Der praktische Weg an die Börse

Man soll sich das Ganze genau überlegen. Die Aktiengesellschaft ist eine mühsame Rechtsform; gewohnte und möglicherweise liebgewonnene Rechte für die Beteiligten gehen verloren. Die mit dem Börsengang verbundene Publizität ist nicht jedermanns Sache.

Zweitens: Wenn man es denn wagen will, sollte man zunächst seine Hausbank ansprechen, um die generelle Eignung des Unternehmens für diesen Schritt vorab zu klären.

Drittens: Gibt die Bank grundsätzlich grünes Licht, suche man sich einen geeigneten Berater für die rechtliche und steuerliche Begleitung und Gestaltung der einzelnen Schritte von der Umwandlung des Unternehmens, bzw. Umstrukturierung einer Unternehmensgruppe bis hin zur Börsenemission. Hier gibt es eine Vielzahl von vertraglichen und steuerlichen Dingen, die geprüft und koordiniert sein wollen. Der Berater sollte auch dafür sorgen, daß das Interesse des Unternehmens und der Beteiligten beachtet bleibt und nicht unterwegs irgendwo zwischen Banken, Investoren und Analysten verlorengeht.

Viertens: Man sollte verschiedene Banken und auch besondere Emissionsberater ansprechen und sodann einen Schlachtplan entwickeln, der alle zu regelnden Punkte und auch zeitliche Vorgaben enthält. Besonders wichtig ist, daß irgend jemand bei dem ganzen Vorgang die Leitung übernimmt, alle internen und externen Beteiligten koordiniert und auch antreibt.

Fünftens: Man mache sich sodann mutig auf den Weg und rechne damit, daß der Schlachtplan und Zeitplan noch diverse Korrekturen erfahren werden.


Hinweis: Es handelt sich um einen Archivbeitrag, der nicht aktualisiert wird
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