Kontrolle in Facebook & Co.

So löschen Sie Ihre Daten in den sozialen Medien

Das Wichtigste in Kürze

  • Vermeiden Sie es von Anfang an, sensible Informationen in sozialen Netzwerken und Diskussionsforen preiszugeben.
  • Wenn Sie einen Beitrag bereuen, den Sie selbst eingestellt haben, können Sie ihn meist selbst löschen. Falls jemand anders einen Beitrag über Sie eingestellt hat, bitten Sie den Verursacher um Löschung.
  • Wenn Sie den Beitrag auf diesen Wegen nicht entfernen konnten, nutzen Sie die Meldungsfunktion des Netzwerks.
  • In vielen Fällen müssen Sie auf die Kulanz der Betreiber hoffen.
  • Von Agenturen für Reputationsmanagement, die versprechen, Beiträge in Ihrem Auftrag zu löschen, raten wir im Allgemeinen ab.
  • Unser Tipp: Bleiben Sie rund um das Thema Internet und Medien immer auf dem Laufenden - mit unserem kostenlosen Newsletter!

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Von der feucht-fröhlichen Geburtstagsfeier bleiben schöne Erinnerungen und nicht selten peinliche Fotos. Einige dieser Bilder landen auf Facebook und werden von gut meinenden Freunden mit einer Markierung auf das eigene Profil versehen. Im engen Freundeskreis sind solche Bilder akzeptabel und kontrollierbar. Was aber, wenn sich ein möglicher Arbeitgeber Ihr Profil näher ansieht? Dann kann es schnell vorbei sein mit dem Traumjob und dem gutem Gehalt. Ist das Bild erst einmal online, gibt es nur wenige Handlungsmöglichkeiten. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können, um den Schaden zu begrenzen.

Die goldene Mitte finden zwischen völliger Offenheit und Enthaltung

Ein soziales Netzwerk funktioniert wie ein Speicher, in dem Sie auch nach mehreren Jahren noch Aussagen, Meinungen und Kommentare Ihres damaligen Ichs finden. Oder wie es so schön heißt: Das Internet vergisst nichts. Als Faustregel gilt, dass Sie nur das mitteilen sollten, was Sie auch an ein öffentliches Notizbrett hängen würden. Wenn etwas doch ein bisschen intimer ist, können Sie bei vielen sozialen Netzen genau festlegen, wer das sehen darf.

Wir empfehlen Ihnen, diese Einstellungen gleich nach der Registrierung vorzunehmen. So hat nur ein eingegrenzter, von Ihnen ausgewählter Kreis darauf Zugriff. Sie sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass Ihre Kommentare im Ernstfall von jedem gelesen werden können, auch wenn Ihr Profil nicht öffentlich ist. Wenn zum Beispiel ein Facebook-Freund einen Screenshot Ihrer Aussage macht und sie veröffentlicht, kann sie ganz einfach auf Sie zurückverfolgt werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Sie ein bisschen Selbstzensur nicht vermeiden können.

Fast jeder hat mittlerweile ein Handy mit Kamerafunktion. Handeln Sie daher auch außerhalb der sozialen Netzwerke bewusst – ein ungünstiges Foto ist auf einer Feier schnell geknipst. Nehmen Sie nur Freundschaftsanfragen von Menschen an, die Sie kennen und denen Sie vertrauen.

Wie Sie Peinliches löschen

Ist es Ihnen doch passiert, dass Sie etwas Unbedachtes eingestellt haben, können Sie es in vielen Netzwerken selbst löschen. Für den Fall, dass jemand anders unerwünschte Informationen über Sie verbreitet und Sie in dem Beitrag markiert hat (ein sogenannter „Tag“), können Sie diese Verknüpfung auf Ihr Profil entfernen. Wünschen Sie, dass der Beitrag online gar nicht zu finden sein soll, treten Sie zunächst in Kontakt mit dem betreffenden Nutzer und bitten Sie ihn um die Löschung.

Weigert er sich, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, den Beitrag dem Betreiber zu melden. In der Regel müssen Sie einen gewichtigen Grund für den Löschantrag angeben, zum Beispiel weil das Foto Sie in einer ungünstigen Situation zeigt und Ihnen beruflich schaden könnte (§ 201a StGB). Im Idealfall wird der Beitrag schnell entfernt. Große Netzwerke wie Facebook haben aber oft nicht die Kapazität, alle Meldungen zu sichten. Wenn Sie nach wiederholten Meldungen keine Reaktion erhalten oder das Netzwerk nur die Verknüpfung zu Ihrem Profil entfernt, können Sie einen Anwalt einschalten, der Sie bei der Durchsetzung Ihres Anliegens unterstützt.

