Steuererklärung 2015

Holen Sie sich Ihr Geld vom Fiskus zurück

Das Wichtigste in Kürze

  • Wer eine Steuererklärung für 2015 abgeben muss, hat bis 31. Mai 2016 Zeit. Die Frist kann verlängert werden bis Ende September.
  • Es lohnt sich meist, die Formulare auszufüllen: Im Durchschnitt sind rund 900 Euro Rückerstattung möglich.
  • Allein mit ihren Fahrtkosten überschreiten viele Steuerzahler den Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro und können noch viele weitere berufliche Ausgaben absetzen.
  • Wer zu Hause Handwerker oder eine Putzhilfe beschäftigt oder seine Kinder betreuen lässt, kann das direkt von der Steuer absetzen.
  • Unterhaltszahler benötigen seit 2016 in der Steuererklärung die Steuer-Identifikationsnummer des Geldempfängers.
  • Alleinerziehende profitieren von einem höheren Entlastungsbetrag. Ab dem zweiten Kind gibt es hierfür sogar einen Zuschlag.
  • Tipp: Sollen wir Sie zu wichtigen Steuerfragen sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten? Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

    Bitte bestätigen Sie jetzt Ihre Anmeldung!

    Wir haben Ihnen eine E-Mail an Ihre Adresse gesendet.

    Schauen Sie gleich in Ihr E-Mail-Programm.

    Sie haben keine E-Mail erhalten? Kann es sein, dass die Nachricht im SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Anbieters gelandet ist?
    Bitte schauen Sie auch dort einmal nach und fügen die Mail-Adresse von Finanztip.de Ihrem Adressbuch hinzu.

Obwohl die meisten Arbeitnehmer von einer Steuererklärung profitieren würden, scheuen viele die Abgabe. Dabei ist das mit ein wenig Anleitung oder einer Software viel weniger bürokratisch und aufwendig, als die meisten denken. Und oft kommen Steuerzahler aufgrund einer Rückerstattung von durchschnittlich 875 Euro auf einen stattlichen „Stundenlohn“. Für das Steuerveranlagungsjahr 2011 – das ist die aktuellste Erhebung – nennt das Statistische Bundesamt diese Zahl. Für das Jahr 2015 ist eine höhere Summe zu erwarten.

Wer eine Steuererklärung abgeben muss

Sie müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn Sie im vorigen Jahr Einkünfte ohne Lohnsteuerabzug von mehr als 410 Euro hatten – dazu zählen zum Beispiel auch Arbeitslosen-, Kurzarbeiter- oder Elterngeld. Das Gleiche gilt, wenn Sie 2015 mehrere Arbeitgeber gleichzeitig hatten und Ihr Einkommen nach Steuerklasse VI abgerechnet wurde.

Auch falls Sie als Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner die Kombination der Lohnsteuerklassen III/V oder IV/IV mit Faktor haben, müssen Sie eine Steuererklärung abgeben. Das gilt ebenso, wenn Sie Freibeträge in Anspruch genommen haben oder Einkünfte haben als Selbstständiger, Rentner oder Vermieter, die oberhalb des Grundfreibetrags von 8.472 Euro lagen. Für Verheiratete und eingetragene Lebenspartner, die sich gemeinsam veranlagen lassen, gilt steuerlich immer der doppelte Freibetrag, also 16.944 Euro.

Das sind weitere Fälle, in denen Sie eine Steuererklärung ausfüllen müssen:

Tipp

Kostenloses E-Book als PDF

Verpassen Sie keine Chance zum Steuern sparen. Die besten Tipps und eine konkrete Hilfe zum Ausfüllen der Steuererklärung 2015 haben wir für Sie in einem kostenlosen E-Book zusammengestellt.

Download Steuer-E-Book 2015
  • Einer der Partner beantragt die getrennte Veranlagung.
  • Für Kapitaleinkünfte sind noch Kapitalertragsteuer oder Kirchensteuer offen.
  • Im Steuerbescheid 2014 hat das Finanzamt einen Verlust festgestellt.
  • Sie haben 2015 eine Abfindung erhalten, bei der die Lohnsteuer nach der Fünftel-Regelung berechnet wurde.

Rentner müssen eine Steuererklärung abgeben, wenn sie mehr als den Grundfreibetrag von 8.472 Euro einnehmen. Für einen alleinstehenden Rentner, der erstmals 2015 Altersbezüge erhielt, trifft dies bei einer monatlichen Rente von 1.030 Euro zu, weil nur 70 Prozent davon zu versteuern sind - auch in den Folgejahren. Bis gut 1.200 Euro monatlichen Bezügen bleiben diese sogar steuerfrei. Schätzungsweise jeder fünfte Rentenbezieher ist steuerpflichtig.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber Pflicht zur Einkommensteuererklärung.

