Private Krankenversicherung

Luxus für die Gesundheit

Das Wichtigste in Kürze

  • Grundsätzlich ist eine private Krankenversicherung (PKV) nur für Beamte und Wohlhabende geeignet, die bis ins Alter über ein gesichertes Auskommen verfügen.
  • In der privaten Krankenversicherung lassen sich Leistungen individuell vereinbaren. Die Versicherung kann die Leistungen nie kürzen.
  • Nur gute Tarife sichern ein hohes Leistungsniveau zu. Spar-Tarife bieten manchmal sehr wenig Absicherung.
  • Kein Tarif bietet alle Leistungen. Die Auswahl ist am Ende immer ein Kompromiss. Leistungsverbesserungen sind meist nur nach erneuter Gesundheitsprüfung möglich.
  • Mit zunehmendem Alter des Kunden steigen die Beiträge trotz Altersrückstellungen. Wer sich für die gesetzliche Krankenversicherung entscheidet, kann deren Leistungen durch private Krankenzusatzversicherungen ergänzen.

So gehen Sie vor

  • Rechnen Sie genau durch, ob Sie sich die Prämien auf Dauer wirklich leisten können. Nutzen Sie dazu unsere Checkliste.
  • Treffen Sie die Entscheidung, wenn Sie unsicher sind, am besten mit einem Versicherungsberater. Das Beratungshonorar ist gut investiert.
  • Prüfen Sie, welchen Leistungsumfang Sie brauchen. Wir haben Ihnen eine Übersicht zum herunterladen erstellt.
  • Unsere Tabelle bietet Orientierung bei der Suche nach leistungsstarken Tarifen.
  • Wählen Sie ein solides Unternehmen. Das bietet die besten Chancen auf einen vergleichsweise stabilen Beitrag.
  • Ein Makler hilft bei der Suche nach dem passenden Tarif.
  • Tipp: Sollen wir Sie zum Thema private Krankenversicherung sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten? Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

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Selbständige und Gutverdiener müssen sich zwischen zwei Systemen entscheiden: Bleiben sie bei der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) oder wechseln sie in die private Krankenversicherung (PKV) mit all ihren Versprechungen? Es ist die Wahl zwischen einem Solidarsystem, in dem alle weitgehend die gleichen Leistungen bekommen und Beiträge nach der Höhe ihres Einkommens bezahlen, und dem individuellen System, in dem der Beitrag nach dem Risiko berechnet wird, und Chefarztbehandlung, kurze Wartezeiten oder neueste Behandlungsmethoden möglich sind.

Vier Schritte zum PKV-Vertrag

Wer in die private Krankenversicherung wechseln möchte, muss einige Tage Arbeit in diese Entscheidung investieren. Zuerst steht die Überlegung an, ob es überhaupt sinnvoll ist, den gesetzlichen Krankenkassen für immer den Rücken zu kehren. Denn genau das bedeutet dieser Entschluss: Der Wechsel in die PKV ist bei den meisten Versicherten ein Wechsel für immer.

Schritt 1: Werden Sie sich darüber klar, welche Vor- und Nachteile sowohl die gesetzliche als auch die private Krankenversicherung haben. Rechnen Sie auch genau durch, ob Sie sich den Preis der privaten Absicherung langfristig leisten können. Nehmen Sie sich dafür die Unterstützung eines Honorarberaters.

Schritt 2: Erst wenn die Entscheidung für die private Krankenversicherung auch finanziell abgesichert ist, brauchen Sie sich in einem nächsten Schritt mit den Leistungen zu befassen. Es geht zunächst darum, abzustecken, welchen Umfang ein zukünftiger Tarif haben sollte. Dafür ist es notwendig, einzelne Vertragsbestandteile zu verstehen und einschätzen zu können.

Schritt 3: Nun beginnt die Suche nach dem passenden Tarif. Sie werden feststellen, dass keine Versicherung genau das an Leistungen anbietet, was Sie haben möchten. Daher geht es um die Suche nach dem besten Kompromiss. Am Ende sollte ein Vertrag stehen, der umfassende Absicherung bietet und außerdem zu Ihrer Situation und Lebensweise passt.

Schritt 4: Im letzten Schritt geht es um das Unternehmen, an das Sie sich für die nächsten Jahrzehnte binden werden. Prüfen Sie daher unbedingt die Finanzkraft der Versicherung. Die Werte der Vergangenheit sind zwar kein Garant, aber zumindest ein Hinweis darauf, wie sich die Beiträge in Zukunft entwickeln könnten.

Vorteile der privaten Krankenversicherung

Ein guter Vertrag mit einer privaten Krankenversicherung sichert den Zugang zur Spitzenmedizin. Es gibt Tarife, die eine Behandlung bei der Koryphäe, in der Privatklinik oder beim Spezialisten im Ausland bezahlen – sogar die neusten Behandlungsmethoden. Ärzte bevorzugen Privatpatienten außerdem im Wartezimmer, schließlich bekommen sie für die gleiche Behandlung mehr Geld als bei Kassenpatienten.

Versicherte können in der PKV ihre Leistungen individuell zusammenstellen. Sie bekommen dementsprechend den Schutz, den sie bezahlen wollen oder können. Außerdem sind Leistungen, die einmal vereinbart sind, garantiert. Die Versicherung kann sie nicht reduzieren. In der gesetzlichen Krankenversicherung ist dagegen das Streichen von Leistungen immer möglich.

Nachteile der privaten Krankenversicherung

Die privaten Krankenversicherungen sind kein Solidarsystem. Das ist erstmal gut für alle, die jung und gesund sind. Denn jeder trägt mit seinen Beiträgen weitgehend nur das eigene Risiko, krank zu werden. Ist das Risiko gering, sind die Beiträge niedrig – oft sogar niedriger als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Auf der anderen Seite führt das aber dazu, dass es für Menschen mit Krankheiten schwierig und teuer ist, in die PKV zu kommen. Die privaten Anbieter dürfen Aufnahmeanträge ablehnen, Beitragszuschläge erheben oder bestimmte Krankheiten ausschließen, falls ihnen das Risiko zu hoch erscheint. 

Doch auch für die Jungen und Gesunden bleibt es meistens nicht bei den einstmals günstigen Einsteigertarifen: Mit den Jahren steigen die Prämien, weil die Gesundheitsversorgung teurer wird. Zwischen 2007 und 2017 waren es laut PKV-Verband im Durchschnitt 3 Prozent jährlich.

Zwar legt der Anbieter für die Versicherten Geld aus den gezahlten Beiträgen zurück, um gegenzusteuern. Doch diese Altersrückstellungen sind dafür da, den höheren Leistungsbedarf im Alter zu decken. Die Kosten durch den medizinischen Fortschritt und die allgemeine Inflation decken sie nicht. Daher steigen die Beiträge auch noch in der Rentenphase, laut dem Branchendienst Map-Report jährlich um 2,3 Prozent. Am besten sollten Versicherte schon früh monatlich einen festen Betrag nur für die Krankenversicherung im Alter zurücklegen.

