Startseite des Ratgeber GeldanlageDer "Ratgeber Geldanlage" soll das Finanzbewusstsein, das allgemeine Finanzwissen und den Blickwinkel des (eher konservativ eingestellten) Anlegers auf Geldanlagen schärfen. Allein auf der Website von Finanztip.de befassen sich mehrere Hundert Seiten mit teilweise sehr speziellen Problemen und Fragen zu Geldanlagen. Diese Startseite zum Leitfaden Geldanlage fungiert als Lotse und bündelt die wichtigsten Inhalte. Die weiterführenden Links ergeben sich aus der Navigationsspalte am linken Rand und teilweise aus den im Haupttext enthaltenen Linkkästchen. Es erscheint daher sinnvoll, auf diese Seite ein Lesezeichen (Favorit, Bookmark) zu setzen. Teil 1 "Einstellung zur Geldanlage" wendet sich an Anleger, die ihre Einstellung zu ihren finanziellen Motiven, der Risikomentalität und ihren Zielen für eine persönliche Vermögensplanung prüfen möchten. Dieser Teil dient der persönlichen Standortbestimmung. Produkte zu Geldanlagen werden in diesem Teil nicht erläutert. Viele Anleger überspringen diesen Teil, und möchten sich nur über spezielle Geldanlageformen informieren. Für die schnelle Information dient daher die Zusammenfassung 3 Kriterien der Geldanlage. Teil 2 "Banksparen - Girokonto" setzt den Schwerpunkt auf von Banken angebotene Sparverträge. Die Palette der Bankgebote beginnt bei Tagesgeldkonten, Festgeldkonten und geht über "moderne Sparbücher" zu verschiedenen Formen von Sparverträgen. Zahlreiche Vergleichsrechner ergänzen den Inhalt. Ohne Girokonto geht praktisch nichts mehr. Nahezu jeder hat eins und doch weiß kaum jemand richtig Bescheid über die Rechte und Pflichten, die im Zahlungsverkehr und den Bankgeschäften bestehen. Der separate Ratgeber zum Girokonto fasst alle wsentlichen Informationen für Auswahl und Führung sowie die wichtigsten Rechtsinformationen zusammen. Teil 3 "Bundeswertpapiere" erklärt für den konservativ eingestellten Anleger diese extrem sicheren Forderungspapiere (wie zum Beispiel Bundesanleihen, Schatzanweisungen, Bundesobligationen). Die Laufzeit der meisten Bundeswertpapiere beträgt zwischen 2 und 7 Jahren. Bei längerer Laufzeit ist insbesondere das Zinsänderungsrisiko zu beachten. Bundeswertpapiere sind nicht nur extrem sicher, sondern können ohne Anfall von Kosten bei Ausgabe erworben und verwahrt werden. Banken und Vermittler können hieran nichts verdienen. Dies ist auch der Grund, warum auf vielen Finanz-Websites das Thema "Bundeswertpapiere" praktisch gar nicht vorkommt oder nur am Rande behandelt wird. Für Sparer sind diese Papiere sehr sicher und sie sind - zumindest im Schuldbuchkonto - sehr kostengünstig zu verwalten. Teil 4 "Anleihen" spricht den etwas risikobereiten Anleger an, der auch oder vorwiegend in (variabel und festverzinsliche) Wertpapiere investieren möchte, sich aber mit den niedrigen Zinsen von Bundeswertpapieren und Banksparangeboten nicht zufrieden gibt. Der Anleger hat insbesondere das Bonitätsrisiko (Emittentenrisiko) und das Zinsänderungsrisko zu beachten. Vor dem Erwerb von Anleihen oder anleiheähnlichen Finanzprodukten sollte ein Geldanleger verstehen, worum es sich handelt und was bei diesem Wertpapier ggf. besonders zu beachten ist. Der Übergang von Anleihen zu so genannten Zertifikaten und anderen "Finanzinnovationen" ist fließend. Jeder Emittent von Anleihen kann die Schuldverschreibung mit besonderen Bedingungen versehen. Stichworte: Tilgung, Wandlung, Sonderkündigungsrecht. Mit dem Schuldverschreibungsgesetz ist seit August 2009 die (nachträgliche) Änderung der Bedingungen bei "sanierungsbedürftigen" Anleihen, die deutschem Recht unterliegen, deutlich einfacher geworden. Dies ist in der Regel ein Vorteil für den Anleihegläubiger. Teil 5 "Sachwerte" untersucht vorrangig die Frage, ob, wann und wie ein Investment in physische Sachanlagen (hier:Schwerpunkt Gold) der monetären Kapitalanlage vorzuziehen ist. Eine Aussage wie: "Sachwert schlägt bei Inflation langfristig Geldwert" ist zu einfach formuliert, denn ein reines "Scharz-Weiss-Denken" ist bei Sachwerten fehl am Platz. Nur beim physischen Erwerb von Sachwerten, wie Goldbarren oder Diamanten oder Kunstwerte, wird konsequent auf die monetäre Vermögensanlage verzichtet. Denn ein offenener Immobilienfonds oder ein ETF auf Goldminenwerte ist indirekt auch ein Investment in Sachanlagen. Die Vor- und Nachteile des physischen Erwerbs im Vergleich zu "monetären Sachwertanlagen" werden im Teil "Sachwerte" dieses Ratgebers eingehend dargestellt. Der Sachwert Nr. 1 ist und bleibt das selbstgenutzte Wohneigentum. Die vielen Rechtsfragen "Rund um die Immobilie" erfordern einen eigenen Bereich Immobilien und verschiedenen Rubriken über Fördermaßnahmen