Wer freiwillig eine Steuererklärung abgeben sollte

Manchen verheirateten Arbeitnehmern wurde 2015 zu viel Lohnsteuer vom Gehalt abgezogen. Ursache war ein Fehler in der Datenbank der Finanzverwaltung, wodurch den Arbeitgebern falsche Steuerklassen übermittelt wurden. Falls Ihre Lohnabrechnungen von Monat zu Monat deutliche Unterschiede aufwiesen, lohnt sich also eine Überprüfung der jeweils angegebenen Steuerklasse. War zwischendurch die falsche eingetragen, sollten Sie sich das zu viel bezahlte Geld per Steuererklärung zurückholen.

2015 stieg der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende um 600 Euro auf 1.908 Euro. Ab dem zweiten Kind gibt es einen Zuschlag von 240 Euro für jedes weitere Kind. Beim Lohnsteuerabzug in der Steuerklasse II wurde dies für ein Kind im Dezember 2015 berücksichtigt. Haben Alleinerziehende mindestens zwei Kinder, sollten sie sich den höheren Steuerabzug mit einer Einkommensteuererklärung sichern. 

Tipp

Bescheinigung für Rentner

Ruhegeldbezieher können sich bei der Deutschen Rentenversicherung unter der Telefonnummer 0800 / 10 00 48 00 oder bei Ihrem zuständigen regionalen Rententräger eine nützliche Bescheinigung bestellen. Darin finden Sie die steuerlich relevanten Beträge samt Hinweisen, in welchen Zeilen der Formulare „Anlage R“ und „Anlage Vorsorgeaufwand“ diese einzutragen sind. In den Folgejahren erhalten Sie die unter Angabe Ihrer Rentenversicherungsnummer beantragte Bescheinigung dann automatisch.

Sinnvoll ist die Abgabe einer Steuererklärung außerdem, wenn:

  • Sie einen Antrag auf Festsetzung zur Arbeitnehmersparzulage stellen wollen,
  • einen verbleibenden Verlustvortrag feststellen lassen wollen oder
  • nachträglich die Kirchensteuer auf Kapitalerträge angeben möchten, die nicht zusammen mit der Abgeltungssteuer einbehalten wurden. Das gilt für kirchensteuerpflichtige Kapitalanleger, die dem Datenabruf zur Kirchensteuererhebung widersprochen haben.

Neben diesen speziellen Fällen lohnt es sich auch für viele andere Steuerpflichtige, freiwillig eine Steuererklärung abzugeben. Falls Sie als Arbeitnehmer hohe Werbungskosten oder außergewöhnliche Belastungen hatten oder wenn Sie Handwerker und Dienstleister in Ihrem Haushalt beschäftigt hatten, bekommen Sie in der Regel einen Teil der Ausgaben als Steuererstattung zurück. Dieses Geld sollten Sie nicht verschenken. Das gilt auch bei Ausgaben für die Kinderbetreuung.

Hier finden Sie Ihr zuständiges Finanzamt, an das Sie die Steuererklärung schicken.

So geben Sie Ihre Einkünfte an

Den Mantelbogen zur Einkommensteuererklärung muss jeder ausfüllen. Dazu können weitere Bögen kommen. Kreuzen Sie im Mantelbogen das entsprechende Formular an, wenn Sie es beilegen.

Anlage N - Sie ist für Arbeitnehmer Pflicht.

Anlage R - Dieses Formular müssen Rentner ausfüllen.

Anlage S - Diese müssen Selbstständige abgeben. Dort müssen Sie auch die Einkünfte eintragen, die Sie als Übungsleiter oder aus einer ehrenamtlichen Tätigkeit bekommen.

Anlage Kind - Wenn Sie Kinder haben, kommt noch die Anlage Kind dazu. Sie müssen für jedes Kind ein eigenes Formular ausfüllen. Dort tragen Sie die Höhe Ihres Anspruchs auf das Kindergeld ein. 2015 ist das Kindergeld gestiegen. Hatten Sie für das ganze Jahr Anspruch, sind das für die ersten beiden Kinder jeweils 2.256 Euro, für das dritte Kind 2.328 Euro und ab dem vierten Kind 2.628 Euro. Ob für Sie Kindergeld oder die Anrechnung des Kinderfreibetrags günstiger ist, ermittelt das Finanzamt. Es berücksichtigt auch die kinderbezogenen Freibeträge, wenn es den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer berechnet. Im Formular müssen Sie für jedes Kind dessen Steuer-Identifikationsnummer eintragen.

