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Die Mehrheit der Spekulanten verliert Geld

Statistisch gesehen verlieren die meisten Spekulanten einen erheblichen Teil ihres Kapitaleinsatzes. Dies ist auch der Hauptgrund, warum viele konservativ eingestellte Anleger auf die Kapitalanlage in Form von ETF (Exchange Traded Funds bzw. börsennotierte Indexfonds) umsatteln. Denn hier sind die Gebühren gering und die Anlage in ETFs ist praktisch genau das Gegenteil vom Trading an der Börse.

Der Reiz der Spekulation an der Börse ist jedoch für viele Anleger attraktiver. Während früher Futures und Optionsscheine Haupthandelsinstrumente der Trader waren, gewinnt zunehmend das Instrument der CFDs für Spekulanten an Bedeutung. Hauptgrund: Mit "Contracts for Difference" können private Spekulanten ein echtes Daytrading transparent und zu geringen Kosten vornehmen. Wer mit CFDs spekuliert, kann wegen der Hebelwirkung sehr schnell viel Geld verlieren und natürlich auch gewinnen.

Mit dem Kauf von CFDs für Privatpersonen ist eine attraktive und akzeptierte Form des Trading eingeleitet worden. CFD steht für "Contracts for Difference" und frei übersetzt würde man CFD auf Deutsch als Kursdifferenzvertrag bezeichnen. Vereinfacht ausgedrückt geht es bei der Spekulation mit einem CFD darum, preiswert einzukaufen und teuer zu verkaufen.

Kursdifferenzkontrakte
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Da ein CFD sich immer an einen Basiswert ausrichtet, kommt es im wesentlichen darauf an, im richtigen Zeitpunkt zu kaufen beziehungsweise zu verkaufen. Dem Timing an der Börse kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Da CFDs bei steigenden Kursen wegen sonst anfallender Finanzierungskosten häufig noch am gleichen Tage glattgestellt werden, hat das Timing für Entry- und Exit-Strategien einen hohen Stellenwert.

Ein Denkmodell als Anregung: Der Aktienindex soll sich dauerhaft innerhalb einer Bandbreite zwischen 6000 und 7000 Punkten bewegen. Jedem Gewinner an der Börse steht beim Handel mit echten Aktien rechnerisch und langfristig ein "Nichtgewinner" (Verlierer) gegenüber. Danach gehören schon langfristig - ohne Berücksichtigung von Kosten - die Hälfte der Teilnehmer in diesem Denkmodell zu den Verlierern. Zum Werkzeug des Traders gehört eine moderne und leistungsfähige Analysesoftware. Man stelle sich jetzt vor, dass alle Trader die Indikatoren, Charttechniken und technischen Analysen weitgehend ähnlich interpretieren. Wer gehört eigentlich wann zu welchen 50 Prozent? Und wieso kann man überhaupt das Timing mittels Analysesoftware positiv beeinflussen?

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