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Geldanlage: Investmentfonds - Rentenfonds

Rentenfonds

Rentenfonds investieren das Geld ihrer Anleger in festverzinsliche Wertpapiere, Anleihen oder Pfandbriefe. Diese Wertpapiere führen zu regelmäßigen Zinserträgen. Man nennt sie daher auch Rentenpapiere und die Fonds entsprechend "Rentenfonds" oder auch "Anleihefonds". Anleihefonds sind in der Regel wenig volatil und weisen daher nur selten gravierende Kursschwankungen auf. Die Kursgewinne von Anleihefonds sind daher zumeist auch bescheiden.

Wann sollte in Rentenfonds investiert werden?
Wer in Rentenpapiere investiert und mit künftig steigenden Zinsen rechnet, sollte nur Rentenpapiere mit kurzen Restlaufzeiten erwerben. Diese Wertpapiere reagieren nicht so empfindlich auf Zinsveränderungen wie Rentenpapiere mit langen Laufzeiten. Umgekehrt gilt, bei sinkenden Zinsen ist es besser, auf langlaufende Papiere zu setzen. So können ggf. sogar Kursgewinne erzielt werden.

Faustregel: Die Kurse für Anleihen fallen, sobald die Zinsen steigen und – umgekehrt – Anleihen legen an Wert zu, wenn die Zinsen sinken. Dies bedeutet für Rentenfonds: Je länger (kürzer) die durchschnittliche Restlaufzeit der Anleihen ist, desto stärker (schwächer) sind die Kursausschläge bei Zinsänderungen.

Die Depotstruktur von Rentenfonds beinhaltet im wesentlichen folgende Posten:

Sonderformen und ergänzende Wertpapiere sind:

  Kredite Vergleichen


Fazit: Zu beachten ist insbesondere das Bonitätsrisiko. Gilt der Schuldner der Anleihe als sicher? Die meisten Rentenfonds erwerben nur Anleihen von Schuldnern mit hoher Bonität. Eine hohe Bonität ist auch deshalb wichtig, weil die Anlagerichtlinien in Deutschland eine starke Ausrichtung auf einzelne Schuldner erlauben. Rentenfonds, die in Fremdwährungen (Währung nicht in Euro) und / oder in Schwellenländer investieren, sollten wegen des Währungsrisikos bzw. des Bonitätsrisikos im Depot untergewichtet sein.

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