Tipp

Bei Nachzahlung freiwillige Erklärung zurückziehen

Statt eine Steuererstattung zu bekommen, sollen Sie eine saftige Nachzahlung leisten? Sie können innerhalb eines Monats widersprechen und Ihre freiwillig abgegebene Steuererklärung zurücknehmen, sie gilt dann als nicht abgegeben. Beantragen Sie dazu die „Aussetzung der Vollziehung“.

Anlage Vorsorgeaufwand - Für Ihre Versicherungen und die Altersvorsorge brauchen Sie dieses Formular.

Anlage AV - Sie ist für jeden Riester-Sparer relevant.

Anlage SO - Wer ein Grundstück innerhalb von zehn Jahren nach der Anschaffung verkauft, erzielt möglicherweise einen Gewinn aus einem privaten Veräußerungsgeschäft. Solche sonstigen Einkünfte sind in der Anlage SO zu erklären. Weitere sonstige Einkünfte sind solche aus gelegentlichen Vermittlungen, Abgeordnetenbezüge und erhaltene Unterhaltsleistungen.

Ausgleichsleistungen, die dazu dienen, den Versorgungsausgleich nach einer Scheidung zu vermeiden, sind erstmals in der Steuererklärung 2015 im Mantelbogen in Zeile 39 einzutragen. Außerdem muss der Leistende die Anlage U und der Empfänger zudem die Anlage SO ausfüllen.

Anlage AUS - In diesem Formular geben Sie ausländische Einkünfte an.

Welche Ausgaben die Steuern mindern

Es gibt eine Reihe weiterer Ausgaben, die Sie absetzen können.

Jede Mehrausgabe über den 1.000 Euro Arbeitnehmer-Pauschbetrag zählt

Ihr zu versteuerndes Einkommen als Arbeitnehmer reduziert das Finanzamt immer um die Werbungskostenpauschale. Diese beträgt 1.000 Euro, die Sie nicht versteuern müssen. Doch oft ist noch mehr drin. Wenn Ihre beruflichen Ausgaben diesen Pauschbetrag übersteigen, zählt jeder zusätzliche Euro. Arbeitnehmer etwa, die täglich 15 Kilometer zur Arbeit fahren, kommen allein mit ihren Fahrtkosten meist schon über den Pauschbetrag. Diese werden nach der sogenannten Entfernungspauschale mit 30 Cent für jeden Kilometer der einfachen Strecke berechnet.

Fahren Sie beispielsweise an 230 Tagen im Jahr 15 Kilometer zur Arbeit, kommen schon 1.035 Euro an Fahrtkosten zusammen. Alle weiteren Ausgaben sind bares Geld wert. Bei einer Fünf-Tage-Woche akzeptieren Finanzämter in aller Regel 220 bis zu 230 Tage für die Entfernungspauschale, bei einer Sechs-Tage-Woche sind es 50 Tage mehr. Einen bundeslandspezifischen Arbeitstagerechner finden Sie hier.

Ihre Daten tragen Sie in Anlage N, Seite 2, Zeile 31 bis 39 ein.

Weitere Werbungskosten, die Sie absetzen können

In das Feld „Weitere Werbungskosten“ in der Anlage N können Sie alles eintragen, was Sie für Ihren Job oder für die Karriere ausgegeben haben: etwa Fortbildungs- oder Bewerbungskosten. Auch Schreibmaterial, Fachbücher, Zeitschriften, die Sie beruflich benötigen, oder die Mitgliedschaft in einem Berufsverband, dürfen Sie angeben, wenn Sie die Ausgaben belegen können. Nutzen Sie Ihr Smartphone oder Ihren Laptop teilweise beruflich, so können Sie den beruflichen Anteil absetzen. Arbeitsmittel mit einem Anschaffungspreis bis 487,90 Euro dürfen Sie komplett abschreiben, teurere Gegenstände müssen Sie über die Nutzungsdauer abschreiben. Sogar Bewirtungsaufwendungen können Sie unter bestimmten Voraussetzungen geltend machen.

Kontoführungsgebühren erkennt das Finanzamt bis 16 Euro ohne Nachweis an. Mehr dazu finden Sie im Ratgeber Werbungskosten.

Falls Sie ein Arbeitszimmer in Ihrer Wohnung nutzen, können Sie diese Kosten mit bis zu 1.250 Euro im Jahr geltend machen. Bedingung: Für die berufliche Tätigkeit steht kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung. Dies gilt beispielsweise für Lehrer und viele Außendienstmitarbeiter. Nutzen Sie das Arbeitszimmer zu mehr als 10 Prozent privat, ist kein Steuerabzug möglich. Außerdem darf es kein Durchgangszimmer sein und es genügt auch keine Arbeitsecke. Ihre weiteren Werbungskosten tragen Sie in Anlage N, Seite 2, ab Zeile 40 ein.

