Steuererklärung Anlage N

Steuerformular für Angestellte

Das Wichtigste in Kürze

  • Angestellte, die eine Steuererklärung machen, müssen die Anlage N ausfüllen. Zusammenveranlagte müssen dieses Formular zweimal abgeben.
  • In der Anlage N machen Sie Angaben zu Ihrem Einkommen, die Sie sich aus der Lohnsteuerbescheinigung holen. So wird Ihr zu versteuerndes Einkommen ermittelt.
  • Sobald Sie berufsbedingte Ausgaben von mehr als 1.000 Euro haben, können Sie weitere Werbungskosten geltend machen. Ansonsten wird die Pauschale von 1.000 Euro automatisch vom zu versteuernden Einkommen abgezogen.
  • Wer aus beruflichen Gründen einen weiteren Wohnsitz benötigt, kann Ausgaben für Fahrten, Unterkunft und Verpflegung über die Anlage N von der Steuer absetzen.
  • Wer hohe Werbungskosten hat, sollte eine Steuererklärung abgeben, egal, ob er dazu vom Finanzamt aufgefordert wird oder nicht.
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Es gibt sicher Schöneres, als eine Steuererklärung auszufüllen. Aber es lohnt sich in den meisten Fällen, weil Sie sich zu viel gezahlte Steuern zurückholen können. Viele Steuerzahler müssen die jährliche Steuererklärung ohnehin abgeben: beispielsweise Ehepaare und eingetragene Lebenspartner mit der Steuerklassenkombination III/V. Auch wer Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Elterngeld, Krankengeld oder Mutterschaftsgeld bekommt, muss das Finanzamt über seine Einkünfte informieren. Die Abgabepflicht zur Steuererklärung ist in § 46 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geregelt.

Es zahlt sich jedoch oft aus, die Steuererklärung auch ohne Aufforderung abzugeben. Etwa, wenn Sie berufsbedingt hohe Fahrtkosten haben oder Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerkosten geltend machen wollen. Wer eine Steuererklärung macht und nicht freiberuflich arbeitet oder ein Gewerbe hat, der kommt an der Anlage N nicht vorbei. Wir führen Sie Schritt für Schritt hindurch und geben Tipps, wie Sie die Anlage N am besten für sich nutzen.

Die Anlage N besteht aus drei Seiten. Auf der ersten Seite tragen Sie Ihre Einkünfte ein, auf der zweiten können Sie Ihre Werbungskosten angeben und auf der dritten Seite Ihre Mehraufwendungen bei doppelter Haushaltsführung geltend machen.

Seite 1: Ihr Einkommen

Im Kopf des Formulars geben Sie zunächst Ihre persönlichen Daten ein (Zeile 1 bis 4): Namen, Steuernummer und die sogenannte e-TIN, kurz für electronic Taxpayer Identification Number, die Sie auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung finden. Hatten Sie eine weitere Tätigkeit, können Sie eine zweite e-TIN eintragen.

Angaben zum Arbeitslohn – Was Sie auf der ersten Seite zu Ihren Einkünften eintragen müssen, finden Sie in Ihrer Lohnsteuerbescheinigung, die entsprechende Zeile ist dort angegeben. Außerdem tragen Sie dort Lohnersatzleistungen sowie steuerfreien Arbeitslohn für Auslandstätigkeit ein.

Für Arbeitnehmer (Zeilen 5 bis 10)
Als Arbeitnehmer müssen Sie in der Regel nur die Zahlen von Ihrer Lohnsteuerbescheinigung übertragen: Ihr Gehalt, die Steuerklasse sowie die einbehaltenen Steuern. Wenn Sie gleichzeitig bei einem weiteren Arbeitgeber angestellt waren, geben Sie diese Daten in die Felder auf der rechten Seite ein (Lohnsteuerklasse 6 oder Urlaubskasse). Wenn Sie keine weiteren Einnahmen außer Ihrem Gehalt hatten, sind Sie bereits fertig mit der ersten Seite der Anlage N.

