Rücklastschriftgebühr

Zu viel bezahlte Gebühren von O2 und E-Plus zurückholen

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer für eine fehlgeschlagene Lastschrift mehr als etwa 4 Euro an einen Mobilfunkanbieter gezahlt hat, kann das Geld zurückfordern.
  • Nutzen Sie dafür zum Beispiel unser Musterschreiben.
  • Ansprüche aus dem Jahr 2013 verfallen Ende 2016.
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Kunden von O2 und E-Plus können überhöhte Gebühren für fehlgeschlagene Lastschriften zurückfordern. Der Deutsche Verbraucherschutzverein war gegen das Unternehmen Telefónica Deutschland vorgegangen, zu dem die Marken O2 und E-Plus gehören. Der Telekommunikationsanbieter hatte laut dem Verein bis zu 19 Euro berechnet, falls eine Lastschrift fehlschlug, weil das Bankkonto des Kunden nicht gedeckt war. Damit hat das Unternehmen gegen das Gesetz verstoßen, denn die Pauschale war höher als der zu erwartende Schaden durch den Aufwand der erneuten Abbuchung (§ 309 Nr. 5a BGB).

Der Deutsche Verbraucherschutzverein geht davon aus, dass jährlich etwa 10 Millionen Lastschriften für Mobilfunk-Leistungen fehlschlagen. Die Mobilfunk-Unternehmen könnten also mit überhöhten Rücklastschriftgebühren einen dreistelligen Millionenbetrag zusätzlich eingenommen haben.

Mehr als 4 Euro wahrscheinlich unzulässig
Nach mehreren Klagen von Verbraucherschützern setzte Telefónica die Gebühr zunächst auf 7,50 Euro herab und schließlich auf die heute bei Telefónica gültigen 4 Euro.

Kunden, die noch die überhöhten Pauschalen bezahlt haben, sollten sich beeilen, damit ihre Ansprüche nicht verjähren. Rückzahlungsforderungen aus dem Jahr 2013 verfallen Ende 2016; für später gezahlte Gebühren bleibt entsprechend mehr Zeit.

Wenn auch Sie überhöhte Rücklastschriftgebühren bezahlt haben, können Sie sie am einfachsten mit unserem Musterschreiben zurückverlangen. Da die entsprechenden Gerichtsurteile auch andere Mobilfunkanbieter betreffen, sollten Sie auch versuchen, die Gebühren zum Beispiel von Vodafone, 1&1 oder Mobilcom-Debitel zurückzuholen.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Daniel Pöhler

Finanztip-Experte für Mobilität & Digitales

Daniel Pöhler ist bei Finanztip für Mobilität und digitale Themen verantwortlich. Wie die Telekommunikations-Branche tickt, hat er durch seine Arbeit bei der Fachzeitung Telecom Handel gelernt. Davor sammelte er Erfahrungen bei der Software-Schmiede SAP und beim TV-Hersteller Loewe. Daniel Pöhler hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.

Dr. Britta Beate Schön

Finanztip-Expertin für Recht

Britta Beate Schön ist bei Finanztip für sämtliche Rechtsthemen zuständig. Die promovierte Juristin und Rechtsanwältin war als Leiterin der Rechtsabteilung bei Finanzdienstleistern wie der Telis Finanz AG und der Interhyp tätig. Vorher lehrte und forschte sie in Japan als DAAD-Junior-Professorin für deutsches und Europarecht. Ihr Studium absolvierte sie in Münster, Genf, Regensburg und Leipzig. Die Autorin erreichen Sie unter britta.schoen@finanztip.de.