Rußpartikelfilter

260 Euro vom Staat für die Nachrüstung Ihres Diesel-Autos

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Staat steuert 260 Euro bei, wenn Besitzer älterer Diesel-Fahrzeuge einen Rußpartikelfilter nachrüsten.
  • Förderungsfähig sind Diesel-Pkw mit Erstzulassung vor dem 1. Januar 2007 sowie Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht mit Erstzulassung vor dem 17. Dezember 2009.
  • Richten Sie den Förderantrag an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Das Amt überweist das Geld auf Ihr Konto.
  • Unser Tipp: Bleiben Sie zu Auto- und Reise-Themen immer auf dem Laufenden - mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Bitte bestätigen Sie jetzt Ihre Anmeldung!

    Wir haben Ihnen eine E-Mail an Ihre Adresse gesendet.

    Schauen Sie gleich in Ihr E-Mail-Programm.

    Sie haben keine E-Mail erhalten? Kann es sein, dass die Nachricht im SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Anbieters gelandet ist?
    Bitte schauen Sie auch dort einmal nach und fügen die Mail-Adresse von Finanztip.de Ihrem Adressbuch hinzu.

Laut Umweltbundesamt gefährden Abgase in zwei Dutzend deutschen Regionen die Gesundheit der Einwohner. Wegen der belasteten Atemluft muss Deutschland mit einem EU-Verfahren und Bußgeldern rechnen. Deshalb hat die Bundesregierung für Besitzer älterer Diesel-Fahrzeuge erneut Fördermittel für die Nachrüstung eines Rußpartikelfilters bereitgestellt. Wer sein Auto bis Ende 2015 nachrüstet, erhält einen Zuschuss von 260 Euro. Der Fördertopf umfasst insgesamt 30 Millionen Euro. Sobald die Mittel aufgebraucht sind, gehen weitere Antragsteller leer aus. Wollen auch Sie Ihr Fahrzeug umrüsten lassen, sollten Sie schnell handeln.

Diese Autos können die Förderung bekommen

Geld vom Staat gibt es für das Umrüsten von Diesel-Pkw, die vor dem 1. Januar 2007 erstmals zugelassen wurden, sowie für Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen mit Erstzulassung vor dem 17. Dezember 2009.

Sinnvoll ist das Nachrüsten allerdings nur, wenn Ihr Fahrzeug danach die grüne Umweltplakette erhält. Erfüllt Ihr Wagen vor der Umrüstung die Schadstoffklasse Euro 3, kann er mit Filter die grüne Plakette tragen. Damit dürfen Sie dann in alle Umweltzonen fahren. Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 2 beziehungsweise D3 oder schlechter können höchstens die gelbe Plakette erreichen. Sie bringt nicht viel, da fast alle Umweltzonen die grüne Version verlangen.

Die Nachrüstung kostet mindestens 600 Euro

Der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) zufolge kostet es zwischen 600 und 1.000 Euro, einen Rußpartikelfilter von einer Fachwerkstatt nachrüsten zu lassen. Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe rechnet je nach Fahrzeug mit 650 bis 1.500 Euro für das Partikelminderungssystem inklusive Einbau. Demgegenüber stehen die 260 Euro Subvention und eine Wertsteigerung, wenn Sie Ihren Wagen verkaufen.

Schritt für Schritt zum Geld

  • Bringen Sie Ihr Fahrzeug in eine Fachwerkstatt, um es mit dem Filter auszurüsten, und lassen Sie den Einbau bestätigen.
  • Gehen Sie mit der Bescheinigung zur Kfz-Zulassungsstelle und lassen Sie den Filter und das Datum der Nachrüstung in den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) eintragen.
  • Besuchen Sie die Website des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) und füllen Sie den Antrag auf Förderung aus.
  • Der Antrag wird zwar online übermittelt. Sie müssen ihn aber zusätzlich noch ausdrucken und an zwei Stellen unterschreiben. Schicken Sie ihn zusammen mit einer Kopie des Fahrzeugscheins per Post an das Bafa.
  • Das Amt überweist Ihnen 260 Euro auf Ihr angegebenes Bankkonto.

Sollen wir Sie
rund um das Thema Auto und Reise
sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten?

Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps - kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

  • Wertvolle Spartipps für Ihr Geld
  • Urteile, die Sie kennen sollten
  • Updates zu unseren beliebten Rechnern und Musterschreiben
  • Unverbindlich und jederzeit kündbar


Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

Vielen Dank für Ihre Anmeldung

Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

  1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
  2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
  3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

Finanztip Newsletter

  • Jede Woche die besten Tipps
  • Absolut kostenlos
  • 100% werbefrei

Neu auf Finanztip

Finanztip bei Twitter