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Jeder dritte Student rechnet damit, unter Umständen oder relativ sicher einen Bildungskredit aufzunehmen. Kein Wunder, dass die meisten Banken Studienkredite in ihrem Kreditprogramm anbieten. Bei einem durchschnittlichen Studienkredit von 10.000 Euro je Student liegt das gesamte Kreditvolumen bei rund 10 Milliarden Euro. Nach der bisherigen Einstellung sehen die kreditgewährenden Banken kein höheres Ausfallrisiko im Vergleich zum Konsumentenkredit. Das Gegenteil ist eher der Fall. Das Kreditausfallrisiko sehen viele Banker beim Studienkredit als geringer an. So ist auch zu erwarten, dass viele Bildungskredite ohne Bürgschaft vergeben werden.
| Studienkredite |
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1. Studiumsfinanzierung 2. BAföG 3. Studienkredite 4. KfW-Studienkredit 5. Fazit |
Reicht das Geld von den Eltern, das Bafög oder das Stipendium nicht aus, stellt sich die Frage: Job bzw. mehr jobben oder Bildungskredit aufnehmen? Ein Job ist zeitraubend und wird eher die Studiumdauer verlängern. Ein Bildungskredit bedeutet erst mal "Schulden machen". Die Ausgestaltung eines Studienkredit-Vertrages ist unterschiedlich. Die Angebote vieler Banken sehen einen variablen Zins vor. Steigen die variablen Zinsen, steigt damit auch die monatliche Belastung. Ein Festzins-Bildungskredit ist zwar besser zu kalkulieren. Die Auswahl ist jedoch gering.
Abhängig von der Bank werden monatlich zwischen 300 und 1000 Euro ausgezahlt. Die Zahlungsdauer liegt bei maximal sieben Jahren. Die Rückzahlung des Bildungskredites erfolgt frühestens ein Jahr nach Studienende und innerhalb von 10 bis 12 Jahren ist das Studiendarlehen vollständig zu tilgen. Die Zinsen sind im Vergleich zu anderen Kreditarten (zum Beispiel Dispositionskredit) in der Regel moderat.
Elite-Stipendienprogramm
Besser dran ist die "Studenten-Elite", denn das Stipendiengesetz verspricht den leistungsstärksten zehn Prozent der Studenten 300 Euro monatlich. Wer genau diese Unterstützung erhält, entscheiden Hochschulen und Sponsoren gemeinsam. Die Zahlung von 300 Euro pro Monat braucht nicht zurückgezahlt werden und wird unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt.
Die Finanzierung soll zur Hälfte aus Sponsorengeldern erfolgen, d.h. 150 Euro davon sollen die Hochschulen bei Sponsoren insbesondere in der privaten Wirtschaft eintreiben. Die restlichen 150 Euro sollen Bund und Länder übernehmen, wobei die Bundesländer nur die Verwaltungskosten tragen sollen.
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