Denn auch dies gehört zu den Nachteilen der privaten Absicherung: Während sich die Beiträge in der gesetzlichen Versicherung nach der Höhe des Einkommens richten, hängen die Beiträge in der PKV von den Kosten ab. So kann es passieren, dass eine niedrige Rente, Arbeitslosigkeit oder andere Gründe dazu führen, dass die Beiträge plötzlich viel zu teuer sind.

Der Vorteil, dass jeder nur die Leistungen bekommt, für die er auch bezahlt, kann sich schnell ins Gegenteil verkehren. Vor allem bei billigen Tarifen bekommen Sie wirklich nur das, wofür Sie bezahlen – und das ist oft nicht viel. Im wirklichen Krankheitsfall kann sich das zu einer Kostenfalle entwickeln.

Nirgends absoluter Schutz
Doch auch die sehr umfassenden Tarife bieten nicht den ultimativen Schutz. Zwar sind sie in vielen Bereichen, zum Beispiel beim Honorar für Ärzte, Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer, deutlich stärker als die gesetzlichen Kassen. In der grundlegenden Versorgung wie bei der Psychotherapie, Physiotherapie oder Kur haben sie dagegen mitunter Leistungslücken, die Krankenkassen ganz selbstverständlich bezahlen. Kein Tarif der privaten Anbieter hat den selben Leistungsumfang wie die gesetzlichen Krankenkassen. Wie sich der Leistungsumfang zwischen GKV und privaten Kassen unterscheidet, lesen Sie in unserem Ratgeber zur Krankenversicherung.

Wer einmal ein niedriges Niveau in der Absicherung gewählt hat, kommt dort zunehmend schwer wieder heraus. Will sich jemand besser versichern, muss er meist Gesundheitsprüfungen und Risikozuschläge in Kauf nehmen.

Zusätzlich müssen PKV-Interessenten bedenken, dass es keine Familienversicherung gibt. Während in der gesetzlichen Versicherung auch Kinder und Lebenspartner mitversichert werden können, muss in der privaten jeder selbst versichert sein und Beiträge bezahlen.

Lebenslange Bindung
Noch ein Nachteil ist, dass sich ein Versicherter mit seiner Wahl fast unwiderruflich an ein Unternehmen bindet. Bietet mit den Jahren eine andere Versicherung möglicherweise bessere Konditionen an, lohnt es sich wirtschaftlich nicht, dorthin zu wechseln. Denn mit einer Kündigung verliert der Versicherte seine bisher angesparten Altersrückstellungen.

Wechselt er zu einem anderen Unternehmen, kann er nur einen Teil des angesparten Geldes dorthin mitnehmen. Je länger der Vertrag schon besteht, desto höher ist dementsprechend der Verlust. Wer einen anderen Tarif wünscht, bleibt nur der interne Tarifwechsel.

Schritt 1: Rechnet sich langfristig die private Versicherung?

Privat dürfen sich nur Menschen krankenversichern, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Beamte, Selbständige oder Studenten sowie Angestellte, die über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegen. 2017 beträgt diese Grenze jährlich 57.600 Euro brutto. Bei Angestellten übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte der Prämie, allerdings nur bis zum Höchstsatz eines gesetzlich Versicherten. Derzeit sind das rund 318 Euro.

Die private Krankenversicherung ist nicht das Sparmodell der Krankenversicherungen. Wer dorthin wechselt, muss sich bewusst machen, dass sie nicht den Zweck hat, Beiträge zu sparen, sondern den Zugang zu Spitzenmedizin zu ermöglichen. Vor dem Durchforsten von Versicherungsprospekten sollte deshalb jeder Interessent mit unserer Checkliste prüfen, ob er sich eine private Krankenversicherung auch langfristig leisten kann.

Für viele Menschen, die theoretisch zu einem privaten Anbieter wechseln dürfen, ist dies nämlich keine gute Idee, zum Beispiel für Existenzgründer. Und Menschen mit Risikoberufen (beispielsweise Sprengmeister oder Stuntmen), Vorerkrankungen oder noch nicht abgeschlossener Familienplanung sollten ganz genau rechnen. Schwierig ist es auch für Ältere. Als Faustformel gilt: Wer mit der PKV liebäugelt, sollte bis zum 35. Lebensjahr dahin gewechselt sein.

Es kommen dabei zwei Faktoren ins Spiel: Mit zunehmendem Alter haben die meisten Menschen Vorerkrankungen, die bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung den Beitrag teurer machen. Außerdem sparen Versicherte mit einem Teil ihrer Beiträge ein Polster für das Alter an, die sogenannten Altersrückstellungen. Je später ein Versicherter anfängt, diese Altersrückstellungen zu bilden, desto mehr muss er von seinem Beitrag dafür zurücklegen. Auch dadurch wird es teurer.

Wer einmal privat versichert ist, kommt nur schwer wieder zurück in die gesetzliche Krankenkasse. Für Versicherte, die älter als 55 Jahre sind, ist es nahezu unmöglich – selbst bei Arbeitslosigkeit.

Mehr zum Wechsel in die private Krankenversicherung

Annika Krempel
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

Prüfen Sie den Wechsel gut

  • Nur wer strenge Kriterien erfüllt, sollte sich einen Wechsel überlegen.
  • Beamte und Selbständige dürfen in die PKV.
  • Angestellte über der Jahresarbeitsentgeltgrenze.
  • Fragen Sie einen Honorarberater.

» Zum Ratgeber

Treffen Sie Ihre Entscheidung mit einem Versicherungsberater

Selbst wer sich laut unserer Checkliste einen Wechsel in die PKV leisten kann, sollte die Hilfe eines neutralen Beraters in Anspruch nehmen, dem er für seinen Rat ein Honorar zahlt. Solche Berater sind Versicherungs- oder Honorarberater. Die Beratung kostet zwischen 150 bis 200 Euro pro Stunde. Doch ein Honorar von mehreren Hundert Euro sollte es Ihnen wert sein, schließlich treffen Sie eine Entscheidung, die Sie Ihr Leben lang an das eine oder das andere System bindet.

Mehr dazu im Ratgeber Honorarberater

Annika Krempel
von Finanztip,
Expertin für Versicherungen

Der Auftraggeber bezahlt den Honorarberater

  • Honorarberater beraten im Sinne der Verbraucher.
  • Langfristig ist das Honorar günstiger als Provision.
  • Der Beruf ist nicht gesetzlich geregelt.

» Zum Ratgeber

So finden Sie einen Honorarberater:

Schritt 2: Auf diese Tarifmerkmale sollten Sie achten

Der Vorteil der privaten Krankenversicherung ist, dass sich jeder Versicherte einen Tarif mit den für ihn passenden Bedingungen aussuchen kann. Das macht allerdings viel Arbeit. Zuerst bedeutet das, die einzelnen Klauseln zu verstehen, einzuordnen und dann zu entscheiden, ob die Leistung für einen selbst wichtig ist oder nicht.