  • Tipp: Sollen wir Sie zu wichtigen Steuerfragen sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten? Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

    Bitte bestätigen Sie jetzt Ihre Anmeldung!

    Wir haben Ihnen eine E-Mail an Ihre Adresse gesendet.

    Schauen Sie gleich in Ihr E-Mail-Programm.

    Sie haben keine E-Mail erhalten? Kann es sein, dass die Nachricht im SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Anbieters gelandet ist?
    Bitte schauen Sie auch dort einmal nach und fügen die Mail-Adresse von Finanztip.de Ihrem Adressbuch hinzu.

Tipp

Belege sammeln lohnt sich

Auch wenn Sie zunächst annehmen, dass Sie mit Ihren Werbungskosten nicht über den Arbeitnehmerpauschbetrag von 1.000 Euro kommen, sollten Sie schon ab Jahresbeginn sämtliche Quittungen sammeln, die durch Ihr Arbeitsverhältnis entstehen. Denn erst am Jahresende können Sie mit Sicherheit berechnen, wie hoch Ihre Werbungskosten insgesamt ausfallen.

Wenn Sie Ihre Wohnung renovieren

Der Fiskus beteiligt sich an Ihren Sanierungsaufwendungen. Ob Tapetenwechsel, neue Fliesen oder ein renoviertes Bad – Ausgaben für solche Handwerkerarbeiten sollten Sie in Ihrer Steuererklärung eintragen. 20 Prozent des gezahlten Lohns und der Fahrtkosten können Sie direkt von Ihrer Steuerschuld abziehen, maximal 1.200 Euro pro Jahr. So können Sie insgesamt Rechnungen bis 6.000 Euro zu Ihrem Vorteil nutzen. Die Gerätekosten des Handwerkers fallen ebenfalls darunter, nicht jedoch Materialaufwendungen. Voraussetzung ist, dass Ihnen der Maler oder Fliesenleger eine Rechnung stellt und Sie den Betrag überweisen. In diesem Schreiben des Bundesfinanzministeriums sind alle Leistungen aufgeführt, die Sie von der Steuer absetzen können (ab Seite 27).

Selbst wenn Sie zur Miete wohnen, können Sie diesen Steuervorteil nutzen. Was Ihr Vermieter an Handwerkerleistungen im Mietshaus auf die Nebenkostenrechnung setzt, können Sie komplett in der Steuererklärung eintragen: Ausgaben für den Hausmeister, die Treppenhausreinigung oder den Winterdienst zum Beispiel können Sie als haushaltsnahe Dienstleistung geltend machen. Legen Sie der Steuererklärung einfach Ihre Betriebskostenabrechnung als Kopie bei (Mantelbogen, Seite 3, Zeile 71). Absetzbar sind neuerdings auch die kompletten Schornsteinfegerkosten (Mantelbogen, Seite 3, Zeile 73).

Hilfe im Haushalt direkt von der Steuer abziehen

Haben Sie 2015 eine Putzhilfe in Ihrer Wohnung beschäftigt? Oder eine Pflegekraft für einen kranken Familienangehörigen? Für solche haushaltsnahen Dienstleistungen können Sie sich ebenfalls einen direkten Steuerabzug sichern. Abzugsfähig sind 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens aber 4.000 Euro. Voraussetzungen auch hier: Es liegt eine Rechnung vor und Sie haben den Betrag überwiesen.

Zwei Drittel der Kinderbetreuungs-Kosten sind abzugsfähig

Der eigene Nachwuchs erfordert nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch jede Menge Geld – zum Beispiel für die Betreuung. Die Ausgaben dafür können Sie als Sonderausgaben absetzen und so das zu versteuernde Einkommen mindern. Das gilt für zwei Drittel der Betreuungskosten bis zu 4.000 Euro, falls die Kinder jünger als 14 Jahre sind. Ansetzen können Sie beispielsweise die Gebühr für den Hort oder die Kindertagesstätte, für eine Tagesmutter oder eine Hausaufgabenbetreuung zu Hause (Anlage Kind, Seite 3, Zeilen 67 bis 73).

Steuer sparen mit Altersvorsorge und Versicherungen

Seit 2005 gilt für Renten und Pensionen gleichermaßen die nachgelagerte Besteuerung. Das heißt, dass prinzipiell erst in der Auszahlungsphase besteuert wird. Doch bis zum Jahr 2040 gilt der Übergangszeitraum für den Systemwechsel. Zahlen Sie noch Beiträge für die Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, dann tragen Sie diese in der Anlage Vorsorgeaufwand ein. Zu den Vorsorgeaufwendungen gehören auch Beiträge für berufsständische Versorgungswerke oder Einzahlungen in Rürup-Verträge. Aktuell können Sie 80 Prozent Ihrer gezahlten Beiträge als Sonderausgaben geltend machen, Alleinstehende maximal 17.738 Euro, Zusammenveranlagte höchstens 35.476 Euro.

