Auch die zwischenzeitig erfolgte Einführung der so genannten Tonnagebesteuerung hat keine wesentlichen Änderungen im Anlegerverhalten bewirkt. Schiffsbeteiligungen sind keine Steuermodelle mehr, sondern unternehmerische Investitionen.
Ob die Rechnung für Anleger aufgehen wird, ist zu bezweifeln. Vorwiegend werden Überkapazitäten gemeldet. Die prognostizierten Einnahmen aus dem Chartergeschäft sind daher sehr fraglich. Frachtraten, Höhe des Dollar und möglicher Wiederverkaufspreis sind in der Regel unsicher und dürfen nicht vernachlässigt werden. Wer ein solches Investment nicht als unternehmerisches Investment ansieht, sondern immer noch bei Schiffsbeteiligung an ein Steuergeschenk glaubt, wir vielleicht ein böses Erwachen finden. Bei diesem Investment ist Risikobereitschaft und Beurteilungsfähigkeit gefragt.
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