Erhöhung des Reisepreises durch Reiseveranstalter
Grundsätzlich können Sie sich darauf verlassen, dass der
einmal zwischen Ihnen und dem Veranstalter vereinbarte Reisepreis sich nicht verändert.
In Ausnahmefällen darf der Reiseveranstalter den Reisepreis aber erhöhen, wenn er=
- sich die Erhöhung des Reisepreises im Vertrag (den Allgemeinen Geschäftsbedingungen)
vorbehalten hat und Ihnen den neuen Reisepreis genau vorrechnet.
- Ferner darf durch die Erhöhung des Reisepreises nur eine Erhöhung der
Beförderungskosten (Kerosin), der Abgaben für bestimmte Leistungen (z.B.
Flughafengebühren) oder eine Änderung von Wechselkursen ausgeglichen werden.
- Schließlich muss die Reisepreiserhöhung mehr als 20 Tage vor Antritt der Reise
erfolgen. In einem kürzeren Abstand davor darf der Reiseveranstalter auch unter den o.g.
Bedingungen seinen Reisepreis nicht mehr erhöhen.
- Eine Erhöhung ist ferner nur zulässig, wenn zwischen dem Antritt der Reise und dem
Abschluss des Reisevertrages mehr als vier Monate liegen.
Erhöht sich der Reisepreis um mehr als 5 %, dürfen Sie vom Reisevertrag
zurücktreten. Sie erhalten bereits geleistete Anzahlungen dann voll zurück. Wahlweise
können Sie verlangen, dass Sie der Reiseveranstalter an einer mindestens gleichwertigen
Ersatzreise aus seinem Angebot zum alten Preis teilnehmen lässt.