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Derivate: Futures - Optionen
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Futures: Grundlagen - Einleitung
Futures gehören zur Gruppe der Finanzderivate. Derivate aus der Finanzwelt verkörpern keine eigenständige Anlageformen. Futures werden als Terminkontrakt geschlossen, in dem Käufer und Verkäufer sich verpflichten, eine bestimmte Anzahl eines Basiswertes (zum Beispiel Aktien, Währungen oder Indices) bei Fälligkeit zu einem festgelegten Preis zu handeln.
Im Geschäft mit Futures wird zwischen Financial-Futures und Commodity-Futures unterschieden. Bei Financial-Futures dienen Aktienindizes, Währungen, Zinsen usw. als Basiswert, während Commodity-Futures realwirtschaftliche Objekte wie Rohstoffe oder landwirtschaftliche Produkte als Basiswert haben. Die ersten Terminmarktgeschäfte waren Commodity-Futures: Landwirte wollten sich mittels eines Futures-Kontrakt gegen Preisschwankungen ihrer Produkte absichern.
Als Finanzderivat wird auch bei Futures zwischen "long" und "short" unterschieden: Die Long-Verpflichtung bedeutet Zahlung und Abnahme bei Fälligkeit; die Short-Verpflichtung beinhaltet die Lieferung des Basiswertes und Erhalt des Kaufpreises.