Grundsätzlich gilt: Was in den Versicherungsbedingungen an Leistungen vereinbart ist, bleibt für die gesamte Vertragslaufzeit bestehen. Leistungskürzungen sind nicht möglich. Genauso gilt: Was nicht drinsteht, wird nicht bezahlt. Achten Sie daher auf schwammige Formulierungen. Sagt der Anbieter zum Beispiel nur zu, etwas nach vorheriger Genehmigung oder gesonderter Vereinbarung zu erstatten, können Sie sich nicht immer darauf verlassen, diese Genehmigung auch zu bekommen.

Tipp

Leistungen prüfen

In einer Übersicht (pdf) haben wir alle wichtigen Leistungen der privaten Krankenversicherung zusammengestellt. Mit der Liste können Sie nachverfolgen, welche Leistungen Ihnen wichtig sind und in welchem Umfang der Tarif diese erstattet.

Grundlegende Leistungen
Arzthonorare - Ärzte rechnen in Deutschland nach der Gebührenverordnung für Ärzte (GOÄ) oder Zahnärzte (GOZ) ab. Für die meisten Behandlungen reicht es, wenn die Versicherung den Regelhöchstsatz (2,3-fache der GOÄ/GOZ) oder den Höchstsatz (3,5-fache) erstattet. Tarife, die weniger als den Regelsatz erstatten, sind nicht empfehlenswert. Wer auch Behandlungen durch Spezialisten, Privatkliniken oder im Ausland versichern möchte, sollte einen Tarif wählen, der auch über dem Höchstsatz oder ohne Bezug auf die Gebührenverordnung erstattet.

Menschen, die im Ausland leben, sollten außerdem gegen Beitragszuschlag vereinbaren, dass die Übernahme der Kosten nicht auf deutsches Niveau begrenzt ist. Sonst bleiben sie möglicherweise auf höheren Rechnungen sitzen. Bei einer Behandlung im Ausland ist es außerdem sinnvoll, dass die Kosten nicht auf ortsübliche oder landesübliche Sätze beschränkt sind. Im Leistungsfall können Sie sich mit Ihrer Versicherung sonst darüber streiten, was nun landesüblich ist.

Arztwahl - Hausarzttarife oder Tarife mit Primärarztprinzip schreiben vor, dass der Versicherte zuerst einen bestimmten Arzt aufsuchen muss. Sonst kann die Versicherung ihre Leistungen kürzen. Bei freier Arztwahl kann ein Patient dagegen sofort einen Facharzt aufsuchen und unter den niedergelassenen Ärzten allein auswählen. Wer im Krankenhaus vom Chefarzt behandelt werden möchte, muss privatärztliche Behandlungen auf Station mitversichern. Sollen auch Behandlungen durch Heilhilfsberufe wie Masseure oder Physiotherapeuten versichert sein, muss dies gesondert vereinbart werden.

Medikamente - Achten Sie auf mögliche Selbstbehalte oder Beschränkungen im Erstattungsumfang. Möglichst nicht beschränkt sein sollte die Erstattung auf Generika. Mittel zur künstlichen Ernährung, sowohl über eine Sonde als auch den Venenkatheter, müssen in den Bedingungen extra aufgeführt sein.

Hilfsmittel - Bei Hilfsmitteln geht es um die Erstattung von lebenserhaltenden Hilfsmittel (zum Beispiel Beatmungsgeräte, Geräte zur künstlichen Ernährung), Körperersatzstücken (Prothesen, Kunstaugen), elektrischen Krankenfahrstühlen, orthopädischen Hilfsmitteln wie Gehhilfen, aber auch Blindenhunde, künstlichen Kehlköpfen oder Sehhilfen. Bei allen gilt: Wer darauf angewiesen ist, möchte im Ernstfall diese Hilfsmittel in möglichst guter Qualität erstattet bekommen.

Schauen Sie deshalb bei allen Hilfsmitteln darauf, inwieweit diese erstattet werden. Möglicherweise gibt es prozentuale oder preisliche Begrenzungen, manche Versicherer erstatten auch nur eine einfache Ausführung. Was genau als „einfache Ausführung“ gilt, wird dann erst im Leistungsfall festgelegt. Achten Sie auch auf die Höhe der maximalen Erstattung. Reicht diese auch noch in 30 Jahren trotz Inflation und medizinischem Fortschritt aus?

Der genaue Umfang der Leistung steht im Hilfsmittelkatalog der Versicherung. Bei einem geschlossenen Katalog gibt es eine Liste an Hilfsmitteln, die erstattet wird. Diese Liste bleibt gleich – was nicht darauf steht, wird auch in Zukunft nicht bezahlt, selbst wenn es das Hilfsmittel heute noch gar nicht gibt. Ist der Katalog offen formuliert, werden in Zukunft auch Neuerungen bezahlt.

Auch eine Mischung der beiden Varianten ist möglich: eine abgeschlossene Liste mit offenen Formulierungen. Da niemand vorhersehen kann, was er in Zukunft einmal braucht, ist es wichtig, bei den Hilfsmitteln auf eine möglichst umfassende Erstattung zu achten. Ein möglichst offener Katalog ist vorzuziehen, aber meist auch teurer.

Blindenhunde sollten zum Beispiel erstattet werden – sie sind sehr teuer und im Ernstfall existenziell wichtig. Genauso sind hochwertige Prothesen oder sprachgesteuerte Krankenfahrstühle für Betroffene die beste Hilfe. Oft genügt es, wenn die Kosten für die Miete der Geräte übernommen werden. Brillen dagegen können Versicherte gut selbst bezahlen.

Zahnleistungen - Die Versicherungsbedingungen unterscheiden zwischen Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie. Manchmal gibt es für jeden Bereich andere Regeln und Erstattungshöhen.

Achten Sie zuerst auf die Zahnstaffel. Sie begrenzt die Zahnleistungen meist in den ersten Jahren auf einen bestimmten Höchstbetrag – entweder für die gesamte Zeit oder pro Jahr. Üblich sind bis zu fünf Jahre, doch auch längere Begrenzungen sind möglich. Manchmal gilt die Zahnstaffel nur für Zahnersatz. Wählen Sie einen Tarif, der bei einem Unfall auf die Zahnstaffel verzichtet.

Prüfen Sie dann bei Zahnbehandlung und Zahnersatz die Erstattungshöhen. Sehr gute Tarife übernehmen Zahnbehandlung voll und Zahnersatz zu 80 oder 90 Prozent. Schauen Sie außerdem auf Leistungen bei Inlays und Implantaten sowie die Erstattung von Material- und Laborkosten. Viele Tarife erstatten Kieferorthopädie bei Erwachsenen nur, sofern auch die gesetzliche Krankenversicherung zahlen würde.

