Richtiger Versicherungsschutz beim Hausbau
Wer ein Haus baut, braucht neben einem vernünftigen
Finanzierungsplan bereits in der Bauphase den richtigen
Versicherungsschutz, denn von einer Baustelle gehen erhebliche
Gefahren aus. Um sich gegen mögliche Schadenersatzansprüche abzusichern und
seinen Traum vom Eigenheim nicht zu gefährden, ist folgender Schutz sinnvoll:
- Eine Bauherren-Haftpflichtversicherung bietet umfassenden
Schutz gegen das Risiko von Haftungsansprüchen Dritter. Damit
ist der Bauherr abgesichert, wenn beispielsweise
herabstürzende Bauteile Güter beschädigen oder Menschen zu
Schaden kommen. Ebenso, wenn spielenden Kindern auf der
Baustelle etwas zustößt. Ein Verbotsschild oder ein Bauzaun
reichen nämlich nicht aus, um mögliche Ansprüche immer
abzuwehren. Eine entsprechende Absicherung schützt vom
Baubeginn bis hin zur Abnahme.
- Eine Bauleistungsversicherung deckt Schäden auf der Baustelle
ab. Sie haftet gegen Vandalismus, für Schäden wie Brand,
Hagel, Sturm oder Hochwasser oder wenn zum Beispiel bereits
installierte Heizkörper gestohlen werden. Die Höhe der
Beiträge ist abhängig von der Bausumme.
- Durch Eigenleistung und die Hilfe von Bekannten lässt sich am
Bau viel Geld sparen. Für den Bauherren selbst und den
Ehepartner empfiehlt sich eine private Unfallversicherung oder
eine Berufsunfähigkeitspolice, die auch mit einer
Risikolebensversicherung gekoppelt sein kann. Damit die
freiwilligen Helfer ebenfalls unfallversichert sind, muss der
Bauherr sie bei der Berufsgenossenschaft anmelden.