Verschiedene Renten (Zeilen 11 bis 15)
Versorgungsbezüge – Sind Sie Betriebsrentner oder beziehen Sie eine Pension, Witwen- oder Waisengeld? Dann tragen Sie hier Ihre Daten ein. Von den Versorgungsbezügen werden der Versorgungsfreibetrag und der sogenannte Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag steuermindernd abgezogen. Der Rest der Rente oder Pension muss versteuert werden. 

Achtung: Die Versorgungsfreibeträge sinken seit 2006 schrittweise je nach Jahr des Renteneintritts. Wer 2014 in Rente ging, erhält einen Versorgungsfreibetrag von 25,6 Prozent und einen Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag von 576 Euro. Ab 2040 gibt es für Neurentner dann überhaupt keine Freibeträge mehr, sie müssen ihre Rente voll versteuern.

Einmalzahlungen für mehrere Jahre (Zeilen 16 bis 19)
Haben Sie nicht monatsweise, sondern für mehrere Jahre auf einmal Einkommen erhalten, beispielsweise Arbeitslohn, Versorgungsbezüge, eine Abfindung oder Übergangsgelder? Sie müssen diese Einmalzahlung zwar als Arbeitslohn versteuern, sie wirkt sich aber nur zu einem Fünftel auf Ihren Steuersatz aus (sogenannte Fünftelregelung). Wenn Ihr Arbeitgeber die vollen Steuern abgezogen hat, tragen Sie Ihre Daten ein und legen Sie die Vertragsunterlagen bei. So machen Sie die Ermäßigung geltend.

Arbeitslohn ohne Steuerabzug (Zeile 20)
Arbeitslohn, der zwar steuerpflichtig ist, von dem aber noch keine Steuern abgezogen wurden, tragen Sie in Zeile 20 ein. Das kann Arbeitslohn von einem ausländischen Arbeitgeber sein oder eine Verdienstausfallentschädigung. Auch Beiträge von öffentlichen Kassen zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu Arbeitnehmeranteilen der Krankenversicherungsbeiträge und steuerpflichtige Teile der Ausgleichleistungen gehören in diese Zeile.

Arbeit im Ausland (Zeilen 21 bis 25)
In Zeile 21 bis 25 müssen Sie nur Angaben machen, wenn Sie im Ausland gearbeitet haben. Als sogenannter Grenzgänger mit ausländischen Einkünften müssen Sie für jeden ausländischen Staat und jeden Ehe- oder Lebenspartner eine gesonderte Anlage N-AUS abgeben. An dieser Stelle in der Anlage N müssen Sie einige Angaben aus der Anlage N-AUS übertragen.

Ehrenamt und Nebentätigkeit (Zeile 26)
Wenn Sie nebenberuflich beispielsweise als Übungsleiter, Ausbilder oder Erzieher tätig sind, tragen Sie diese Einnahmen in Zeile 26 ein. Auch Aufwandsentschädigungen aus öffentlichen Kassen oder für weitere nebenberufliche Tätigkeiten im künstlerischen, gesundheitlichen oder gemeinnützigen Bereich kommen hier hin.

Lohnersatzleistungen (Zeilen 27 bis 30)
Kurzarbeitergeld, Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, Verdienstausfallentschädigung nach Infektionsschutzgesetz, einen Aufstockungs- oder Altersteilzeitbeitrag tragen Sie in Zeile 27 ein. Außerdem gehören in diesen Abschnitt: Insolvenzgeld (Zeile 28) und andere Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld, Elterngeld, Mutterschaftsgeld, Insolvenzgeld oder Kurzarbeitergeld (Zeile 29).

Achtung: Dies sind zwar steuerfreie Einnahmen, aber sie erhöhen den Steuersatz für die übrigen Einkünfte nach dem sogenannten Progressionsvorbehalt. So ist es möglich, dass Sie wegen der Lohnersatzleistungen, die Sie übers Jahr erhalten, Steuern nachzahlen müssen.