Sehr wichtige Leistungen
Psychotherapie -
Sie ist in den Bedingungen sowohl stationär als auch ambulant grundsätzlich mitversichert als medizinisch notwendige Behandlung. Allerdings schränken die meisten Anbieter den Schutz ein – vor allem im ambulanten Bereich. Finanztip empfiehlt dort, mindestens 50 Sitzungen zu versichern. Achten Sie darauf, möglichst wenige Beschränkungen zu haben, etwa prozentuale Beteiligungen oder vorherige Genehmigung durch die Versicherung.

Im stationären Bereich sollten die versicherten Tage möglichst nicht beschränkt sein. Wer auch von Psychotherapeuten behandelt werden möchte, muss dies extra vereinbaren. Diese Klausel ist ratsam, da die Behandlung meist bei Psychologischen Psychotherapeuten erfolgt – und nicht bei Fachärzten für Psychotherapie. Es gibt schlicht mehr Psychotherapeuten als Fachärzte.

Heilmittel - Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Podologie (mindestens bei Diabetes) sollten versichert sein, da es meist nicht nur bei einer Behandlung bleibt. Eine dauerhafte Therapie ist aber teuer. Achten Sie darauf, dass diese nicht nur bei Ärzten, sondern auch durch Therapeuten erfolgen darf.

Stationäre Versorgung - Wer sich die Möglichkeit einer Behandlung in Privatkliniken oder ausländischen Krankenhäusern offenhalten möchte, sollte einen Tarif wählen, der die Erstattung der Krankenhauskosten nicht auf die Regeln der Bundespflegesatzverordnung, des Krankenhausentgeltgesetzes oder der Fallpauschalenvereinbarung begrenzt. Denn in solchen Kliniken können die Kosten deutlich höher ausfallen.

Viele spezialisierte Kliniken, zum Beispiel Herz-Zentren oder Krankenhäuser in Kurorten, sind sogenannte gemischte Anstalten. Denn sie bieten neben den normalen Behandlungen auch Reha oder Kuren an. Normalerweise sind diese Krankenhäuser nicht mitversichert. Wer trotzdem dort behandelt werden möchte, muss den Aufenthalt dort gezielt mitversichern.

Bewohner eines Kurorts sollten besonders darauf achten, dass ihr Tarif unkompliziert die Behandlung in einer gemischten Anstalt erstattet – alle anderen sollten zumindest im Notfall solche Kliniken aufsuchen dürfen. Denn oft sind diese das einzige Krankenhaus vor Ort.

Einige Versicherer verlangen, dass Patienten ihren Aufenthalt im Krankenhaus innerhalb einer Frist melden – sonst wird die Leistung gekürzt. Wählen Sie möglichst einen Tarif ohne Meldungsfrist.

Kurortklausel - Im Prinzip sind ambulante Behandlungen in einem Kurort nur versichert, sofern es sich um eine akute Erkrankung oder einen Unfall handelt oder der Versicherte dort seinen Wohnsitz hat. Der Tarif sollte auf die Klausel möglichst verzichten.

Achtung

Krieg und Terror

Wer die Krankheitskosten durch Krieg oder einen Terroranschlag versichern möchte, muss auf diese Leistung in den Versicherungsbedingungen achten.

Geltungsbereich - Über den Geltungsbereich der Versicherung müssen sich alle Gedanken machen, bei denen Urlaubsreisen länger als einen Monat dauern, die möglicherweise im Ausland arbeiten oder sogar langfristig dort leben möchten.

Die meisten Tarife sind im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) gültig, also in der Europäischen Union und zusätzlich Island, Liechtenstein und Norwegen. Die Schweiz gehört nicht dazu. Wer diese Länder für längere Zeit verlässt – zum Beispiel für einen ausgedehnten Urlaub –, muss schauen, unter welchen Voraussetzungen der Vertrag trotzdem bestehen bleibt.

Zu prüfen ist, welcher Zeitraum für die Versicherung noch als Urlaub oder schon als Verlegung des „regelmäßigen Aufenthaltsortes“ gilt. So kann zum Beispiel eine dreimonatige Reise bereits dazu führen, dass der Vertrag aufgehoben wird. Einige Tarife behalten den Vertrag aber bei, wenn zum Beispiel weiterhin eine Postadresse in Deutschland vorhanden ist.

Für kurze Urlaubsreisen bis zu einem Monat besteht in der Regel auch außerhalb des EWR Versicherungsschutz. Einige Tarife verlängern den Zeitraum auf mehrere Monate oder bieten sogar unbegrenzten Schutz an.

Bei den meisten Tarifen ist es ratsam, zusätzlich eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. Denn ein Rücktransport aus dem Urlaubsland ist in vielen Fällen nicht versichert. Achten Sie auch darauf, wie lange sich der Schutz verlängert, wenn Sie zum Beispiel wegen eines Unfalls ungeplant länger bleiben müssen.

Anschlussheilbehandlung/Kur/Reha - Normalerweise übernimmt die gesetzliche Renten- oder Unfallversicherung die Kosten einer Reha oder Anschlussheilbehandlung, die der Erholung nach einem Klinikaufenthalt dient. Wer aber nicht dort versichert ist oder sich möglicherweise einmal selbständig macht, sollte besonders auf diese Klausel achten, um Reha-Maßnahmen zu versichern. Für Angestellte ergänzen private Krankenversicherer mit dieser Klausel die Leistungen der gesetzlichen Versicherungen.

Die Behandlungen sollten grundsätzlich versichert sein, nicht nur bei schweren oder vorab definierten Erkrankungen. Denn besonders die Definition schwerer Erkrankungen ist Auslegungssache. Achten Sie auf die Fristen, die bis zum Antritt der Behandlung eingehalten werden müssen. Kurze Fristen lassen sich je nach Erkrankung kaum einhalten – am besten ist daher der Verzicht auf Fristen oder ein Aufschub, bis der Beginn medizinisch möglich ist.

Prüfen Sie, welche Kosten übernommen werden, sofern es keinen gesetzlichen Leistungsträger gibt, oder wie dessen Leistungen möglicherweise durch die private Krankenversicherung ergänzt werden.

Entziehungsmaßnahmen etwa bei einer Alkoholsucht müssen zusätzlich vereinbart werden. Die erste Entziehung sollte möglichst versichert sein.

Palliativversorgung/Hospiz - Achten Sie auf die Erstattung von Kosten für eine Palliativ- oder Hospizversorgung. Einige Tarife beschränken vor allem die Leistungen der Palliativmedizin. Zumindest stationäre und teilstationäre Hospizversorgung sollten aber versichert sein.

