung für Versicherungsberater

Finanztip sucht qualifizierte Versicherungsberater, die wir unseren Lesern für die Beratung zum internen Tarifwechsel in der PKV empfehlen können.

Hierzu machen wir eine laufende Online-Ausschreibung, über die sich erfahrene Berater bei uns bewerben können. Falls Sie unseren Auswahlkriterien entsprechen, würden wir Sie an dieser Stelle empfehlen. Die nächste Auswertung der Einsendungen beginnen wir im Dezember 2016.

Bewerben Sie sich hier für eine Empfehlung durch Finanztip.

Zur Online-Ausschreibung
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10. November 2016 zum Beitrag
Hallo Community,
viele Ratgeber, selbsternannte Experten und sogenannte „Beitragsoptimierer“ und „Tarifoptimierer“ verengen sich dabei auf wenige Handlungsoptionen oder gar nur eine ...
10. November 2016 zum Beitrag
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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Julia Rieder

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Julia Rieder ist Expertin für Versicherungen und derzeit kommisarisch für das Thema Reise verantwortlich. Während ihres Volontariats bei Finanztip sammelte sie Hörfunk-Erfahrung beim Inforadio. Vorher war sie in den Redaktionen von Frontal 21, der Berliner Zeitung und dem Online-Magazin politik-digital tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat Julia Rieder an der Freien Universität Berlin mit einem Master abgeschlossen.

Saidi Sulilatu

ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis September 2015)

Saidi Sulilatu leitete bei Finanztip den Bereich Versicherungen. Zuvor war er viele Jahre als Honorarberater und Versicherungsmakler tätig. Sulilatu hat am 4. September 2015 Finanztip verlassen.