Sonstige Vorsorgeaufwendungen

Ausgaben wie Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung (ohne ergänzende Wahlleistungen) gehören zu den Sonderausgaben, die Sie in voller Höhe absetzen können. Dazu zählen auch die private Krankenversicherung oder weitere Versicherungen wie Pflege-, Arbeitslosen-, Haftpflicht-, Unfall- und die klassische private Lebensversicherung, sofern sie vor 2005 abgeschlossen wurde. Diese Beiträge können Sie zusätzlich zu Ihren Aufwendungen für die Altersvorsorge anrechnen. Diese Angaben sind in der Anlage Vorsorgeaufwendungen zu machen.

Achtung: Solche Versicherungsbeiträge wirken sich nur aus, wenn Sie die dafür geltenden jährlichen Höchstbeträge von 1.900 Euro für Arbeitnehmer und 2.800 Euro für Selbstständige nicht schon durch Ihre Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft haben. Das ist allerdings bei den meisten Arbeitnehmern der Fall.

Tipp

Bonuszahlung der Krankenkasse

Haben Sie an einem Gesundheitsprogramm ihrer Krankenkasse erfolgreich teilgenommen und deshalb einen Bonus erhalten? Auch dann können Sie Ihre ungekürzten Beiträge für die Krankenversicherung angeben. Der Bonus gilt nicht als Beitragsrückerstattung, sondern als Zuschuss der Krankenkasse, hat das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden (Urteil vom 28. April 2015, Az. 3 K 1387/14; Revision beim BFH anhängig). Geben Sie also die kompletten Krankenversicherungsbeiträge in der Steuererklärung an. Ihr Bescheid bleibt in diesem Punkt automatisch vorläufig. 

Das können Riester-Sparer geltend machen

Wenn Sie Anspruch auf die Riester-Förderung haben und die Zulagen erhalten, profitieren Sie möglicherweise von einem zusätzlichen Sonderausgabenabzug von bis zu 2.100 Euro. Das Finanzamt stellt automatisch fest, was für Sie besser ist: die Riester-Zulagen oder der Sonderausgabenabzug. Sie erhalten die Förderung, die für Sie am günstigsten ist. Dazu müssen Sie aber die einseitige Anlage AV ausfüllen.

Sonderausgaben angeben

Bis 36 Euro (72 Euro bei zusammen veranlagten Ehepaaren oder eingetragenen Lebenspartnern) berücksichtigt das Finanzamt Sonderausgaben ohne Nachweise. Zu den Sonderausgaben zählen neben der Kirchensteuer und Spenden auch Unterhaltszahlungen.

Achtung

Steuer-ID beim Unterhalt

Unterhaltsleistungen etwa an den getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten können Sie im Jahr 2015 bis maximal 13.805 Euro als Sonderausgabe absetzen. Den Zahlungsbetrag tragen Sie im Mantelbogen auf Seite 2 und zusätzlich auch in der Anlage U im Abschnitt A ein. Im Abschnitt B dieses Formulars benötigen Sie die Unterschrift des Zahlungsempfängers und erstmals auch dessen Steuer-Identifikationsnummer. Dieses Verfahren heißt Realsplitting. Falls der Unterhaltsempfänger, der die Einnahmen versteuern muss, die Unterschrift verweigert, bleibt alternativ der Abzug als außergewöhnliche Belastung. Hier sind bis zu 8.652 Euro absetzbar.

Krankheitskosten von der Steuer absetzen

Hatten Sie 2015 gesundheitsbedingte Ausgaben? Dann können Sie diese als außergewöhnliche Belastungen in Ihrer Steuererklärung geltend machen.

Brillen, Zahnersatz, Physiotherapie, Akupunktur sind typische Krankheitskosten, die Sie absetzen können, genauso wie selbst getragene Krankenhaus- und Arztkosten, Ausgaben für verordnete, aber nicht rezeptpflichtige Arzneimittel und die Rezeptgebühr. Allerdings muss dafür Ihre individuelle Belastungsgrenze – die sogenannte zumutbare Belastung – überschritten sein. Diese hängt von der Höhe Ihrer Einkünfte, Ihrem Familienstand und der Zahl Ihrer Kinder ab. Sie liegt bei 1 bis 7 Prozent Ihrer gesamten Einnahmen. Wie hoch Ihre individuelle Belastung sein darf, können Sie auf der Website der Oberfinanzdirektion Niedersachsen berechnen.