Transport - Es geht um den Transport sowohl zu ambulanten Behandlungen als auch ins Krankenhaus. Bei ambulanten Behandlungen sollte der Transport bei Notfällen oder zur Erstversorgung nach Unfall versichert sein. Außerdem ist es sinnvoll, Transport zu Dialyse- Strahlen- und Chemotherapie zu versichern. Sowohl im stationären als auch ambulanten Bereich sollten möglichst alle Transportmittel, also zum Beispiel auch der Hubschrauber, erstattet werden. Wählen Sie möglichst Tarife ohne Beschränkung der Entfernung, auf den nächstgelegenen Behandler oder auf Höchstbeträge.

Individuell zu vereinbarende Leistungen
Vorsorgeuntersuchungen/Impfungen - Vorsorgeuntersuchungen sind grundsätzlich im Umfang der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert. Einige private Tarife erstatten auch zusätzliche Untersuchungen. Dagegen müssen Schutzimpfungen gesondert in den Versicherungsbedingungen aufgeführt werden. Der Umfang sollte mindestens den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) entsprechen.

Familienleistungen - Wer die Familienplanung noch nicht abgeschlossen hat, sollte auch auf Familienleistungen des Tarifs achten. Nicht alle Versicherungen bezahlen Pränatal-Diagnostik oder künstliche Befruchtung. Anders als in der GKV müssen Privatversicherte in vielen Tarifen während der Elternzeit ihre Beiträge weiterzahlen. Neugeborene sind ohne Gesundheitsprüfung privat krankenversichert. Wer selbst nur einen Basis-Schutz hat, sollte bedenken, dass der Schutz der Kinder nicht höher oder umfassender sein darf als der der Eltern.

Heilpraktiker - Viele Tarife bezahlen Heilpraktiker nur eingeschränkt. Wer darauf Wert legt, sollte auf dieses Merkmal achten. Bei der Erstattung von Honoraren reicht der Höchstbetrag der Gebührenverordnung für Heilpraktiker (GebüH) in der Regel aus.

Häusliche Krankenpflege - Sie ist eine Ergänzung zur häuslichen Pflege, die von der Pflegepflichtversicherung bezahlt wird. Es geht um die Krankenpflege zu Hause, die einen Krankenhausaufenthalt verkürzt oder vermeidet. Wer Wert darauf legt, sollte auf diese Klauseln achten

Einbettzimmer - Das Einbett- oder Zweibettzimmer sollte nicht das Auswahlkriterium eines Tarifs sein.

Sehhilfen - Einige Tarife erstatten die Kosten für Brillen, Kontaktlinsen oder Laser-Behandlungen (Lasik). Während Lasik oft sogar als medizinisch notwendig von jeder Versicherung bezahlt werden muss, können Versicherte Brillen notfalls auch selber bezahlen. Wer Wert auf eine Erstattung legt, kann dies aber mitversichern.

Wechselmöglichkeiten - Um während der gesamten Vertragslaufzeit möglichst flexibel zu bleiben, sollten Sie auf die Wechselmöglichkeiten des Tarifs achten. Besonders wichtig ist das für Versicherte mit nur geringen Leistungsumfang. Bei den Wechselmöglichkeiten sichert die private Krankenversicherung unter verschiedenen Bedingungen das Recht zu, den Versicherungsschutz zu erhöhen oder den Selbstbehalt zu reduzieren – ohne eine sonst übliche Gesundheitsprüfung oder Wartezeit. Meist gibt es dafür feste Termine, Altersgrenzen oder Auslöser: etwa Heirat oder Verbeamtung.

Sollte ein Versicherter der privaten Krankenversicherung den Rücken kehren wollen, ist für ihn ein Tarif geeignet, der die Vollversicherung in private Zusatzversicherungen umwandelt. So gehen angesammelte Altersrückstellungen nicht verloren.

Selbstbehalt/Beitragsrückerstattung - Die Selbstbeteiligung drückt den monatlichen Beitrag. Wer selten zum Arzt geht, kann also sparen. Um die Preise ehrlich zu betrachten, muss man den Selbstbehalt allerdings in den Beitrag miteinrechnen. Und Achtung: Eine hohe Selbstbeteiligung lässt sich nur mit einer erneuten Gesundheitsprüfung verringern – mit zunehmendem Alter ist das also schwierig.

Für Selbständige lohnt sich eine höhere Selbstbeteiligung mehr als für Angestellte. Denn bei Angestellten zahlt der Arbeitgeber die Hälfte des Beitrags, beteiligt sich aber nicht am Selbstbehalt. Beachten Sie, dass es mitunter für Teilbereiche der Versicherung, beispielsweise der Zahnbehandlung, andere Selbstbeteiligungen gibt.

Eine mögliche Beitragsrückerstattung sollte nicht für die Tarifwahl ausschlaggebend sein. Denn die Höhe der Rückerstattung hängt vom erwirtschafteten Überschuss der Versicherung ab und kann sehr niedrig ausfallen. Außerdem ist es nicht sinnvoll, für eine Beitragsrückerstattung möglicherweise auf notwendige Arztbesuche zu verzichten.

Krankentagegeld - Besonders Gutverdiener oder Selbständige sollten ein Krankentagegeld mitversichern. Für Selbständige ist dies meist die einzige Möglichkeit, sich gegen einen vorübergehenden Verdienstausfall durch Krankheit abzusichern. Daher ist es für sie meist sinnvoll, bereits ab dem 29. Tag ein Krankentagegeld zu vereinbaren. Angestellte bekommen sechs Wochen lang den Lohn vom Arbeitgeber fortbezahlt. Danach zahlt bei gesetzlich versicherten Arbeitnehmern die Kasse ein Krankengeld – Privatversicherte müssen dies extra vereinbaren. Sinnvoll ist daher ein Krankentagegeld für Arbeitnehmer ab dem 43. Tag.

Beitragsentlastung - Um Versicherte im Alter zusätzlich zu entlasten, bieten viele private Krankenversicherungen einen Beitragsentlastungstarif an. Das bedeutet, dass der Versicherte zusätzlich zu seinen Beiträgen, in denen bereits Altersrückstellungen enthalten sind, einen Betrag an die PKV überweist, der für das Alter angespart werden soll. Dieses Geld, meist bis zu 100 Euro im Monat, investiert die Versicherung in der Regel in eine Lebensversicherung. Ab dem 66. Lebensjahr senkt sie mit dem Kapital daraus den monatlichen Beitrag um eine vorher zugesicherte Summe.

Doch Vorsicht: Der Betrag für die Beitragsentlastung wird auch im Alter weiterhin fällig. Zahlen Sie dafür beispielsweise 65 Euro und sichert die Versicherung eine Beitragsentlastung von 150 Euro zu, bleibt am Ende nur eine Ersparnis von 85 Euro über. Die Anlage in eine Lebensversicherung lohnt sich meist nicht.

Besser ist es, selbst Geld zurückzulegen. Nur wer den Arbeitgeberanteil noch nicht ganz ausgeschöpft hat, profitiert möglicherweise von einem Beitragsentlastungstarif.