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Seite 2: Werbungskosten sammeln kann sich lohnen

Der eigentlich interessante Teil der Anlage N beginnt für Arbeitnehmer mit den Werbungskosten. Hier können Sie berufliche Ausgaben eintragen und so Ihr zu versteuerndes Einkommen senken. Das Finanzamt billigt Ihnen den Werbungskostenpauschbetrag (auch Arbeitnehmerpauschbetrag genannt) von 1.000 Euro zu. Dieser Freibetrag wird bei jedem Arbeitnehmer automatisch vom Einkommen abgezogen. Wenn Sie keine Werbungskosten haben oder mit den Kosten unter der 1.000-Euro-Schwelle bleiben, können Sie sich die Mühe des Ausfüllens also sparen. Aber rechnen Sie noch einmal nach: Es kann sich lohnen, weil Sie sich auf diese Weise mehr Geld vom Finanzamt zurückholen können. Werbungskosten sind in § 9 des Einkommensteuergesetzes (EStG) geregelt.

Tipp: Sammeln Sie Quittungen auf Verdacht und gehen Sie die Anlage N durch: Haben Sie Bewerbungen geschrieben, einen Sprachkurs an der Volkshochschule besucht oder sind Sie zu Vorstellungsgesprächen gefahren? Haben Sie sich einen neuen Computer, Schreibtisch oder Fachzeitschriften gekauft? Das sind Werbungskosten, mit denen Sie Ihr zu versteuerndes Einkommen drücken und so Ihre Steuerschuld senken können.

Sie müssen sich beim Eintragen in der Anlage N auch nicht auf den Platz im Formular beschränken. Tragen Sie zusätzliche Ausgaben unter den „Weiteren Werbungskosten“ ein und vermerken Sie „Siehe Anlage“ für weitere Posten, die Sie auf einem separaten Papier auflisten. Kürzen kann im Zweifelsfall immer noch der Finanzbeamte.

Fahrtkosten (Zeilen 31 bis 39)
Unabhängig davon, wie Sie zur Arbeit kommen, steht Ihnen eine Entfernungspauschale von 30 Cent pro Kilometer zu. Das Finanzamt erkennt pro Arbeitstag jeden Kilometer der einfachen Wegstrecke an. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel, Ihren Pkw oder einen Firmen- oder Dienstwagen nutzen, kann die Summe auch höher ausfallen. 

Arbeitnehmer, die täglich 15 Kilometer zur Arbeit fahren, kommen allein mit ihren Fahrtkosten meist schon über den Pauschbetrag. Jeder zusätzlich ausgegebene Euro macht sich hier bezahlt.

Wie hoch sind die Fahrtkosten? Ihre Arbeitstage müssen Sie genau ermitteln. Dazu ziehen Sie Ihre Urlaubs- und Krankheitstage von den jährlichen Arbeitstagen in Ihrem Bundesland ab. In Berlin gibt es 2014 beispielsweise 252 Arbeitstage. Wenn Sie einen Urlaub von 24 Tagen abziehen, bleiben 228 Arbeitstage.

Das ergibt folgende Rechnung: 15 km x 0,30 Euro x 228 Tage = 1.026 Euro Werbungskosten. Sie liegen also bereits mit 26 Euro über dem Pauschbetrag und können diese als Werbungskosten geltend machen.

Achtung: Seit 2014 gilt ein neues Reisekostenrecht für Ihre Steuererklärung. Haben Sie mehrere Arbeitsstätten, müssen Sie eine davon als Ihre „erste Arbeitsstätte“ definieren. Für diese können Sie weiterhin die einfache Entfernungspauschale geltend machen, für weitere Arbeitsstätten sowohl den Hin- als auch den Rückweg als Dienstreise.