Holen Sie sich Geld für den Umzug zurück

Falls Sie 2015 umgezogen sind, können Sie auch diese Kosten von der Steuer absetzen. Für einen beruflich veranlassten Umzug dürfen Sie die Ausgaben als Werbungskosten geltend machen. Zum Beispiel, wenn Sie den Job wechseln oder sich durch den Umzug Ihr Arbeitsweg wesentlich verkürzt.

Viele Ausgaben wie das Renovieren der alten Wohnung oder den Kabelanschluss in der neuen Wohnung müssen Sie nicht einzeln nachweisen. Dafür können Sie eine Umzugskostenpauschale ansetzen. Ehepaare, die ab März 2015 aus beruflichen Gründen umgezogen sind, können in der Steuererklärung pauschal 1.460 Euro geltend machen, Singles 730 Euro (im Januar und Februar 2015: 1.429 bzw. 715 Euro). Für jede weitere mitziehende Person können Sie 322 Euro ansetzen.

Zusätzlich zur Pauschale können Sie viele weitere Ausgaben für Ihren Umzug absetzen, die Sie allerdings belegen müssen. Dazu gehören beispielsweise die Fahrten zu Wohnungsbesichtigungen, der Transport des Hausrats oder eine doppelte Miete. Auch für den Fall, dass Ihr Kind nach dem Schulwechsel einen Nachhilfelehrer braucht, können Sie dies bis zu einem Höchstbetrag steuerlich geltend machen. Mehr dazu finden Sie in unserem Ratgeber „Umzugskosten“ (Anlage N, Seite 2, Zeilen 45 bis 48). 

Bei einem privaten Umzug können Sie 20 Prozent der Lohnkosten für die Umzugshelfer als haushaltsnahe Dienstleistung absetzen (Mantelbogen, Seite 3, Zeile 71). 

Spenden: Gutes tun und Steuern sparen

Haben Sie im vergangenen Jahr einem Jugendprojekt in der Nachbarschaft oder einer Hilfsinitiative für Flüchtlinge Geld gespendet? Spenden an eine gemeinnützige Organisation können Sie bis zu einem Anteil von 20 Prozent Ihrer gesamten Einkünfte als Sonderausgaben geltend machen.

Jede Spendenquittung zahlt sich aus, denn Sonderausgaben mindern Ihr zu versteuerndes Einkommen, sobald sie über dem Pauschbetrag von 36 Euro (72 Euro für Zusammenveranlagte) liegen. Bei Spenden und Mitgliedsbeiträgen bis zu 200 Euro je Zahlung reicht als Nachweis in der Regel der Kontoauszug. Dieser vereinfachte Nachweis ist auch bei Beträgen von mehr als 200 Euro möglich, sofern die Zahlung auf ein bestimmtes Sonderkonto geht und innerhalb eines festen Zeitraums gezahlt wird, etwa bei Spenden für Flüchtlinge oder nach einer Naturkatastrophe.

Spenden und Mitgliedsbeiträge an politische Parteien können Sie zur Hälfte direkt von Ihrer Steuerschuld abziehen – bis zu einem Höchstbetrag von 825 Euro im Jahr, bei zusammen veranlagten Ehepaaren oder Lebenspartnern das Doppelte. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber „Spenden als Sonderausgaben“.

Tipp: Bis 100 Euro können die Finanzämter Ihre Spenden auch ohne Belege anerkennen, wenn Sie eine Auflistung der einzelnen Ausgaben und der Empfänger beilegen. Einen rechtlichen Anspruch darauf gibt es allerdings nicht, es handelt sich nur um eine interne Anweisung der Finanzämter, um die Papierflut durch mitgeschickte Belege einzudämmen (Mantelbogen, Seite 2, Zeile 45 bis 56).

Ehrenamt: Helfen mit finanziellem Ausgleich

Für eine ehrenamtliche Tätigkeit, beispielsweise als Sporttrainer einer Amateurmannschaft, dürfen Sie bis zu 2.400 Euro jährlich steuerfrei als Übungsleiterpauschale annehmen. Für ein Ehrenamt in einer gemeinnützigen Organisation können Sie bis zu 720 Euro erhalten, ohne dafür Steuern zu entrichten. Sie müssen diese Einnahmen aus einer nebenberuflichen Tätigkeit in der Anlage S eintragen.

Sie können beide Pauschalen nutzen, aber nicht für dieselbe Tätigkeit. Üben Sie verschiedene Ehrenämter aus, die gesondert vergütet werden, können Sie zusätzlich zur Übungsleiterpauschale auch vom Ehrenamtsfreibetrag profitieren. Zum Beispiel, wenn Sie als Trainer für einen Sportverein tätig sind und auch die Vereinskasse hüten (Anlage S, Seite 2, Zeile 36 und 37).

