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Zertifikate: Knock-in-Zertifikate
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Knock-in-Zertifikate
Knock-In-Zertifikate (Barrier-Discount-Zertifikate) ähneln den klassischen Discountzertifikaten und sind mit einem zusätzlichen Sicherheitspolster (Knock-In-Schwelle) ausgestattet. Die Knock-In-Schwelle liegt üblicherweise zwischen 15 – 25% unterhalb des Kurses des Basiswertes bei Emission des Zertifikates.
Man unterscheidet:
- Knock-In-Zertifikate, die bei einmaligen Erreichen/Unterschreiten der vorgegebenen Kursschwelle (während der Laufzeit) einen überprozentual hohen Rückzahlungsbetrag bei Fälligkeit vorsehen
- Knock-In-Zertifikate, die bei einmaligen Erreichen/Unterschreiten der vorgegebenen Kursschwelle (während der Laufzeit) einen Mindest-Rückzahlungsbetrag bei Fälligkeit vorsehen
- Knock-In-Discount-Zertifikate, bei denen die Kursschwelle ca. 15-25% unter dem Cap liegt:
Diese Zertifikate bieten sich bei Seitwärtsbewegungen oder leicht steigenden Kursen an. Der Anleger bekommt am Bewertungstag den Höchstbetrag zurückgezahlt, auch wenn der Feststellungskurs unter dem Cap liegt. Die Kursschwelle darf jedoch während der Laufzeit kein einziges Mal erreicht oder unterschritten werden.
Für den Anleger bieten Barrier-Discount-Zertifikate somit eine höhere Renditesicherheit als klassische Discountzertifikate. Der Anleger profitiert auch dann in voller Höhe von der Zahlung des Caps, wenn der Kurs des zugrunde liegenden Basiswertes gesunken ist, aber die Knock-In Schwelle nicht erreicht. Kehrseite dieser zusätzlichen Sicherheitsfunktion ist, dass der gewährte Discount bei einem Barrier-Discount-Zertifikat geringer ist als beim klassischen Discountzertifikat.