Hohe Werbungskosten? Freibetrag eintragen lassen

Werbungskosten können Ihre Steuerlast auch sofort senken und nicht erst, wenn Sie Ihre Steuererklärung abgeben. Bei erwartungsgemäß hohen Werbungskosten von mehr als 1.000 Euro können Sie die Vorteile des Lohnsteuerermäßigungsverfahrens nutzen, indem Sie beim Finanzamt einen Freibetrag beantragen. Dieser wird als elektronisches Lohnsteuerabzugsmerkmal (ELStAM) gespeichert und vom Arbeitgeber automatisch berücksichtigt – so erhöht sich Ihr monatliches Nettoeinkommen.

Als weitere Werbungskosten können Sie eintragen

Mitgliedsbeiträge für Berufsverbände (Zeile 40)
Wenn Sie Mitglied einer Berufsvereinigung wie der Handwerkskammer, der Ärztekammer oder einer Gewerkschaft sind, können Sie Ihren Mitgliedsbeitrag eintragen. Aufwendungen, die Ihnen wegen einer Tätigkeit für den Berufsverband entstehen, sind ebenfalls als Werbungskosten absetzbar.

Berufskleidung und Fachbücher (Zeile 41 und 42)
Alles, was Sie überwiegend für Ihre berufliche Tätigkeit nutzen, gilt als Arbeitsmittel und lässt sich steuerlich absetzen. Dazu gehören zum Beispiel Berufsbekleidung, Computer, Software, ein Bücherregal und Fachliteratur.

Belege aufheben

Sofern es sich nicht um Pauschbeträge handelt, die der Fiskus ohnehin von Ihrem Einkommen abzieht, müssen Sie Ihre Ausgaben belegen können, notfalls per Eigenbeleg. Das Finanzamt versucht jedoch, sich vor der Flut mitgeschickter Quittungen und Kopien zu schützen und fasst in diesem Dokument zusammen, was Sie sofort nachweisen müssen und was eventuell erst auf Nachfrage – beispielsweise die Belege für Arbeitsmittel.

Arbeitszimmer (Zeile 43)
Wenn Ihnen für Ihre berufliche oder betriebliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht, können Sie die Kosten für Ihr heimisches Arbeitszimmer mit bis zu 1.250 Euro im Jahr geltend machen.

Achtung: Teilen Sie sich mit einem Mitbewohner oder Ehepartner das Arbeitszimmer in Ihrer Wohnung, dürfen Sie die Kosten nur zur Hälfte eintragen und auch den Höchstbetrag insgesamt nur einmal pro Zimmer ausschöpfen.

Fortbildung (Zeile 44)
Haben Sie einen Lehrgang, einen Computerkurs oder ein Seminar besucht und selbst finanziert, dann tragen Sie die Kosten als Fortbildungskosten ein. Auch Fahrtkosten zum Kurs oder Ausgaben für Material und die Prüfungsgebühr können Sie ohne Einschränkung geltend machen.

Tipp: Auch Erststudium eintragen
Die Kosten für ein Erststudium können Sie bisher nur als Sonderausgaben in Höhe von bis zu 6.000 Euro ansetzen. Wenn Sie allerdings ein Studium an eine betriebliche Ausbildung anschließen oder ein Zweitstudium absolvieren, dann können Sie die Kosten voll als Werbungskosten geltend machen. Der Bundesfinanzhof (BFH) hält diese Regelung für verfassungswidrig und hat sie dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorgelegt (BFH-Beschluss vom 17.07.2014, Az. VI R 8/12 , Az. VI R 2/12). Sie sollten also die Kosten für die Berufsausbildung immer als Werbungskosten angeben und darauf hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht zu Ihren Gunsten urteilen wird.

Weitere Werbungskosten (Zeile 45 bis 48)
Bewerbungskosten wie Porto, Zeugniskopien oder Bewerbungsbilder, Kontoführungsgebühren oder beruflich motivierte Umzugskosten können Sie unter den weiteren Werbungskosten eintragen. Kontoführungsgebühren bis 16 Euro pro Jahr werden generell ohne Nachweis anerkannt.