Welche Fristen Sie einhalten müssen

Die gesetzliche Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung 2015 endet am 31. Mai 2016. Bis dahin muss sie beim Finanzamt eintreffen. Brauchen Sie mehr Zeit, können Sie eine Fristverlängerung bis zum 30. September beantragen. Sie sollten den Antrag begründen, etwa damit, dass Ihnen noch nicht alle Unterlagen vorliegen. Das geht meist unbürokratisch, ein Anruf genügt.

Beauftragen Sie einen Steuerberater oder einen Lohnsteuerhilfeverein, dann haben Sie sogar bis zum Jahresende Zeit – ohne einen Antrag stellen zu müssen. Eine Fristverlängerung um weitere zwei Monate ist noch zusätzlich drin. In Hessen gilt der 28. Februar 2017 sogar als offizieller Termin für den Fristablauf.

Freiwillige haben länger Zeit

Wer seine Steuererklärung freiwillig abgeben will, hat dafür vier Jahre Zeit. Sie können sich daher 2016 noch Ausgaben aus dem Jahr 2012 zurückholen, falls Sie die Steuererklärung bis zum Jahresende einreichen. Für das Jahr 2015 haben Freiwillige also bis zum 31. Dezember 2019 Zeit. Kommt dann der Steuerbescheid, haben Sie einen Monat Zeit, ihn zu prüfen und Einspruch einzulegen, falls Sie mit dem Ergebnis nicht einverstanden sind oder Fehler in der Berechnung entdecken. Wie Sie am besten vorgehen, lesen Sie in unserem Ratgeber Steuerbescheid ändern.

Tipp

Einspruch online einlegen

Sie können für Ihre Steuererklärung das kostenlose Programm Elster der Finanzverwaltung nutzen. Als registrierter Nutzer im Elster-Online-Portal loggen Sie sich dort ein. Unter „Formulare“ wählen Sie „Sonstige Formulare“. Dort steht ein Formular zur Verfügung, mit dem Sie elektronisch einen Einspruch einlegen können. Generell können Sie sich gegen den Steuerbescheid mit einem Einspruch innerhalb von einem Monat wehren. Mehr dazu im Ratgeber "Steuerbescheid ändern".

  • Tipp: Sollen wir Sie zu wichtigen Steuerfragen sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten? Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter!

    Bitte bestätigen Sie jetzt Ihre Anmeldung!

    Wir haben Ihnen eine E-Mail an Ihre Adresse gesendet.

    Schauen Sie gleich in Ihr E-Mail-Programm.

    Sie haben keine E-Mail erhalten? Kann es sein, dass die Nachricht im SPAM-Ordner Ihres E-Mail-Anbieters gelandet ist?
    Bitte schauen Sie auch dort einmal nach und fügen die Mail-Adresse von Finanztip.de Ihrem Adressbuch hinzu.

Wer helfen kann

Viele Steuerfälle sind einfach, insbesondere wenn sich seit Jahren die Verhältnisse kaum geändert haben und nur wenige Abzugspositionen in Betracht kommen. Trifft dies auf Sie zu? Dann wagen Sie sich selbst ans Ausfüllen Ihrer Erklärung – entweder auf den Papierformularen, über Elster-Formular, das kostenlose Programm der Finanzverwaltung oder auf dem Elster-Online-Portal. Im Ratgeber Elster haben wir beschrieben, wie Sie dort vorgehen müssen. Die Finanzverwaltung bietet zudem den Service eines Belegabrufs, die sogenannte vorausgefüllte Steuererklärung.  

Sie können auch Finanzbeamte in den Servicestellen der Finanzämter fragen, wenn Ihnen nicht ganz klar ist, was Sie wo eintragen müssen.

Haben Sie mehrere Anlagen auszufüllen und wissen nicht so genau, was sich hinter Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen verbirgt, dann ist eine kostenpflichtige Steuersoftware für Sie die richtige Wahl.

Professionelle Unterstützung können Sie sich bei einem Lohnsteuerhilfeverein oder einem Steuerberater holen.

Selber einreichen mit Steuersoftware

Kostenlos ist das Elsterformular der Finanzverwaltung. In diesem Programm finden Sie Hilfestellungen zum Eingeben Ihrer Daten und bekommen eine mögliche Steuererstattung oder -nachzahlung angezeigt.

