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Dread-Disease-Versicherung zur Berufsunfähigkeits-Versicherung
Die Dread Disease Versicherung leistet Ihre Zahlungen, sobald eine vorher vertraglich definierte Krankheit diagnostiziert wurde. Es wird daher im Leistungsfall keine monatliche Rente, wie z.B. bei einer Berufsunfähigkeits-Versicherung gezahlt. Es wird von der Versicherung eine Einmalzahlung in Höhe der vorher festgelegten Versicherungssumme geleistet. Dadurch erhält man trotz zum Teil schwerer gesundheitlichen Einschränkungen ausreichende finanzielle Freiheit, um sich z.B. von Krediten zu trennen, einen Spezialisten aufzusuchen zu können oder kostspielige Umbauten in der Wohnung vorzunehmen. Bei einer Dread Disease Versicherung wird also die Versicherungssumme auf einen Schlag ausbezahlt. Dabei ist es egal, wie sich die Krankheit entwickelt.
Versicherungsschutz der Dread-Disease
Die versicherten Krankheiten (z.B. Krebs, Herzinfarkt) werden im Versicherungsvertrag ausdrücklich aufgelistet. Es sind also nur die Krankheiten abgesichert, die bei Versicherungsabschluss genau festgelegt wurden. In Betracht kommen neben Krebs, Herzinfarkt auch: Bypass-Operation der Herzkranzgefäße, Angioplastie am Herzen, Herzklappenoperation, Herzmuskelerkrankung, Blindheit, Transplantation, Nierenversagen, fortgeschrittene Lebererkrankungen, Koma, Querschnittslähmung, Kinderlähmung, Multiple Sklerose, Taubheit usw. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Versicherern. Einige Versicherungsgesellschaften sehen nur 5 großen in ihren Verträgen vor, während andere Anbieter deutlich flexibler sind. Herzkrankheiten sind im Leistungskatalog der Dread-Disease- Versicherung bei einigen Versicherern sogar ausgeschlossen.
Vor dem Abschluss einer Dread-Disease-Versicherung wird der Gesundheitszustand der versicherten Person gründlich einer Prüfung unterzogen. Durchaus üblich ist es, dass schwere Vorerkrankungen oder gesundheitsgefährdende Laster wie starkes Rauchen den Versicherungsabschluss gefährden oder zu Ausschlüssen führen.
Zielgruppe der Dread-Disease-Versicherung
Jährlich über 1 Million neue Krankheitsfälle - bezogen auf die fünf häufigsten Erkrankungen - zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit eine schwere Krankheit zu erleiden höher ist, als man denkt. Die Dread-Disease-Versicherungspolice eignet sich auch zur Existenzsicherung von Unternehmen. Sie können Sie so die finanzielle Handlungsfähigkeit sichern, falls die Tatkraft von wichtigen Angestellten, von Partnern oder Gesellschaftern durch eine schwere Krankheit, Pflegebedürftigkeit oder Tod ausfällt.
Für Freiberufler und Unternehmer ist ein langfristiger Einkommensausfall wegen schwerer Erkrankung zumeist besonders schlimm. Gerade für diesen Personenenkreis bietet sich daher ggf. eine individuell zugeschnittene Kombination aus Berufsunfähigkeitsversicherung und Dread-Disease an. Eine Alternative ist zum Beispiel für jüngere Bauherren mit einem langfristigen Tilgungsdienst für die Familienwohnung eine Dread-Disease-Versicherung als Ergänzung zu einer Risikolebensversicherung an. Für junge versicherte Personen sind die Versicherungsbeiträge zumeist sehr attraktiv. Mit steigendem Lebensalter steigt das Risiko für den Versicherer und entsprechend erhöhen sich die Versicherungsprämien.
Fazit: Die Dread-Disease-Versicherung ist auch eine Alternative für Personen, die aufgrund ihres Alters, Vorerkrankungen, ihres Berufes oder aus anderen Gründen keine entsprechende Berufunfähigkeitsversicherung abschließen können. Die Versicherungspolicen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der festgelegten Erkrankungen, sondern auch, ob der Dread-Disease-Versicherungsschutz eine reine Risikoabsicherung oder mit einer Überschussregelung kombiniert ist.
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