  • Tipp: Sollen wir Sie zum Thema private Krankenversicherung sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten? Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

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Schritt 3: Tarife mit umfassenden Leistungen

Wer sich nun überlegt hat, welche Leistungen er braucht, worauf er Wert legt und was er vernachlässigen kann, hat bereits einen wichtigen Schritt getan. Doch jetzt kommt der Wermutstropfen: Es gibt wahrscheinlich keinen Tarif, der wirklich alle gewünschten Leistungen erfüllt. Stattdessen muss der Interessent abwägen und vergleichen: Welche Leistungen sind unverzichtbar und welche bietet der Tarif? Am Ende bleibt ein Tarif übrig, der den besten Kompromiss bietet.

Finanztip hat sich in einer Marktstudie im Februar 2017 die verfügbaren Tarife am Markt angeschaut. Wir haben Kriterien formuliert, die Tarife unserer Ansicht nach für eine lebenslange gute Absicherung möglichst erfüllen sollten – dafür orientieren wir uns auch an den Leistungen der GKV. In unserer Auswertung haben wir nur Tarife berücksichtigt, die alle unsere Anforderungen erfüllen. Diese Liste ist jedoch nicht abschließend. Es gäbe weitere Leistungen, die zwar wünschenswert sind, die wir aber nicht berücksichtigt haben, weil sie nur in sehr wenigen Tarifen versichert sind. Mithilfe der Vergleichssoftware Premium Software der Beratungsgesellschaft Premium Circle haben wir solche Tarife herausgefiltert. Erstattet ein Tarif Leistungen erst nach schriftlicher Zusage der PKV, gilt das Kriterium als nicht erfüllt.

Am Ende standen neun Tarife, die im Marktvergleich sehr gute Bedingungen bieten. Die Liste ist nach Beitrag sortiert. Dafür teilten wir die Selbstbeteiligung durch zwölf und schlugen den Betrag auf den monatlichen Preis drauf. Der Beitrag gilt für einen 35-Jährigen Angestellten ohne Vorerkrankungen samt Pflegepflichtversicherung.

Finanztip Marktüberblick

Anbieter/Tarif       monatlicher Beitrag¹/jährlicher Selbstbehalt (in Euro)   Zahnbehandlung, Zahnersatz     besonders gute Leistungen   Einschränkungen gegenüber den anderen guten Tarifen
Debeka N, NC       552/400   Zahnstaffel: 2 Jahre, insg. 2.000 €² Zahnbehandlung: 100 %, Zahnersatz: 100 %     dauerhaft weltweiter Schutz Heilmittel: umfassende Erstattung ohne Einschränkung Hilfsmittel: besonders umfassende Erstattung Arzthonorar: In- und Ausland stationär über Höchstsätze hinaus Psychotherapie: auch Therapeuten versichert Entziehung, Kur: umfassende Leistungen   Psychotherapie: ambulant 52 Sitzungen, weitere nur nach schriftlicher Zusage Arzthonorar : In- und Ausland ambulant bis Höchstsatz GOÄ/GOZ
                       
Central central.privatpro1       526/750   Zahnstaffel: nur für Zahnersatz - 5 Jahre, insg. 5.000 € ZB: 100 %, ZE: 90 %     dauerhaft weltweiter Schutz Arzthonorar: Inland stationär über Höchstsatz GOÄ. Ausland ohne Bezug auf GOÄ/GOZ Psychotherapie: auch Therapeuten versichert Entziehung, Kur: umfassende Leistungen   Psychotherapie: ambulant 50 Sitzungen Arzthonorar: Inland ambulant bis Höchstsatz GOÄ/GOZ
                       
Hallesche NK.3 U       587/300   Zahnstaffel: 10 Jahre, insg. 21.300 €² ZB: 100 % bis 550 €, darüber 75 %, ZE: 100 % bis 550 €, darüber 75 %     Arzthonorare: In- und Ausland ohne Bezug auf GOÄ/GOZ Hilfsmittel: besonders umfassende Erstattung Psychotherapie: ambulant Sitzungszahl unbegrenzt; auch Therapeuten versichert Entziehung, Kur: umfassende Leistungen    
                       
Alte Oldenburger A106, K/S, K20, Z100/80       587/450   Zahnstaffel: 3 Jahre, insg. 2.000 € ZB: 100 %, ZE: 80 % nach Zusage     Arzthonorar: In- und Ausland: ohne Bezug auf GOÄ Heilmittel: umfassende Erstattung ohne Einschränkung Psychotherapie: ambulant Sitzungszahl unbegrenzt   Psychotherapie: Therapeuten nur nach Verschreibung und schriftlicher Zusage versichert Arzthonorar: In- und Ausland: bis Höchstsatz GOZ stationäre Behandlung: ausschließlich gemäß gesetzlicher Pauschalen, auch im Ausland
                       
Barmenia einsA expert1       616/300   Zahnstaffel: 3 Jahre, insg. 10.000 € für Zahnersatz und KFO ZB: 100 %, ZE: 85 %     Arzthonorar: Inland ambulant und stationär über Höchstsatz GOÄ/GOZ; Ausland: ohne Bezug auf GOÄ/GOZ; grundsätzlich kein Bezug auf Inlandskosten Psychotherapie: ambulant Sitzungszahl unbegrenzt; auch Therapeuten versichert Anschlussheilbehandlung, Entziehung, Kur: umfassende Leistungen    
                       
Barmenia einsA expert1+       639/300   Zahnstaffel: für Zahnersatz und KFO: 3 Jahre, insg. 10.000 € ZB: 100 %, ZE: 90 %     Arzthonorar: Inland über Höchstsatz GOÄ, bis Höchstsatz GOZ; Ausland ohne Bezug auf GOÄ/GOZ; grundsätzlich kein Bezug auf Inlandskosten Heilmittel: umfassende Erstattung ohne Einschränkung Psychotherapie: ambulant Sitzungszahl unbegrenzt; auch Therapeuten versichert Entziehung, Kur: umfassende Leistungen    
                       
R+V AGIL premium 480 (TN1U)       646/480   Keine Zahnstaffel ZB: 100 %, ZE: 80 %     Arzthonorar: Inland über Höchstsatz GOÄ/GOZ, Ausland ohne Bezug auf GOÄ/GOZ; grundsätzlich kein Bezug auf Inlandskosten Heilmittel: umfassende Erstattung ohne Einschränkung Psychotherapie: ambulant Sitzungszahl unbegrenzt; auch Therapeuten versichert   Palliativversorgung: nur im Hospiz oder teilstationär
                       
Münchener Verein ROYAL (891) U       659/500   Zahnstaffel: 4 Jahre, insg. 6.000 €² ZB: 100 %, ZE: 80 %     dauerhaft weltweiter Schutz Arzthonorar: Inland ambulant und stationär über Höchstsatz GOÄ; Ausland ohne Bezug auf GOÄ/GOZ Psychotherapie: ambulant Sitzungszahl unbegrenzt; auch Therapeuten versichert   Arzthonorar: Inland Höchstsatz GOZ Palliativversorgung: nur im Hospiz
                       