Sehr viel einfacher erledigen Sie die Steuer mit spezialisierter Software. Diese unterstützt Sie bei der Eingabe Ihrer Daten und liefert Tipps zum Steuersparen dazu. Die Preisspanne der verschiedenen Angebote reicht von 15 Euro bis über 40 Euro. Es gibt Cloud-Lösungen aus dem Internet und Software, die Sie auf Ihrer Festplatte installieren müssen. Auf jeden Fall benötigen Sie für jedes Jahr die aktuelle Lösung des Steuerjahres – eine Vorjahresversion können Sie nicht nutzen. Mit den kommerziellen Programmen können Sie am Ende Ihre Steuererklärung schriftlich oder auch über die amtlichen Elster-Software ans Finanzamt senden. Was die Programme im Einzelnen können und welches für Sie geeignet ist, lesen Sie in unserem Ratgeber Steuersoftware.

Unterstützung vom Lohnsteuerhilfeverein

Lohnsteuerhilfevereine fertigen die Steuererklärung für Arbeitnehmer, Beamte, Auszubildende, Studenten, Pensionäre, Rentner und Unterhaltsempfänger an (§ 4 Nr. 11 StBerG). Grundsätzlich erledigen die Vereine alles in Bezug auf Ihre Steuererklärung, was auch ein Steuerberater macht. Sie beraten zur Steuerklassenwahl, helfen beim Kindergeld, bei der Riester-Förderung und bei weiteren staatlichen Förderprogrammen. Außerdem können sie den gesamten Schriftverkehr mit dem Finanzamt für Sie abwickeln. In den Vereinen müssen Sie Mitglied werden. Mehr zum Thema lesen Sie in unserem Ratgeber Lohnsteuerhilfevereine.

Steuerberater nicht nur für Selbstständige

Selbstständige und Gewerbetreibende oder Arbeitnehmer mit Einnahmen aus einer selbstständigen Tätigkeit können sich nicht von einem Lohnsteuerhilfeverein beraten lassen. Dasselbe gilt für alle, deren jährliche Miet- oder Kapitaleinnahmen 13.000 Euro übersteigen (bei Zusammenveranlagten 26.000 Euro). Dieser Gruppe bleibt nur der Gang zum Steuerberater. Wie Sie den passenden finden und was ein Steuerberater an Gebühren verlangen darf, haben wir in einem Ratgeber zusammengestellt.

Wenn Sie nicht als normaler Angestellter arbeiten, empfiehlt es sich darauf zu achten, ob der Steuerberater sich in Ihrer Branche auskennt. Benötigen Sie einen Experten, um sich zum Beispiel als Kapitalanleger Quellensteuer aus dem Ausland zurückzuholen, dann sollten Sie solche Kenntnisse bei der Erstaufnahme gezielt abfragen. Über die Suche der Bundessteuerberaterkammer oder beim Deutschen Steuerberaterverband können Sie einen Experten in Ihrer Nähe finden und auch das Fachgebiet eingrenzen.

Beruflich veranlasste Steuerberatungskosten können Sie von der Steuer absetzen. Für Arbeitnehmer gilt dies zum Beispiel für das Ausfüllen der Anlage N, für Vermieter das Ausfüllen der Anlage V und für Selbstständige das Ausfüllen der Anlage S. Die Kosten für den privaten Anteil Ihres Steuerfalls können Sie dagegen nicht absetzen.

Allerdings sind alles Mischkosten, was unter 100 Euro anfällt: Diese Ausgaben dürfen Sie in jedem Fall steuerlich geltend machen. Dazu gehören auch Steuerprogramme oder Steuerfachliteratur, die Sie zur Recherche nutzen.

Sollen wir Sie
zu wichtigen Steuerfragen
sowie zu weiteren Themen auf dem Laufenden halten?

Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps - kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

  • Wertvolle Spartipps für Ihr Geld
  • Urteile, die Sie kennen sollten
  • Updates zu unseren beliebten Rechnern und Musterschreiben
  • Unverbindlich und jederzeit kündbar


Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

Vielen Dank für Ihre Anmeldung

Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

  1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
  2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
  3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

Weitere Themen

Finanztip Newsletter

  • Jede Woche die besten Tipps
  • Absolut kostenlos
  • 100% werbefrei

Artikel verfasst von

Udo Reuß

Finanztip-Experte für Steuern

Der Steuerrechtler und Diplom-Kaufmann Udo Reuß ist bei Finanztip für Steuerthemen verantwortlich. Zuvor war er bei verschiedenen Wirtschafts- und Fachverlagen wie Handelsblatt, F.A.Z.-Verlagsgruppe, Haufe-Lexware und Vogel Business Media tätig – 14 Jahre davon arbeitete er als Chefredakteur von Fachzeitschriften. Aus dem komplexen Steuerrecht zieht er die relevanten Urteile für Steuersparer. Den Autor erreichen Sie unter redaktion@finanztip.de.