Spekulationssteuer bei Immobilienverkauf und Eigennutzung

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Normalerweise bleibt bei Immobilien ein eventueller Veräußerungsgewinn - auch nach Einführung der Abgeltungsteuer - nur dann steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mindestens zehn Jahre liegen. Mögliche Ausnahme: Der Eigentümer kann bei der Veräußerung auch vor Ablauf der zehnjährigen Spekulationsfrist die Spekulationssteuer vermeiden, wenn er die Immobilie mindestens im Jahr des Verkaufs und in den beiden Jahren zuvor selbst genutzt hat. Finanztip hat hierzu einen umfassenden speziellen Steuerratgeber zu privaten Veräußerungsgeschäften erstellt. Folgen Sie daher dem vorgenanten Link zu dem aktuellen Steuerratgeber.

Dazu muss der Eigentümer die Immobilie aber selbst tatsächlich und auf Dauer bewohnen. Wer nur gelegentlich in der Wohnung wohnt, erfüllt dieses Faktum jedoch nicht. So reicht eine lediglich sporadische Nutzung, zum Beispiel während Bau- oder sonstigen Renovierungsarbeiten nicht aus. Die harte Konsequenz: Für den Immobilienverkauf wird Spekulationssteuer fällig
Im Falle eines Mehrfamilienhauses gilt: Nur die selbst genutzte(n) Wohnung(en) sind bei einem Verkauf vor Ablauf der Spekulationsfrist steuerfrei. Die vermieteten Wohnungen aber nicht. Der Immobilienbesitzer muss hier genau errechnen, welchen Anteil an den gesamten Quadratmetern Wohnfläche er selbst nutzt. Bei zwei gleich großen Wohnungen in einem Haus würde zum Beispiel die Hälfte des Verkaufsgewinnes dann steuerpflichtig.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

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Die Finanztip-Redaktion besteht aus einem Team von Experten, die völlig unabhängig für Sie recherchieren, damit Sie die beste Entscheidung treffen können. Die Experten arbeiten in den Teams Bank & Geldanlage, Versicherung & Vorsorge, Recht & Steuern sowie Energie/Reise/ Mobilität & Medien. Bei der Wahl der Zeitschrift „Wirtschaftsjournalist“ zur Wirtschaftsredaktion des Jahres belegte die Redaktion 2015 den zweiten Platz.