Central central.privat1       649/750   Zahnstaffel: für Zahnersatz - 5 Jahre, insg. 5.000 € ZB: 100 %, ZE: 100 %     dauerhaft weltweiter Schutz Arzthonorar: Inland stationär über Höchstsatz GOÄ; Ausland ohne Bezug auf GOÄ/GOZ Psychotherapie: auch Therapeuten versichert Entziehung, Kur: umfassende Leistungen   Psychotherapie: ambulant 50 Sitzungen Arzthonorar: Inland ambulant bis Höchstsatz GOÄ/GOZ

¹ Beitrag für 35-jährigen Angestellten ohne Vorerkrankungen, inkl. Anteil für Pflegepflichtversicherung.
² Höchstbetrag in einzelnen Jahren gedeckelt. Summe ergibt angegebenen Wert.
Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 2. März 2017)

Schritt 4: Wählen Sie ein stabiles Unternehmen

Die richtigen Leistungen zu wählen ist wichtig. Denn diese sind zum einen für die gesamte Vertragslaufzeit garantiert. Zum anderen lässt sich der Umfang nur mit erneuter Gesundheitsprüfung und möglicherweise Risikoaufschlägen erweitern. Zuallererst sollten Sie sich bei der PKV daher nach passenden Tarifen umsehen. Schauen Sie dann jedoch auch auf das Unternehmen selbst. Denn schließlich gehen Sie mit der Versicherung einen Vertrag ein, der mitunter mehr als 50 Jahre läuft.

Es ist sinnvoll, ein Unternehmen zu wählen, das stabile Finanzen vorweisen kann. Gute Finanzkennzahlen können einen Hinweis darauf geben, wie sich der Beitrag möglicherweise in der Zukunft entwickelt. Sie sind jedoch keine Garantie – schließlich könnte sich die Firmenpolitik irgendwann ändern, es kann zu einer Übernahme oder Fusion kommen.

Für unsere Auswertung haben wir uns Ratings verschiedener Branchenkenner angeschaut. Das waren Bilanzratings von Map-Report, Morgen & Morgen sowie von Softfair. Aus diesen Ratings haben wir einen Mittelwert gebildet.

Auswertung Finanzkraft

Unternehmen Punktzahl (von 100) Rang
Alte Oldenburger 93,3 1
Provinzial 92,2 2
Deutscher Ring 82,6 3
Signal 82,2 4
Mecklenburgische 81,9 5
Debeka 80,6 6
LVM 80,6 6
Allianz 78,5 7
R+V 78,0 8
Hallesche 77,8 9
Inter 76,3 10
Central 59,3 17
Münchener Verein 54,1 19
Barmenia 51,5 20

Werte gerundet
Quelle: Finanztip-Auswertung (2. März 2017)

So finden Sie den richtigen Tarif

Unser Marktüberblick liefert eine gute Orientierung bei der Suche nach dem richtigen Versicherungsschutz. Mit diesen Tarifen machen Sie grundsätzlich nichts falsch, sondern bekommen einen guten und umfassenden Schutz. Sie müssen aber dennoch Arbeit investieren und sich mit den Versicherungsbedingungen jedes einzelnen Tarifs auseinandersetzen. Nehmen Sie die passenden Tarife aus unserem Marktüberblick und kombinieren Sie diese mit den Ratings zur Finanzkraft. Mit dieser Auswahl können Sie nun arbeiten – aber nicht allein.

Ein Versicherungsberater oder Makler sollte Ihnen bei der Auswahl des richtigen Tarifs helfen. Denn es kann sein, dass vielleicht ein Angebot besser zu Ihnen und Ihrer speziellen Situation passt, das nicht in unserem Marktüberblick aufgeführt ist. Der Berater sollte alle Tarifbedingungen genau erklären und besonders darauf thematisieren, was es bedeuten kann, wenn bestimmte Merkmale nicht mitversichert sind. Dies müssen Sie dann abwägen.

Zusätzlich sollte der Berater darauf eingehen, wie solide das Unternehmen ist. Dazu gehört auch, wie die Erfahrungen mit dem Service sind und wie das Unternehmen mit Gesundheitsfragen umgeht. Ist zum Beispiel die Gesundheitsprüfung nicht sonderlich streng, werden auch Personen versichert, die in Zukunft wahrscheinlich hohe Kosten verursachen. Für jeden Versicherten im selben Tarif ist das ein Problem, denn dann steigen die Kosten für alle.

Planen Sie für die Beratung mindestens zweimal jeweils drei Stunden Zeit ein. Zusätzlich müssen Sie sich mit den Bedingungen auseinandersetzen. Ein Provisionsvermittler (darunter fallen sowohl Versicherungsvertreter als auch Versicherungsmakler), der eine private Krankenversicherung verkauft, erhält vom Anbieter acht bis neun Monatsbeiträge als Provision. Das sind meist mehr als 3.000 Euro. Die Vermittlung an eine gesetzliche Krankenkasse bringt höchstens 80 Euro ein. Einem Versicherungsberater müssen Sie ein Honorar zahlen.

Private müssen vorstrecken

Geht ein Privatpatient zum Arzt, muss er die Rechnung in der Regel erst einmal selbst bezahlen. Denn anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung hat er einen Behandlungsvertrag direkt mit dem Arzt. Erst anschließend bekommt er von seiner Krankenversicherung die Kosten für versicherte Leistungen erstattet. Eine stationäre Behandlung im Krankenhaus wird allerdings, ähnlich der gesetzlichen Krankenversicherung, über eine Chipkarte abgerechnet. Nur die Kosten für eine Chefarztbehandlung bekommt der Patient direkt in Rechnung gestellt.

Bei der Abrechnung kommt es schnell mal zum Streit. Mitunter passiert es, dass Ärzte Behandlungsmethoden anwenden und in Rechnung stellen, die die Versicherung nicht bezahlt. Dann bleibt der Patient auf den Kosten sitzen und muss sich möglicherweise einen anderen Arzt suchen. Privatversicherte sollten daher immer bereit sein, sich mit ihrem gewählten Leistungsumfang zu beschäftigen und mit dem Arzt darüber zu sprechen.

Genauso ist es aber auch möglich, dass die Versicherungsbedingungen schwammig formuliert sind – und so ein Streit mit der Versicherung beginnt, welche Leistungen nun versichert sind. Häufig landen solche Fälle vor Gericht. Dagegen schützen möglichst konkrete Versicherungsbedingungen und eine Rechtsschutzversicherung.

Mehr dazu im Ratgeber Rechtsschutzversicherung

Britta Schön
von Finanztip,
Expertin für Recht

Gerichtskosten können teuer werden

  • Rechtsschutz ist sinnvoll, aber kein Muss.
  • Nicht alle Fälle (z.B. Scheidung) sind versichert.
  • Holen Sie sich einen leistungsstarken Tarif.

