Das können Sie absetzen

Die sieben besten Tipps für Ihre Steuererklärung

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Die Frist rückt immer näher: Bis zum 31. Mai müssen Sie Ihre Steuererklärung abgeben. Für viele sind mehrere Hundert Euro Rückzahlung drin – auch ohne Hilfe vom Steuerberater! Wir haben die sieben wichtigsten Möglichkeiten für den Abzug aufgelistet und zeigen Ihnen, wo Sie die Aufwendungen in Ihrer Steuererklärung eintragen müssen. Details zu den einzelnen Punkten finden Sie in unseren Ratgebern.

1. Entfernungspauschale - Von Ihrem zu versteuernden Einkommen wird immer die Werbungskostenpauschale abgezogen, mit der Sie sich aber nicht zufriedengeben sollten. Viele Arbeitnehmer erreichen einen höheren Wert allein dadurch, dass sie die Entfernungspauschale für ihren Arbeitsweg geltend machen. Dazu berechnen Sie die einfache Strecke, die Sie zurücklegen - Hin- und Rückweg zählt nicht doppelt. Die Kilometerzahl multiplizieren Sie mit 30 Cent und tragen den Euro-Betrag in der Steuererklärung ein. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage N, Seite 2, Zeilen 31 bis 39]

2. Handwerkerkosten - Haben Sie einen Handwerker in Ihrer Wohnung oder Ihrem Eigenheim für sich arbeiten lassen, können Sie seinen Arbeitslohn zu 20 Prozent direkt von Ihrer Steuerschuld abziehen - bis zu einer Summe von 1.200 Euro. Begünstigt sind Tätigkeiten, die der Reparatur oder Wartung dienen, nicht aber die Herstellung von etwas Neuem. Selbst wenn Sie zur Miete wohnen, können Sie diesen Steuervorteil nutzen: Was Ihr Vermieter an Handwerkerleistungen im Mietshaus auf Ihre Nebenkostenrechnung gesetzt hat, ist ebenfalls abzugsfähig. [Hierhin in der Steuererklärung: Mantelbogen, Seite 3, Zeile 75]

3. Haushaltsnahe Dienstleistungen - Ebenfalls einen direkten Steuerabzug bietet Ihnen die Beschäftigung haushaltsnaher Dienstleister in der eigenen Wohnung oder im eigenen Heim - zum Beispiel der Lohn für die Putzfrau. Was in der Nebenkostenabrechnung für Ihre Mietwohnung zum Beispiel für einen Hausmeister anfällt, können Sie ebenfalls geltend machen. Abzugsfähig sind 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens aber 4.000 Euro. Wichtig für beide Möglichkeiten: Sie brauchen eine Rechnung und die Summe müssen Sie überwiesen haben - bar auf die Hand erkennt das Finanzamt nicht an. [Hierhin in der Steuererklärung: Mantelbogen, Seite 3, Zeile 73]

4. Altersvorsorge - Was Sie für das Alter zurücklegen, können Sie von der Steuer abziehen. Das sollten Sie auch tun, denn im Alter werden Sie Ihre Einkünfte in zunehmendem Maße versteuern müssen. Nutzen Sie also den Vorteil und setzen Sie diesen Posten als Sonderausgaben an. Das geht etwa für einen Riester-Vertrag mit bis zu 2.100 Euro im Jahr. Auch wenn Sie eine private Krankenversicherung oder eine Zusatzversicherung haben, verringern die Ausgaben dafür Ihr zu versteuerndes Einkommen. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage Vorsorgeaufwand, Anlage AV]

5. Kinderbetreuung - Die lieben Kleinen kosten Geld – nicht nur neue Schuhe und Hosen, sondern auch die Betreuung. Die Aufwendungen dafür sind abzugsfähig und mindern die Summe, die Sie versteuern müssen. Das gilt für zwei Drittel der Aufwendungen bis zu einer Höhe von 4.000 Euro. Ansetzen können Sie zum Beispiel die Kosten für den Hort oder die Kita, aber auch für eine Tagesmutter oder für eine Aufsichtsperson während der Schularbeiten zuhause. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage Kind, Seite 3, Zeilen 67 bis 73]

6. Ehrenamt/Übungsleiter - Sind Sie zum Beispiel als Trainer einer Amateurfußballmannschaft oder als Leiter eines Kirchenchors tätig, profitieren Sie von der Übungsleiterpauschale von bis zu 2.400 Euro, die Sie dabei steuerfrei verdienen dürfen. Für ein Ehrenamt in einer gemeinnützigen Organisation können Sie bis zu 720 Euro annehmen, ohne darauf Steuern zahlen zu müssen. Beide Möglichkeiten sind kombinierbar, solange Sie sie nicht für dieselbe Tätigkeit beanspruchen, und Sie können Sie auch als Hausfrau/-mann oder Arbeitsloser in Anspruch nehmen. Wollen Sie kein Geld nehmen, sollten Sie sich das auch bestätigen lassen: Ist Ihre Organisation entsprechend anerkannt, können Sie den Betrag, auf den Sie verzichten, als Spende absetzen. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage S, Seite 2, Zeilen 36 und 37; Mantelbogen, Seite 2, Zeilen 45 bis 56 (Spenden)]

7. Umzugskosten - Kosten für einen beruflich veranlassten Umzug können Sie nicht nur dann geltend machen, wenn Sie den Job wechseln. Das Finanzamt erkennt Ihre Ausgaben auch dann als Werbungskosten an, wenn Sie näher an Ihren Arbeitsplatz heranziehen. Ihr Arbeitsweg muss sich dazu aber um insgesamt eine Stunde für Hin- und Rückweg vermindern - die Entfernung spielt keine Rolle. Dann profitieren Sie auch von den Umzugspauschalen. Selbst wenn Sie aus rein privaten Gründen umziehen, sollten Sie daran denken, dass einige Posten abzugsfähig sind - etwa die haushaltsnahe Dienstleistung der Umzugshelfer, die Ihnen einen direkten Steuerabzug bescheren kann. [Hierhin in der Steuererklärung: Anlage N, Seite 2, Zeilen 45 bis 48; Mantelbogen, Seite 3, Zeile 73 (haushaltsnahe Dienstleistung)]

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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Finanztip-Redaktion

Die Experten für Verbraucherfinanzen

Die Finanztip-Redaktion besteht aus einem Team von Experten, die völlig unabhängig für Sie recherchieren, damit Sie die beste Entscheidung treffen können. Die Experten arbeiten in den Teams Bank & Geldanlage, Versicherung & Vorsorge, Recht & Steuern sowie Energie/Reise/ Mobilität & Medien. Bei der Wahl der Zeitschrift „Wirtschaftsjournalist“ zur Wirtschaftsredaktion des Jahres belegte die Redaktion 2015 den zweiten Platz.