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Finanzierung bei bestehendem Bausparvertrag
Ein typischer Fall: Die gewünschte Wohnung oder das gesuchte Haus ist nun gefunden worden. Der Bausparvertrag ist aber noch nicht zuteilungsreif. Die Gretchenfrage lautet: Ist es sinnvoll, den bestehenden Bausparvertrag in die Finanzierung einzubauen?
Als Faustregel gilt: Je eher die Zuteilung naht, desto eher ist die Einbeziehung in die Finanzierung sinnvoll. Grundsätzlich sind 3 Alternativen abzuwägen:
- Vorfinanzierung auf die vereinbarte Vertragssumme und weitere Einzahlung der Beiträge
- Reduzierung der Bausparsumme. Der Vertrag gilt daher eher als angespart
- Kündigung des Vertrages und Auszahlung
Die erste Alternative ist sinnvoll, wenn der Vertrag kurz vor der Zuteilung steht.
In den meisten Fällen ist die Reduzierung der Bausparsumme des Vertrages die günstigste Alternative.
Wer mit finanzmathematischen Programmen rechnen kann, sollte diese an dieser Stelle einsetzen, weil die Unterschiede und Auswirkungen gravierend sein können.
Eine besonders teure Form der Baufinanzierung ist die Zwischenfinanzierung bei einem bestehenden Bausparvertrag.
Der Bausparer hat nicht nur einen Zwischenfinanzierungs-Kredit in Höhe des Bauspardarlehens aufzunehmen,
sondern muss auch das bereits angesparte Bausparguthaben finanzieren.
siehe hierzu auch
Sofortfinanzierung und Zwischenfinanzierung mit Bausparvertrag