» Zum Ratgeber

Von uns empfohlene Anbieter:

Den Tarif wechseln, falls die Private zu teuer wird

Für Versicherte, die sich die Beiträge zur privaten Krankenversicherung nicht mehr leisten können, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Kosten zu senken. Ein interner Wechsel in einen günstigeren und möglicherweise besseren Tarif beim selben Versicherer ist in der Regel die beste Lösung. Falls dieser Wechsel keine Hilfe ist, können Versicherte in den Standard- oder Basistarif wechseln.

Mehr dazu im Ratgeber interner Tarifwechsel

Julia Rieder
von Finanztip,
Expertin für Versicherung

Unbedingt internen Tarifwechsel prüfen

  • Ihr Beitrag kann um mehrere hundert Euro sinken.
  • Der Wechsel lohnt sich vor allem für ältere, langjährig Versicherte.
  • Lassen Sie sich beraten, um Fallstricke zu vermeiden.

» Zum Ratgeber

Von uns empfohlene Berater:

Auch an der Gesetzlichen lässt sich optimieren

Obwohl die Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung durch den Leistungskatalog zum größten Teil festgelegt sind, gibt es Unterschiede zwischen den Kassen. Zum einen dürfen die gesetzlichen Kassen einen Zusatzbeitrag erheben, den der Versicherte alleine tragen muss. Die Höhe des Zusatzbeitrags legt jede Versicherung selbst fest.

Zum anderen unterscheiden sich die Bonusprogramme teilweise erheblich: zum Beispiel die Leistungen bei Reiseimpfungen, Sportprogrammen oder Homöopathie. Durch einen einfachen Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse können Versicherte sparen und sich bessere Leistungen sichern. Wer noch mehr Leistungen haben möchte, kann private Krankenzusatzversicherungen abschließen, etwa eine Zahnzusatz- oder Krankenhauszusatzversicherung.

So sind wir vorgegangen

Marktübersicht PKV 2017
Vergleicht man die Verträge der privaten Krankenversicherer mit den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen, haben viele Tarife in gewissen Bereichen der Grundsicherung sogar einen geringeren Leistungsumfang als die GKV. Deutlich stärker sind sie nur in bestimmten anderen Bereichen, zum Beispiel in Bezug auf das Honorar für Ärzte, Chefarztbehandlung oder Einzelzimmer. Doch das Leistungsniveau hängt stark vom gewählten Tarif ab. Kein Tarif bietet einen Rundum-Schutz, der tatsächlich alle wünschenswerten Leistungen abdeckt. Stattdessen muss der Interessent abwägen und auswählen – welche Leistungen braucht er wirklich, auf welche kann er verzichten oder die Kosten möglicherweise selber tragen?

Aus diesem Grund ist es nicht möglich, eine Empfehlung auszusprechen, die für alle Menschen passt. Möglicherweise fehlte dann bei unseren Empfehlungen das Kriterium, das für die betroffene Person ausschlaggebend wäre. Zusätzlich wissen wir kaum, wie die einzelnen Unternehmen mit Vorerkrankungen und Risikozuschlägen umgehen. Der endgültige Preis spielt jedoch bei der Entscheidungsfindung auch eine Rolle.

Für die Marktübersicht haben wir Kriterien formuliert, die Tarife für eine lebenslange gute Absicherung möglichst erfüllen sollten – dafür orientieren wir uns auch an den Leistungen der GKV. Diese Liste ist nicht abschließend, es gäbe weitere Kriterien, die wünschenswert sind. Diese Leistungen erfüllen aber nur einzelne Tarife und sind daher als Kriterium für einen Marktüberblick kaum geeignet. Mithilfe der Vergleichssoftware Premium Software der Beratungsgesellschaft Premium Circle haben wir im Februar 2017 die Tarife herausgefiltert, die alle diese Kriterien erfüllen.

Unsere Kriterien sind:

Finanztip-Kriterien

Psychotherapie ambulant mind. 50 Sitzungen, stationär keine Begrenzung der Dauer
Medikamente/Verbandsmittel/Mittel zu künstlichen Ernährung keine Begrenzung der Erstattung auf Generika, Nährmittel zu enteralen und parenteralen Ernährung mitversichert
Hilfsmittel offene Formulierung Körperersatzstücke offene Formulierung von Krankenfahrstühlen offene Formulierung lebenswichtiger Hilfsmittel offene Formulierung orthopädische Hilfsmittel auch zur Miete ist ausreichend
Arztgebühren ambulant: mind. Bis zum Höchstsatz GOÄ stationär: mind. über Höchstsatz GOÄ hinaus Zahnarzt: mind. Höchstsatz GOÄ
Arztwahl/Versorgerwahl freie Arztwahl, gemischte Anstalten mindestens in Notfällen versichert, privatärztliche Behandlung auf Station ist versichert (Chefarztbehandlung), Kurortklausel entfällt
Heilmittel Logopädie/Ergotherapie/Physiotherapie/Podologie bei Diabetes sollte übernommen werden, auch durch Therapeuten/Heilsberufe
Transportkosten ambulant mindestens zu Dialyse, Chemo- und Strahlentherapie, Notfällen und Erstversorgung nach Unfall stationär: mit allen Transportmitteln
Palliativ/Hospiz mind. stationäre Hospizversorgung grundsätzlich mitversichert
Vorsorge mindestens im Umfang der gesetzlichen Regelungen
Schutzimpfungen mindestens entsprechend der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko)
Stationäre Leistungen mind. Zweitbettzimmer, keine Meldepflicht mit Auswirkungen auf Leistungen
Reha/Anschlussheilbehandlung (AHB)/Kur mind. AHB nach stationärem Aufenthalt generell mitversichert
Zahnbehandlungen keine Summenbegrenzung bei Unfall

Für die Berechnung der Preise haben wir Tarife gewählt, deren Selbstbehalt möglichst nah an 500 Euro liegt. Die angegebenen Beiträge sind für einen 35-jährigen Angestellten ohne Vorerkrankungen. Der Preis beinhaltet den Beitrag für die Pflegepflichtversicherung.

Zusätzlich sollten Interessenten auch auf das gewählte Unternehmen achten, denn sie binden sich für Jahrzehnte an diesen Anbieter. Stabile Finanzkennzahlen können einen Hinweis darauf geben, wie sich der Beitrag möglicherweise in der Zukunft entwickelt. Sie sind jedoch keine Garantie.

Für die Einschätzung der Finanzkraft stützen wir uns auf drei Ratings verschiedener Branchenkenner: Morgen & Morgen, Softfair und Map-Report 2017 (daraus die Einzelwertung der Bilanzkennzahlen). Soweit eine Wertung für ein Unternehmen vorlag, haben wir diese auf 100 normiert und einen Mittelwert errechnet. Daraus haben wir dann ein Ranking erstellt, das die Finanzkraft der Versicherungsunternehmen darstellt.

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Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Annika Krempel

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.