Tipp: Sie müssen nicht unbedingt umziehen, weil Sie eine neue Stelle in einer anderen Stadt antreten oder Ihr Arbeitgeber den Standort wechselt, um die Umzugskosten abzusetzen. Es reicht, wenn sich Ihr (einfacher) Arbeitsweg durch den Wohnungswechsel um mindestens eine halbe Stunde verkürzt.

Reisekosten (Zeile 49 bis 57)
Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen Ausgaben für Dienstreisen nicht steuerfrei ersetzt, können Sie diese Reisekosten in der Anlage N eintragen. Für die Verpflegung werden Pauschalen je nach Dauer der Abwesenheit ohne zusätzlichen Nachweis anerkannt, für Übernachtungen und Fahrtkosten die tatsächlichen Aufwendungen. Sie können aber auch je nach Fahrzeug eine feste Kilometerpauschale geltend machen.

Wenn Sie außerhalb Ihres eigentlichen Wohnorts keine weitere Wohnung nutzen oder zur Arbeit pendeln, dann sind Sie nun fertig mit der Anlage N. Ansonsten wenden Sie sich noch der dritten Seite zu.

Seite 3: Ausgaben für doppelte Haushaltsführung

Wer aus beruflichen Gründen einen zweiten Haushalt am Arbeitsort führt, kann seine Ausgaben dafür über die Anlage N von der Steuer absetzen, sofern der Arbeitgeber sie nicht steuerfrei erstattet (Zeilen 61 bis 69).

Fahrtkosten (Zeile 70 bis 78)
Sie können sowohl für die erste Fahrt zum Beschäftigungsort als auch für die Fahrt zurück zu Ihrem eigentlichen Wohnort (letzte Fahrt) entweder die Entfernungspauschale oder die tatsächlichen Kosten geltend machen. Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel sowie Flug- und Fährkosten müssen Sie separat nachweisen. Als Familienheimfahrt wird eine wöchentliche Fahrt anerkannt, für die Ihnen das Finanzamt 30 Cent pro Kilometer anrechnet.

Unterkunft (Zeilen 81 bis 86)
Kosten für die Unterkunft am Beschäftigungsort sind in angemessener Höhe als Werbungskosten absetzbar, seit 2014 jedoch höchstens bis 1.000 Euro im Monat. Auch Ihre Fahrtkosten, Mehraufwendungen für Verpflegung innerhalb der ersten drei Monate und Umzugskosten wirken sich steuermindernd aus. Voraussetzung für eine doppelte Haushaltsführung ist, dass Sie neben Ihrer Zweitwohnung am Beschäftigungsort noch einen eigenen Hausstand am privaten Wohnort haben.

Tipp: Wenn Sie häufiger pendeln, können Sie statt der doppelten Haushaltsführung auch Fahrtkosten für mehr als eine Heimfahrt wöchentlich geltend machen. Diese geben Sie in Zeile 69 an, in Zeile 31 bis 39 tragen Sie die Strecken ein, die Sie zwischen Arbeitsstätte und Erstwohnsitz zurücklegen. Die gesetzliche Regelung können Sie in § 9 Absatz 5 des Einkommensteuergesetzes nachlesen.

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Udo Reuß

Finanztip-Experte für Steuern

Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter redaktion@finanztip.de.

Andrea Wekenborg

ehemalige Finanztip-Redakteurin (bis 2015)

Andrea Wekenborg verfasste für Finanztip Artikel im Ressort Recht & Steuern. Ihre Begeisterung für Verbraucherthemen entdeckte sie in der Ombudsredaktion der Berliner Zeitung. Später schrieb sie fünf Jahre für einen Online-Finanzvergleich über Versicherungen, Konten und Steuern. Zudem war sie bereits beim Verbraucherzentrale Bundesverband tätig.