Kombilohn-Modell: Das Mainzer Modell

Auch Anfang 2006 ist der Kombilohn in der Politik wieder stark im Gespräch. Insbesondere die CDU möchte bundesweit den Kombilohn einführen. Niedersachsen führt zunächst ein eigenes Modell ein. Die Einführung eines bundesweiten Kombilohns ist mit erheblichen Risiken, insbesondere Mitnahmeeffekten belastet. Ob es wirklich zu einer deutlichen Zunahme der Beschäftigung Geringqualifizierter kommen würde, wird auch von Experten bezweifelt. Zumindest besteht auch in der CDU weitgehend Einigkeit darüber, dass ein Kombilohn-Modell auch einen Mindestlohn erfordert.

Das seit März 2002 bundesweit verbreitete Mainzer Modell ist zum 31. März 2003 ausgelaufen. Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte, sollen bestehende Beschäftigungen nach dem Mainzer Modell noch drei Jahre finanziert werden. Insgesamt 11.300 Arbeitnehmer hätten eine derart geförderte Beschäftigung aufgenommen. Das ist weniger als erwartet. Mit dem Mainzer Modell sollten Arbeitnehmer in niedrig bezahlten Jobs bezuschusst werden. Die Vergünstigung erhielten die Arbeitnehmer, nicht die Arbeitgeber. Basis war das so genannte Mainzer Modell mit folgenden Eckdaten:

Einkommensgrenzen:

Voraussetzungen

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