Stromvergleich

Mit dem Finanztip-Stromrechner einen günstigen Stromtarif finden

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Wechsel des Stromanbieters lohnt sich für fast jeden Haushalt.
  • Mit Tarifrechnern im Internet finden Verbraucher den günstigsten Stromanbieter – wenn sie die Portale richtig einstellen.
  • Finanztip hat einen eigenen, verbraucherfreundlichen Vergleichsrechner entwickelt. Er basiert auf Daten von Verivox. Angezeigt werden sowohl Tarife für konventionellen als auch ökologischen Strom.
  • Was Sie als Kunde im Schnitt für Strom zahlen und was Sie darüber hinaus bei Abschluss eines neuen Vertrags beachten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber Wechsel des Stromanbieters.

So gehen Sie vor

  • Für die Auflistung von günstigen Stromlieferverträgen ist nur die Eingabe Ihrer Postleitzahl und Ihrer Haushaltsgröße nötig.
  • Unser Stromrechner ist so voreingestellt, dass Tarife angezeigt werden, die tendenziell dauerhaft günstig sind. Neukundenboni werden dabei nicht berücksichtigt.
  • Auf Wunsch zeigt unser Rechner auch Angebote mit hohen Boni. Wählen Sie einen solchen, ist die Ersparnis im ersten Jahr größer, dafür zahlen Sie in den Folgejahren drauf. Sie müssten also Jahr für Jahr wechseln.

Im Schnitt zahlt ein Haushalt 29 Cent für eine Kilowattstunde Strom. Von Kunde zu Kunde allerdings gehen die Strompreise weit auseinander – je nach Verbrauch, Vertrag und Anbieter. Rund 24 Cent pro Kilowattstunde zahlten Verbraucher 2016 mit den günstigsten Lieferverträgen, bis zu 35 Cent dagegen in teuren Tarifen. Durch den Wechsel des Anbieters lässt sich also erheblich sparen.

Für einen Stromvergleich empfehlen wir den folgenden Finanztip-Stromrechner. Er basiert auf Daten von Verivox. Wir filtern dabei die Stromtarife nach unseren strengen Finanztip-Kriterien, damit Sie ein verbraucherfreundliches Ergebnis erhalten. Vor allem zeigen wir keine Tarife, die dauerhaft teuer sind und nur durch eine Bonuszahlung im ersten Jahr günstig wirken. Wollen Sie aber jährlich wechseln und von solch einmaligen Boni profitieren, klicken Sie auf die Einstellung „jedes Jahr“. Geben Sie anschließend Ihre Postleitzahl und Ihren Stromverbrauch oder die Zahl der Mitglieder in Ihrem Haushalt ein:

Wie oft wollen Sie den Tarif wechseln?
Ihre Postleitzahl
Anzahl Personen im Haushalt
oder kWh/Jahr:
Hinweis: Bei Auswahl der Option „Jedes Jahr“ empfehlen wir Ihnen auch Tarife mit Neukundenbonus, die im zweiten Vertragsjahr deutlich teurer werden können. Wechseln Sie rechtzeitig erneut den Anbieter, sonst ist Ihre Ersparnis wahrscheinlich dahin.

Verbraucherfreundlichen Stromrechner entwickelt

In Deutschland gibt es mehr als 1.100 Stromversorger mit rund 13.000 Stromtarifen. Den Überblick behalten Sie mit Vergleichsportalen im Internet, die die Tarife der Stromanbieter in Sekundenschnelle vergleichen und das beste Angebot finden. Doch mittlerweile ist selbst die Auswahl eines geeigneten Stromrechners nicht mehr so einfach: Sie haben die Wahl zwischen mehr als einem Dutzend Vergleichsseiten.

Die Vergleichsrechner bieten an sich einen guten Überblick über die Stromtarife. Das Problem für den Verbraucher ist, diese so einzustellen, dass Sie einen verbraucherfreundlichen Tarif erhalten. Wenn Sie eines der Portale so nutzen, wie es voreingestellt ist, entspricht das nicht den strengen Finanztip-Kriterien. Das ergaben unsere Untersuchungen in den Jahren 2014 und 2015.

Dabei sind gute Voreinstellungen beim Stromvergleich sehr wichtig, weil jede Anpassung für den Nutzer aufwendig sein kann. Es passiert leicht, dass Häkchen, Punkte und Aufklappmenüs übersehen werden. Wenn diese nicht von vornherein vorteilhaft eingestellt sind, könnten Wechselwillige aus Versehen Tarife abschließen, die auf längere Sicht unvorteilhaft sind.

Deshalb hat Finanztip Ende 2016 einen eigenen Stromrechner entwickelt, der sich durch strenge Vorgaben und eine einfache Bedienung auszeichnet.

So rechnet der Finanztip-Stromvergleich

Bei den Voreinstellungen unseres Vergleichs haben wir auf Folgendes geachtet:

Neukundenbonus, falls sinnvoll - Viele Stromanbieter nutzen Bonuszahlungen für Neukunden als Köder. Die meisten Vergleichsportale berücksichtigten solche Bonuszahlungen standardmäßig für die Reihenfolge der Ergebnisse. Ändert der Nutzer die Voreinstellung nicht, erscheinen Angebote oben in der Ergebnisliste, die wegen des Bonus im ersten Jahr günstig sind. Wer zu kündigen versäumt, zahlt ab dem zweiten Jahr in der Regel einen überzogenen Strompreis.

