Computerprogramme für die Aktienbörse

Beginn und Ende von Baisse und Hausse wird nicht durch Klingelzeichen bekanntgegeben. Unsicherheit beherrscht den Glaubenskrieg der Propheten. Seit dem Börsenkrach vom 19. Oktober 1987 weiß man nur genau: Börsengeschäfte qua Computerprogramme führen in das Desaster.

Wenn Börsenprogramme Verkaufssignale senden und zu Verkäufen führen, ist die Finanzkatastrophe da. Denn diese Verkäufe führen zu weiteren massiven Verkaufssignalen, die wiederum Verkäufe auslösen, welche wiederum ....(Stop-loss-order). Die Schnelligkeit der elektronischen Rechner kann eine solche Spirale an einem oder wenigen Börsentagen bis zum Finanzdesaster drehen. Eigentlich logisch; die praktische Beweisführung war gar nicht erfoderlich.

Computerprogramme für Kauf- und Verkaufentscheidungen von Aktien sind daher mit der nötigen Portion Abstand zu betrachten. Es gibt keine mit Computern meßbare Börsenastrologie. Depotverwaltung oder Renditeermittlung sind Aufgaben für den Computer. Keinesfalls sollten Sie die Entscheidung von der Kauf- oder Verkaufsempfehlung des Aktienprogrammes abhängig machen. Lassen Sie sich beraten und nutzen Sie auch ein Aktienprogramm. Nur wichtig ist: Die Beurteilung und die Entscheidung müssen Sie sich vorbehalten.

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