Verbraucher können mit fundierten Informationen über 65.000 Euro sparen

Finanztip startet mit Hermann-Josef Tenhagen in Berlin

  • Zuletzt aktualisiert: 1. Oktober 2014

Berlin, 1. Oktober 2014 – Das gemeinnützige Online-Verbrauchermagazin Finanztip (www.finanztip.de) geht heute mit seinem neuen Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen in Berlin an den Start. Die Experten wollen Verbrauchern helfen, im Alltag die richtigen Entscheidungen zu treffen – von der passenden Versicherung, einem günstigen Kredit oder einer guten Geldanlage, über den billigsten Strom- oder Telefontarif bis hin zu Tipps aus den Bereichen Reise, Recht und Steuern. Eine aktuelle Untersuchung von Finanztip zeigt: Mit den richtigen Empfehlungen können Verbraucher über die Jahre mehr als 65.000 Euro gutmachen.

„Wir wollen gut recherchierte und unabhängige Informationen bieten, damit jeder Verbraucher in Deutschland mehr von seinem Geld hat“, sagt Tenhagen, neuer Chefredakteur von Finanztip. Der bekannte Wirtschaftsjournalist leitete zuvor die Redaktion der Zeitschrift Finanztest von der Stiftung Warentest. Er will Transparenz schaffen: „Finanzthemen sind oft so komplex, dass man sie kaum verstehen kann. Und die Anbieter sorgen meist nicht für Klarheit, sondern für immer kompliziertere Produkte und ein unüberschaubares Angebot.“ Verbraucher können auf Finanztip.de unabhängig recherchierte Ratgeber und Analysen lesen, sich in der Community austauschen und mit dem Newsletter auf dem Laufenden bleiben. Außerdem helfen Rechner, Musterbriefe und Beratungstools, alltägliche Finanzfragen praktisch zu lösen. Dabei sind alle Leistungen von Finanztip kostenlos und werbefrei.

Wie sich Finanztip finanzieren will

Das gemeinnützige Unternehmen Finanztip wurde im Mai 2014 von Robert Haselsteiner und Marcus Wolsdorf in München gegründet. Die beiden Gesellschafter finanzieren das Non-Profit-Projekt aus eigenen Mitteln. „In etwa zwei bis drei Jahren soll Finanztip kostendeckend arbeiten“, plant Wolsdorf. Die aufwendige redaktionelle Arbeit will sich Finanztip nicht von den Nutzern, sondern von den für gut befundenen Unternehmen vergüten lassen. „Folgt ein Leser einer Empfehlung in unserem Ratgeber und klickt dort auf den Link zu einer Anbieter-Webseite, ist das einigen Firmen eine Vergütung wert. Sie unterstützen damit unser gemeinnütziges Projekt und haben ja selbst auch einen Nutzen von unserer Arbeit“, erklärt Wolsdorf. Mit dem innovativen Geschäftsmodell geht Finanztip offen um: Auf den Seiten ist jeder Link markiert, für den es möglicherweise später eine Vergütung gibt. Wichtig ist den Gründern eine klare Trennung von Redaktion und Online-Marketing. „Zuerst treffen unsere Experten auf Basis ihrer fundierten Recherchen und Analysen eine Empfehlung und schreiben den zugehörigen Artikel fertig. Danach erst setzt eine andere Abteilung die Links und versucht, dafür Mittel einzutreiben“, sagt Haselsteiner. „Dabei geht es uns nicht darum, Gewinne zu machen – dazu haben wir uns in der Satzung verpflichtet und das wird staatlich kontrolliert. Das Ziel von Finanztip ist, die Finanzbildung in Deutschland zu stärken.“

Was Verbraucher durch Finanztip sparen können

Eine heute von Finanztip vorgestellte Studie zeigt, wie Verbraucher von guten Finanz-Informationen profitieren können. Die Experten haben ausgerechnet, dass eine Familie über den Zeitraum von 25 Jahren über 65.000 Euro mehr zur Verfügung haben kann, wenn sie einige wichtige Empfehlungen von Finanztip beherzigt. Untersucht wurden für eine Musterfamilie die Bereiche Baufinanzierung, Autokredit, Festgeld, Aktienfonds, Tagesgeld, Auto- sowie Haftpflicht-Versicherung, Strom und Handy. „Die Gegenüberstellung zeigt, was gute Empfehlungen einbringen und warum Finanztip als kostenloses Angebot so wichtig ist –gerade für Menschen, die das gesparte Geld in der Haushaltskasse dringend brauchen und die sonst keinen Zugang zu solchen Informationen hätten“, sagt Chefredakteur Tenhagen.

Pressebereich

Finanztip bei Twitter

Neu auf Finanztip