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Tarife der Motorrad-Versicherung für 2011
Die Versicherungstarife für das aktuelle Jahr sind für viele Motorradfahrer unter dem Aspekt "Saisonkennzeichen" zu beachten. Schon seit vielen Jahren entfällt für Motorradfahrer die jährliche Anmeldung und Abmeldung des Motorrades, weil sie mit einem auf dem Nummernschild vermerkten Saisonkennzeichen fahren. Der Gültigkeitszeitraum wird auf die schönen Monate des Jahres bei der ersten Anmeldung begrenzt und gilt dann auch für alle folgenden Jahre. Zu beachten ist hier: Das Motorrad muss mindestens sechs Monate versichert sein, um am Schadenfreiheitsrabatt teilnehmen zu können. Wer sich für ein Saisonkennzeichen entscheidet, sollte beim Abschluss der Motorradversicherung beachten, ob die Versicherungsgesellschaft eine Möglichkeit der Verlängerung des Gültigkeitszeitraumes für den Versicherungsschutz anbietet. Denn wer außerhalb des Gültigkeitszeitraumes als Biker mit dem Motorrad unterwegs unterwegs ist, verliert seinen Versicherungsschutz.
Versicherung für Mofas und Mopeds
Mofas und Mopeds tragen ein blaues Versicherungskennzeichen. Die Mofakennzeichen sind direkt bei den Kraftfahrtversicherern zu beziehen. Versicherungspflichtig sind Kleinkrafträder wie Mofas oder Mopeds, aber auch Segways sowie Quads. Über das Service-Center der Autoversicherer kann die Suche nach Versicherungen über das
Mofakennzeichen erfolgen. Diese Internetabfrage richtet sich ausschließlich an Personen (Geschädigte bzw. Anspruchsteller), die nach einem Schadenfall anhand des Mofakennzeichens die zugehörige Versicherungsgesellschaft ermitteln möchten. Der Zentralruf der Autoversicherer hilft als Auskunftsstelle nach einem Schadenfall bei der Suche nach der Versicherungsgesellschaft des Schädigers. Dies kann telefonisch unter 0180-25 0 26 erfragt oder über die Internetanfrage - auch spezielle für Smartphones - recherchiert werden. [Mehr hierzu im Artikel
Verkehrsunfall im Ausland].
Vergleich und günstige Motorradversicherung
Seit in der Motorradversicherung auch Regionalklassen, längere Staffeln beim Schadenfreiheitsrabatt und gezielte Rabatte für Biker eingeführt wurden, ist ein Beitragsvergleich anhand von Leistungen der Versicherungsgesellschaften nicht mehr so einfach vorzunehmen. Um den besten Versicherungstarif zu finden, bedarf es einer genauen Analyse und eines Vergleiches der jeweiligen Tarife für eine Motorradversicherung. Die
Stiftung Warentest bietet hierzu eine Analyse "Motorradversicherung" an und verlangt allerdings für den Vergleich der Versicherungstarife stolze 16 Euro.
Wer diesen Beitrag sparen möchte, kann sich an die folgenden Faustregeln halten. Viele Versicherungsgesellschaften bieten eine Einstufung in eine günstige Schadenfreiheitsklasse, wenn der Motorradfahrer oder der Ehegatte bereits ein Fahrzeug bei dieser Gesellschaft versichert hat. Mit einen Beitragsnachlass können auch ältere Motorradfahrer und Biker bei Motorrädern mit ABS rechnen. Außerdem wird man bei der Suche nach Hinweisen zu einem Motorradversicherungstarif-Vergleich auch in älteren Artikeln bei Stiftung Warentest fündig. Beispiel aus dem Jahr 2005: Von den neuen Regionalklassen für größere Maschinen profitieren vor allem Fahrer, die in Gegenden mit wenig Motorradunfällen und Diebstählen leben. So zahlt etwa der Fahrer in der günstigen Regionalklasse Weser-Ems bei der Huk24 im Normaltarif für ein Motorrad über 72 kW nur gut 330 Euro im Jahr für Haftpflicht plus Teilkasko. Berliner Biker müssen für den gleichen Versicherungsschutz über 1 140 Euro pro Jahr zahlen. Ihre Regionalklasse zählt zu den teuersten. Berliner fahren daher besser mit Versicherungsgesellschaften, die einen bundesweit einheitlichen Tarif bieten.
Teilkaskoversicherung reicht häufig aus
Als Faustregel kann man festhalten, dass zumeist eine
Teilkaskoversicherung völlig ausreichend ist. Der Abschluss einer
Vollkaskoversicherung geht richtig ins Geld und ergibt im Vergleich "Beitrag zu möglicher Versicherungsleistung" wenig Sinn. Für mehr Informationen zu den Leistungen und dem Versicherungsschutz bei der Teilkasko und der Vollkasko folgen Sie bitte den vorgenannten Links.
PAKOO auch für Android-Smartphones
Nicht nur für Motorradfahrer, sondern für auch Autofahrer ist das so genannte PAKOO-System nützlich. PAKOO steht für die mobile Notrufsäule zur "Pannenkoordination und Ortung" und kann auch für Smartphones mit dem Betriebssystem Android kostenlos beim
GDV heruntergeladen werden. Die Nutzung ist kostenfrei. PAKOO soll vor allem im Notfall in unbekannten Gegenden helfen. Dies geschieht zum Beispiel durch die Ortungs- und Koordinationstechnologie und erlaubt daher eine schnellere und präzisere Information für die Rettungskräfte.
Fazit: Als Biker können Sie Ihr Motorrad entweder bei Ihrer Auto-Versicherung als zusätzliches Kfz versichern lassen. Sie profitieren vom bereits bestehenden Schadenfreiheitsrabatt. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie bereits eine niedrige Schadensfreiheitsklasse erreicht haben. Oder Sie gehen zu einer anderen Versicherungsgesellschaft. Hier empfiehlt sich entweder die komplette teure Analyse der Stiftung Warentest zum Versicherungsvergleich von Beitrag und Leistung oder der kostenfreie Blick in eine Tabelle aus dem Jahr 2005. Diese Tabellen lassen auch Rückschlüse für das aktuelle Jahr und damit auch auf die aktuellen Versicherungstarife für Motorradfahrer zu.