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Hedge-Fonds-Zertifikate richten sich nach der Wertentwicklung eines Hedgefonds-Index oder eines Dach-Hedgefonds. Nachteile: Je nach Ausgestaltung sind Kosten und Verlustrisiko bei den Angeboten unterschiedlich. Ein genaues Studium der Ausgabebedingungen ist unerlässlich. Vorteile: Risikostreuung durch Investition in verschiedene Hedgefonds sowie verbindliche Kauf- und Verkaufkurse.
Während Indexzertifikate der Entwicklung eines zugrunde liegenden Index – sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen - genau folgen, erwarten Kapitalanleger bei einem Investment in Reverse-Index-Zertifikate (auch Short- oder Bear-Zertifikate genannt) sinkende Kurse. Der Anleger profitiert 1:1 an fallenden Kursen, aber umgekehrt zur Entwicklung des Index.
Währungs-Zertifikate sind für Anleger interessant, die in ausländische Aktien investieren und das Depot gegen Währungsrisiken absichern wollen. Mit einem Währungszertifikat kann andererseits ein spekulativer Investor von den Bewegungen verschiedener Währungen profitieren. Währungs-Zertifikate werden in der Regel auf Währungen in Form von Discount-Zertifikaten begeben.
Die Kreativität der Emittenten kennt keine Grenzen. Es hat sich daher in der Finanzwelt der Begriff "Exoten" oder "Exotische Papiere" für die Vielzahl der ausgegebenen Hebelprodukte entwickelt. Beispiele: Knock-ins, Korridor-, Hamster-, Chooser- und Turbo-Optionsscheine. Derartige Exoten-Papiere sind teilweise höchst spekulativ. Überproportionale Gewinnchancen auf der einen Seite und überproportionale Risiken bis hin zum Totalverlust auf der anderen Seite.
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