Achtung

Für die Veröffentlichung Ihres Bildes benötigt der Fotograf Ihre Einwilligung (§ 22 KunstUrhG, § 23 KunstUrhG, § 201a StGB). Sie müssen bei Rückfragen aber nachweisen, dass Sie explizit nicht mit der Aufnahme oder Veröffentlichung des Bildes einverstanden waren. In vielen Situationen, zum Beispiel auf öffentlichen Veranstaltungen, wird angenommen, dass Sie durch Ihre Teilnahme der Veröffentlichung von Fotos zustimmen.

Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Informationen löschen oder dem Betreiber melden können. Sie müssen dazu in Ihrem Benutzerkonto angemeldet sein.

Facebook

Beiträge löschen - Informationen, die Sie selbst bei Facebook einstellen, können Sie im Nachhinein bearbeiten oder löschen. Das umfasst Mitteilungen, Kommentare, Fotos, Nachrichten, Veranstaltungen und persönliche Angaben. Die Menüauswahl dazu finden Sie bei

  • Mitteilungen unter dem Pfeil nach unten,
  • Kommentaren am rechten Rand (Stift-Symbol),
  • Fotos unter den Optionen,
  • Nachrichten unter den Optionen,
  • Veranstaltungen unter Bearbeiten (das Löschen erfolgt durch Klick auf Veranstaltung absagen).

Markierungen – Verlinkungen zu Ihrem Konto bearbeiten Sie im Aktivitätenprotokoll, das Sie auf Ihrer Profilseite finden. Eine Foto-Markierung können Sie auch direkt auf dem Foto entfernen.

Missbrauch melden - Die Formulare zur Meldung finden Sie ebenfalls unter diesen Menüs, mit der Ausnahme von Veranstaltungen. Dort klicken Sie auf die drei Punkte, um diese Option aufzurufen.

Konto löschen - Wenn Sie Ihr Konto löschen möchten, haben Sie zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie es stilllegen. Auf diese Weise können Sie es zu jeder Zeit reaktivieren. Ihre Daten und Informationen bleiben erhalten. Wenn Sie Ihr Konto dagegen komplett löschen möchten, können Sie das hier tun. Ihre Kontoinhalte sind bei beiden Optionen nicht mehr durchsuchbar. Allerdings bleiben Daten, die nicht in Ihrem Konto gespeichert sind, zum Beispiel Nachrichten, erhalten. Diese müssen Sie selbst manuell entfernen.

Google+ und Youtube

Kommentare auf Youtube bisher nur mit Google+ - Wenn Sie ein Youtube-Konto haben, mussten Sie es bisher mit einem Google+-Konto verknüpfen, um Videos kommentieren zu können. Sie konnten dann entscheiden, ob Sie Ihre Kommentare auch auf Google+ veröffentlichen möchten. Die beiden Konten sind so stellenweise „verflochten“. Ihr Google+-Profil konnten Sie schon immer ohne Bezug zu Youtube führen. Die Verbindung der Konten ist zukünftig aber nicht mehr nötig. Wenn Sie Youtube ohne Google+ nutzen möchten, achten Sie auf die entsprechende Option im Registrierungsprozess. 

Beiträge auf Google+ löschen - Ihre persönlichen Angaben können Sie direkt auf dem Profil in Über mich anpassen. Beiträge löschen Sie durch den Aufruf des Menüs unter dem Pfeil-Symbol. Bei Fotos erscheint die Option zur Löschung, wenn Sie auf das Bild klicken (Papierkorb). Kommentare zu anderen Beiträgen entfernen Sie mit dem Klick auf das Kreuz-Symbol rechts daneben. Ihre +1s finden Sie zusammengefasst im Aktivitätenprotokoll. Dort können Sie sie auch löschen.

Beiträge auf Youtube löschen - Auf Youtube löschen Sie Kommentare ebenfalls über das Menü unter dem Pfeil-Symbol oder in der App durch Klick auf den Beitrag. Kommentare in Ihrem Feed entfernen Sie über den Knopf mit den drei Punkten, Ihre persönlichen Angaben direkt unter Kanalinfo. Ein Aktivitätenprotokoll bietet Ihnen Youtube nicht. Wenn Sie „Daumen hoch“ oder „Daumen runter“ vergeben haben, müssen Sie das direkt an der entsprechenden Stelle herausnehmen.

Markierungen auf Fotos entfernen – Wenn ein anderer Nutzer Sie ungewünscht in einem Foto markiert hat, können Sie die Verknüpfung selbst entfernen. Klicken Sie dazu auf das Foto und anschließend auf das X neben Ihrem Namen unter dem Text.

Missbrauch melden – Melden Sie Beiträge dem Support, in dem Sie auf das Menü unter dem Pfeil-Symbol klicken.