Aus diesem Grund fragt der Finanztip-Stromrechner ab, ob Sie jedes Jahr den Stromanbieter wechseln möchten oder möglichst nur einmal. Wenn Sie einmal wechseln und dann erstmal Ihre Ruhe haben wollen, ist es sinnvoll, die Stromtarife ohne Neukundenbonus zu vergleichen. Genau das macht unser Stromrechner bei der entsprechenden Angabe und empfiehlt dann Stromtarife, die wahrscheinlich dauerhaft günstig sind.

Geben Sie hingegen an, jedes Jahr den Anbieter wechseln zu wollen, berücksichtigt unser Rechner auch den Neukundenbonus. Dann sind deutlich höhere Ersparnisse möglich. Allerdings sollten Sie Jahr für Jahr rechtzeitig daran denken, erneut den Anbieter zu wechseln.

Auch Tarife ohne Provision - Die meisten Portale zum Stromvergleich präsentieren zunächst nur solche Tarife, für die das Portal eine Provision erhält. Erst wenn Sie mehrere Optionen ändern, erscheinen weitere günstige Tarife in der Ergebnisliste.

Der Finanztip-Stromrechner verzichtet auf Werbung und zeigt ausschließlich die für Sie geeigneten Stromtarife an. Es werden auch Tarife angezeigt, die Sie nicht direkt über den Rechner und Verivox abschließen können. Dazu müssten Sie sich direkt an den Anbieter wenden.

Keine Vorkasse - Immerhin blendeten in den letzten Untersuchungen von Finanztip alle getesteten Vergleichsportale Vorkasse-Tarife standardmäßig aus. Das ist gut so, denn bei den spektakulären Pleiten der Stromdiscounter Teldafax und Flexstrom in den Jahren 2011 und 2013 verloren Tausende Kunden ihre Vorauszahlungen. Auch der Finanztip-Stromvergleich berücksichtigt ausschließlich Stromtarife mit monatlichen Abschlagszahlungen, bei denen das finanzielle Risiko gering ist.

Weitere Finanztip-Einstellungen gegen problematische Angebote

Unsere Untersuchungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass bestimmte Einstellungen beim Stromvergleich problematische Tarife im Normalfall ausschließen. Neben den bereits genannten Vorgaben filtert unser Stromtarifrechner nach folgenden Finanztip-Kriterien:

  • keine Kilowattstunden-Pakete,
  • mindestens eingeschränkte Preisgarantie ab zwölf Monate,
  • Vertragsbindung/Erstlaufzeit höchstens zwölf Monate,
  • Vertragsverlängerung/Anschlusslaufzeit maximal einen Monat, es sei denn, der Nutzer will ohnehin jedes Jahr wechseln,
  • Kündigungsfrist höchstens sechs Wochen, es sei denn, der Nutzer plant ohnehin, jährlich zu wechseln.
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[quote='Sabrina','http://www.finanztip.de/community/thema/434-stromanbieter-wechseln?postID=35916#post35916'][quote='kysper','http://www.finanztip.de/community/thema/434-stromanbieter-wechseln?postID=28735#post28735']Hi,

ich ...
13. Februar 2017 zum Beitrag
[quote='kysper','http://www.finanztip.de/community/thema/434-stromanbieter-wechseln?postID=28735#post28735']Hi,

ich habe mal eine Frage zum ständigen Wechseln des Stromanbieters.
Ich ...
6. Februar 2017 zum Beitrag
Ich bin schon SEHR verwundert, dass ausgerechnet VERIVOX und CHECK24.de hier empfohlen wird !?
Aus negativen Erfahrungen meide ich diese Portale.
MEINE klaren Alternativen :
a)
b) ...
17. Dezember 2016 zum Beitrag
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Finanztip-Chefredakteur
Hermann-Josef Tenhagen

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Artikel verfasst von

Daniel Pöhler

Finanztip-Experte für Mobilität & Digitales

Daniel Pöhler ist bei Finanztip für Mobilität und digitale Themen verantwortlich. Wie die Telekommunikations-Branche tickt, hat er durch seine Arbeit bei der Fachzeitung Telecom Handel gelernt. Davor sammelte er Erfahrungen bei der Software-Schmiede SAP und beim TV-Hersteller Loewe. Daniel Pöhler hat ein Diplom in Betriebswirtschaft von der Universität Bayreuth.

Ines Rutschmann

Finanztip-Expertin für Energie

Als Expertin für Energie widmet sich Ines Rutschmann allen Fragen, die sich Verbrauchern rund um Strom und Heizen stellen. Über den Strommarkt berichtete sie erstmals 2005 für die Leipziger Volkszeitung, wo sie auch ihre journalistische Grundausbildung absolvierte. Danach war sie unter anderem für den Deutschlandfunk und das Solarstrom-Magazin Photon tätig. Ines Rutschmann ist Diplom-Ingenieurin (FH) und hat einen Abschluss als Master of Science in Energiemanagement.