wie Wohn-Riester nach dem Eigenheimrentengesetz oder Besonderheiten wie dem Erwerb aus einer Zwangsversteigerung. In vielen Fällen wird ein Immobilienkauf aber nicht zu 100% aus vorhandenem Kapital bezahlt, sondern die Vermögensanlage wird auch mit Fremdkapital finanziert. Auch dies ist kein Thema im Leitfaden zur Geldanlage, sondern Inhalt der eigenständigen Rubrik günstige Immobilienfinanzierung. Teil 6 "Private Altersvorsorge" betrifft das langfristige Sparen und erläutert Maßnahmen, wie die für die breite Masse unvermeidbare Rentenlücke etwas geschlossen werden kann. Dazu gehören auch Streifzüge in die gesetzliche Rentenversicherung und speziell für Arbeitnehmer in die Betriebliche Altersversorgung (bAV). Es geht um die langfristige Geldanlage im Hinblick auf die eigene Altersvorsorge. Vorsorgen und Sparen mit Versicherungen ist eigentlich ein Widerspruch, denn Risikoabsicherung und Sparen sind verschiedene Zweige mit unterschiedlicher Zielsetzung. Die Begriffe haben sich aber im Sprachgebrauch durchgesetzt und werden daher auch in diesen Seiten verwendet. Stichworte: Riester-Rente, Rürup-Rente, private Rentenversicherung, Kapitalleben, Fondssparplan. Die in Betracht kommenden Sparprodukte und Vorsorgemaßnahmen werden teilweise vom Staat mittels Zulagen und Steuervergünstigungen gefördert. Wegen der Langfristigkeit, der Komplexität und der Eignung auf die persönliche Situation ist nicht selten externer Beratungsbedarf vonnöten. Eine gute Kenntnis der Vorsorgemaßnahmen ist sehr angesagt. Tipp: Starten sie mit dem Altersvorsorgerechner, um ein "erstes Gefühl" für die Zahlen zu bekommen. Teil: Spekulative bis hochspekulative "Geldanlagen" Die Anführungszeichen im Wort "Geldanlagen" deuten den eventuellen Widerspruch an. "Geld anlegen" und "Spekulieren" kann und sollte sich so manches Mal ausschließen. Beispiel: Ein Turbo-Optionsschein oder ein Kursdifferenzgeschäft wird als "Finanzwette" angesehen und gehört damit nicht zu den Geldanlagen. Der Wert einer erworbenen Eigentumswohnung für das Ruhealter ist hingegen eine - wenn auch konservative - Spekulation. Auch die Geldanlage in Zertifikate kann konservativ bis (hoch-)spekulativ erfolgen. Höhere Renditechance = Höheres Risiko: Wer vom Anlegertyp eher risikobereit ist, wird sich auch eher am Aktienmarkt engagieren. Ein Investment am Aktienmarkt kann durch Aktien-Picking, d.h. durch Auswahl einzelner Aktien oder über Investmentfonds und zunehmend immer mehr über Exchange Traded Funds erfolgen. Für "betuchte" Anleger ab ca. 250.000 Euro bis 500.000 Euro Kapitalvermögen kommen auch Beteiligungen an geschlossene Fonds als zusätzliche Anlageklasse in Betracht. Nach den schlechten Nachrichten der Vergangenheit befreien sie sich immer mehr vom Image der "Schmuddelecke". Wer bereit ist, in andere hochspekulative Vermögensanlagen zu investieren, ist vom Anlegertyp schon eher der Typ "Zocker", der auch gern Finanzwetten abschließt. Für ihn dürften Begriffe wie "Optionsscheine", "Kock-Outs, ETCs und CFDs" vermutlich keine Fremdwörter ein. Wir bewegen uns dann - von Ausnahmen abgesehen - aber nicht mehr im Bereich der Geldanlagen, sondern in der Vermögensspekulation. Diese Inhalte sind daher nicht Bestandteil des Ratgebers Geldanlage. Fazit: Mehr Finanzwissen ist der Grundstock für mehr in der Kasse Die Bandbreite, wie man sein Geld anlegt, ist sehr vielfältig und erstreckt sich von "unter der Matraze" über "Tagesgeld / Festgeld" bis hin zum hochspekulativen Super-Turbo-Knockout-Zertifikat oder Kursdifferenzkontrakt. Dieser "Ratgeber zur Geldanlage" versucht in gestraffter aber fundierter Form alle wesentlichen Aspekte für die eigene - vorwiegend konservativ orientierte - Geldanlage aufzuzeigen. Das gesetzte Ziel lautet: "Anregungen zum strukturierten Abwägen bei der eigenen Vermögensstrategie geben" und Nicht vergessen: Immer Augen auf bei Finanzgeschäfte.
Viele gute Inhalte finden Sie auch auf anderen Websites. Wie wäre es zum Beispiel mit der Rubrik "Finanzen & Versicherungen" auf der Website des Bundesministeriums für Verbraucherschutz oder auf der für Sie passenden regionalen Website der Verbraucherzentrale.
Finanztip.de bietet als Infozentrum für Geld und Recht noch weitere Inhalte zu Rechtsfragen im Umgang mit Banken und Geldgeschäften, die nur über die eigene Textsuche oder größtenteils zum Beispiel auch über Google abrufbar sind. Beispiel: Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung oder Aktiennews der Analysten. Empfehlung: Stärken Sie auf dieser und auf anderen passenden Websites Ihr "Finanzwissen", denn "Mehr Finanzwissen ist der Grundstock für mehr in der Kasse".
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