Ein Google+-Konto löschen – Unter Ihren Kontoeinstellungen können Sie wählen, ob Sie das gesamte Konto, nur die Youtube-Inhalte oder nur das Google+-Konto löschen möchten. Loggen Sie sich danach nicht mehr ein, um die vollständige Löschung Ihrer Inhalte zu erreichen. Der Verlauf Ihrer Google-Suchen bleibt nach dem Löschen erhalten.

Ein Youtube-Konto löschen – Ihr Konto löschen Sie, indem Sie in Ihren Google-Einstellungen auf die Youtube-Sektion und dann auf „Ich möchte meinen Kanal endgültig löschen“ gehen. Wenn Ihr Kanal mit Ihrem Google+-Profil verbunden ist, müssen Sie zunächst diese Verknüpfung entfernen. Erst danach können Sie den Kanal endgültig schließen. Bei dieser Variante bleiben die anderen Dienste – Gmail, Google+ und so weiter – erhalten. Der Verlauf Ihrer Video-Suchanfragen bleibt in jedem Fall bestehen.

Whatsapp

Nachrichten aus der Ansicht entfernen - Bei Whatsapp können Sie Nachrichten nur in Ihrer Ansicht löschen. Der Empfänger hat weiterhin Zugriff darauf. Löschen Sie einen ganzen Chat, indem Sie die Unterhaltung gedrückt halten und dann auf Chat löschen klicken. Eine einzelne Nachricht entfernen Sie, indem Sie die Nachricht gedrückt halten und dann auf das Papierkorb-Symbol klicken.

Missbrauch melden - Eine Meldung gegenüber dem Betreiber ist bei Whatsapp nicht möglich.

Konto löschen - Ihr Whatsapp-Konto löschen Sie unter Einstellungen > Account > Meinen Account löschen.

Instagram

Beiträge löschen - Ihre Bilder und Stories bei Instagram können Sie löschen, indem Sie das Bild und dann das Menü dazu aufrufen. Beschreibungstexte können Sie auf die gleiche Weise bearbeiten.

Markierungen - Markierungen auf einem Bild zu Ihrem Profil können Sie löschen. Oder Sie entfernen das Bild nur aus Ihrem Profil. Ins Menü gelangen Sie auf dem jeweiligen Bild. Um heiklen Markierungen vorzubeugen, können Sie auch gleich festlegen, dass Sie alle Markierungen genehmigen müssen.

Missbrauch melden - Bilder anderer Nutzer können Sie als unangebracht melden.

Konto löschen - Ihr Instagram-Konto können Sie nur in der Desktop-Version löschen. Loggen Sie sich dazu am Computer ein und klicken Sie auf Profil bearbeiten.

Snapchat

Snaps löschen – Snaps, die Sie in der Story gepostet haben, können Sie auch dort löschen. Rufen Sie dazu den Snap auf und klicken Sie auf das Papierkorb-Symbol. Aähnlich funktioniert das auch im „Memories“-Bereich: Dort müssen Sie allerdings zusätzlich nach oben wischen, um die Bearbeitung zu aktivieren. Snaps, die Sie in einer privaten Unterhaltung geteilt haben, können Sie im Nachhinein nicht mehr löschen.

Missbrauch melden - Eine Meldung gegenüber dem Betreiber ist bei Snapchat nicht möglich.

Konto löschen – Ein Snapchat-Konto können Sie nur am Computer löschen. Entfernen Sie zunächst die App von Ihrem Handy. Loggen Sie sich dann bei Snapchat unter diesem Link ein und bestätigen Sie die Löschung mit Ihrem Passwort.

Twitter

Beiträge löschen – Einen Tweet können Sie durch Klick auf den Knopf mit den drei Punkten löschen. Das heißt aber nicht, dass er nicht mehr sichtbar ist. Viele Monitoring-Dienste sind darauf spezialisiert, auch schon gelöschte Tweets noch anzuzeigen.

Markierungen - Sogenannte Mentions können Sie nachträglich nicht löschen.

Missbrauch melden - Tweets anderer Nutzer können Sie melden, indem Sie auf das Menü zum Tweet und schließlich auf Melden klicken.

Konto löschen - Ihr Konto entfernen Sie dauerhaft, indem Sie unter den Einstellungen zum Account auf Mein Konto deaktivieren klicken und sich in den nächsten 30 Tagen nicht mehr einloggen.

Xing

Beiträge löschen - Angaben, die Sie auf Ihrem Profil gemacht haben, können Sie direkt dort mit Klick auf das Stift-Symbol anpassen. Beiträge, die Sie auf der Startseite in den Neuigkeiten, in Gruppen oder als Kommentare unter Beiträgen anderer erstellt haben, können Sie über das Menü unter dem Pfeil-Symbol bearbeiten und löschen. In der App erhalten Sie das Menü dazu, indem Sie auf den Beitrag klicken.

