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Differenz zwischen dem Basispreis und dem aktuellen Kurs des Basisobjekts. Der innere Wert gibt an, welchen Wert der Optionsscheininhaber durch Ausübung seines Optionsrechts sofort realisieren könnte. Im einzelnen wird zwischen Optionsscheinen "in-the-money", "out-of-the-money" und "at-the-money" unterschieden. Call-Optionsscheine, bei denen der Basispreis unter dem aktuellen Kassakurs des Basiswertes liegt, sind „in-the-money" .Call-Optionsscheine, deren Basispreis über dem Kassakurs des Basiswertes liegen, haben keinen inneren Wert (out-of-the-money). Optionsscheine, deren Basispreis dem aktuellen Kurs des Basiswertes entsprechen, liegen "am Geld" (at-the-money).
Zeitwert
Differenz zwischen Optionsscheinpreis und innerem Wert. Der Zeitwert sinkt mit der Annäherung an den Fälligkeitstag. Zu Beginn der Laufzeit ist der Zeitwertverfall deutlich geringer als kurz vor Fälligkeit. In den letzten Monaten vor dem Fälligkeitstag sinkt der Zeitwert überproportional. Bei der Auswahl eines Scheins sollte daher beachtet werden, dass die Restlaufzeit nicht zu kurz ist.
Delta
Das Delta gibt an, um welchen Betrag sich der Kurs des Optionsscheins ändert, wenn sich der Kurs des Basiswertes um eine Einheit verändert. Es liegt bei Calls zwischen 0 und 1 und bei Puts zwischen 0 und minus 1. Je näher beispielsweise ein Call „am Geld" bzw. je tiefer er „im Geld" notiert, desto höher ist sein Delta. Das Delta misst somit die Wahrscheinlichkeit, dass der Schein am Verfalltag „im Geld" steht.
Aufgeld
Der Bezug eines Basisobjekts über den Optionsschein ist teurer als der direkte Kauf des Basisobjekts an der Börse. Der Mehrbetrag wird als Aufgeld bezeichnet. Das Aufgeld berechnet sich wie folgt: Preis des Optionsscheins + Basispreis ./. Kurs des Basiswerts = Aufgeld
Wird das Aufgeld durch den aktuellen Aktienkurs dividiert, erhält man das Aufgeld in Prozent. Das Aufgeld in Prozent gibt an, wieviel Prozent der Kassakurs des Basisobjekts steigen muss (Call), um bei Fälligkeit des Scheins die Gewinnschwelle zu erreichen.
Black & Scholes
Das Black-Scholes-Modell wurde von den amerikanischen Professoren Fischer-Black und Myron-Scholes im Jahre 1973 publiziert. Es handelt sich um eine mathematische Methode zur Berechnung des Optionspreises.
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