Mobilitäts-Apps

Mobil per App: Mit dem Handy den besten Weg finden

  • Zuletzt aktualisiert: 6. August 2015

Berlin, 6. August 2015 – Bus und Bahn, Carsharing oder Taxi: Mobilitäts-Apps fürs Smartphone suchen das beste Verkehrsmittel für den Weg von A nach B. Sie kombinieren auch verschiedene Mobilitätsformen, um den schnellsten oder günstigsten Weg zu finden. Das gemeinnützige Online-Verbraucher­magazin Finanztip hat die Apps untersucht. Das Ergebnis: Von sechs getesteten Anwendungen ermöglicht Qixxit die umfangreichste Planung. Aber auch Qixxit konnte in der Stichprobe von Finanztip nicht immer die ideale Verbindung liefern. Deshalb stellen andere Apps eine sinnvolle Ergänzung dar.

Die Experten von Finanztip haben insgesamt sechs bedeutende Mobilitäts-Apps für Android-Telefone und fürs iPhone untersucht: Ally, Busliniensuche, Go Euro, Mobility Map, Moovel und Qixxit. Dabei haben sie jeweils eine Beispielstrecke im Nahverkehr, eine im Fernverkehr und eine Auslandsreise abgerufen. „Keine der untersuchten Apps konnte immer die beste Verbindung liefern“, sagt Daniel Pöhler, Mobilitätsexperte bei Finanztip. Manche Apps haben bestimmte Schwerpunkte. In diesen Bereichen sind sie besonders stark, beispielsweise Busliniensuche für den Fernbus oder Go Euro für schnelle Reisen ins Ausland. „Wer aber nur eine App für alle Formen der Mobilität installieren möchte, dem empfehlen wir Qixxit.“

Qixxit ist am umfangreichsten

Qixxit kennt die meisten Verkehrsmittel und kann diese miteinander verknüpfen. Dadurch bekommen Nutzer eine Vielzahl an Verbindungen angezeigt. „Das kann anfangs allerdings verwirrend sein“, sagt Pöhler von Finanztip. „Und es sind längst nicht alle Kombinationen sinnvoll, nur weil sie möglich sind.“ Doch Nutzer erhalten dadurch neue Ideen, wie sie eine bestimmte Strecke am besten bewältigen. Außerdem lässt sich Qixxit optimal einstellen für die eigenen Bedürfnisse. Die App ermöglicht es zum Beispiel, einzelne Verkehrsmittel auszuschließen oder die Ge­schwindigkeit zu Fuß oder auf dem Rad einzustellen. Der Nutzer kann auch angeben, ob ihm die Reisezeit, der Preis oder die Anzahl der Umstiege am wichtigsten ist.

Mobility Map als Ergänzung

Die größte Schwachstelle von Qixxit ist, dass mit Flinkster nur ein großer Carsharing-Anbieter vertreten ist. Obwohl Flinkster mit Car2go kooperiert, fehlen diese stationsunab­hängigen Fahrzeuge noch. Auch Drivenow oder stationäre Anbieter wie Citeecar enthält die App nicht. Das lässt sich ausbügeln, indem man für den Nahverkehr neben Qixxit noch Mobility Map nutzt – eine App, die einen Schwerpunkt auf Carsharing legt. „Mobility Map ist allerdings ein wenig unübersichtlich“, bemängelt Finanztip-Experte Pöhler. Ansonsten sind alle der untersuchten Apps intuitiv aufgebaut und lassen sich einfach bedienen.

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