Missbrauch melden - Beiträge melden können Sie nur über eine E-Mail an den Support. Nutzen Sie dazu das Kontaktformular.

Konto löschen - Um Ihr Konto zu löschen, gehen Sie als Basis-Mitglied in den Hilfsbereich. Suchen Sie dort nach „Rücktritt von der kostenlosen Basis-Mitgliedschaft“ und folgen Sie den Anweisungen. Als Premium-Mitglied können Sie Ihr Konto nur durch eine E-Mail oder einen Telefonanruf löschen lassen. Wählen Sie dazu im Kontaktformular die Option „Ich habe eine Frage zu meiner Mitgliedschaft“ und schildern Sie Ihr Anliegen.

Linkedin

Beiträge löschen - Angaben auf Ihrem Profil löschen oder bearbeiten Sie, indem Sie auf Profil und dann Profil bearbeiten gehen. Durch Klick auf das Stift-Symbol können Sie alle Abschnitte einzeln anpassen. Beiträge, die Sie auf der Startseite, in den Gruppen oder als Reaktion auf Beiträge anderer eingestellt haben, löschen Sie über das Menü unter dem Pfeil-Symbol. Kommentare unter einem Pulse-Artikel entfernen Sie durch Klick auf das Kreuz-Symbol. Beiträge bearbeiten können Sie im Nachhinein nicht. In der App ist die Detailansicht etwas komplizierter: Klicken Sie zunächst auf den Beitrag und dann auf das Versenden-Menü. Dort finden Sie die entsprechenden Menüpunkte.

Missbrauch melden - Das Kreuz-Symbol nutzen Sie auch, um Kommentare anderer zu melden. Bei Gruppenbeiträgen können Sie Meldungen über das Pfeil-Menü beim Betreiber einreichen.

Konto löschen - Ein Linkedin-Konto löschen Sie über das Eingabeformular in Ihren Einstellungen. Klicken Sie dort auf den Bereich Konto und schließlich unter Nützliche Links auf „Ihr Konto schließen“. Wählen Sie im Formular einen beliebigen Grund aus. Die vollständige Löschung erfolgt in der Regel ein paar Tage später.

Diskussionsforen

Beiträge in Diskussionsforen können Sie in der Regel nicht selbst löschen. Manche Betreiber erlauben aber die kurzzeitige oder langfristige Bearbeitung. In fast jedem Forum finden Sie die Möglichkeit, Missbrauch zu melden. Ist das nicht der Fall, schauen Sie in das Impressum – dort findet sich die Kontaktadresse, an die Sie schreiben können.

Ähnlich sieht es bei der Löschung von Konten aus. Oft sperren die Betreiber Ihr Profil nur manuell, wenn Sie das per E-Mail mitgeteilt haben. Wichtig: Löschen Sie deshalb zuvor alle persönlichen Informationen aus Ihrem Profil.

Bei dem Wunsch nach der vollständigen Löschung des Kontos müssen Sie auf die Kulanz der Betreiber hoffen. Orientierung zu Ihren Rechten und Pflichten geben die Nutzungsbedingungen, die Sie bei der Registrierung bestätigen.

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Agenturen für Reputationsmanagement mit der Löschung beauftragen

Es gibt zahlreiche Dienstleister im Web, die Ihnen versprechen, Ihre Daten für Sie löschen zu lassen. Meist kostet dieser Service zwischen 50 und 200 Euro. Wenn es um Berichterstattung oder Einträge über Sie auf Blogs geht, sind die Dienstleister nützlich. In den sozialen Medien werden sie aber kaum mehr löschen lassen können, als es Ihnen selbst möglich ist. Im Gegenteil: Betreiber von Netzwerken müssen den Kontoinhaber eindeutig identifizieren, um schädlichen Zugriff durch dritte Parteien zu vermeiden. Das erfolgt fast ausnahmslos über eine E-Mail, die von der Registrierungsadresse gesendet wird. Eine Agentur für Reputationsmanagement muss also nachweisen können, dass sie den Kontoinhaber repräsentiert – nahezu unmöglich dort, wo Benutzerkonten völlig anonym angelegt werden können.

Spätestens wenn Sie selbst einen Anwalt zurate ziehen müssen, wird es teuer. In diesen Situationen ist es besser, für eine individuelle Beratung etwas mehr zu berappen, als bei fixen Leistungen einen Paket-Preis zu zahlen. Ob die Anwaltskosten angemessen sind, können Sie mithilfe unseres Rechners ermitteln.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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