| Aktienanlage: Aktienverwaltung / Ratgeber / Grundlagen bei Finanztip.de |
Auch beste Anlageberatung und schärfste Anlegerschutzgesetze können daran nichts ändern: Die Aktie ist ein Risikopapier. Schließlich ist sie eine unternehmerische Beteiligung, auch wenn diese – wie bei den großen Unternehmen des DAX mit Millionen Mitaktionären – noch so klein ist. Vor allem kurzfristig können Börsenkurse stark schwanken, Dividenden können auch einmal ausfallen. Wird ein börsennotiertes Unternehmen gar insolvent, ist das eingesetzte Kapital des Aktionärs meist verloren, da Aktionäre gegenüber Kreditgebern nachrangig behandelt werden.
Wer in Aktien investiert, braucht also ein gewisses Maß an Nervenstärke. Diese wird jedoch belohnt, wie das Deutsche Aktieninstitut erklärt. Im langjährigen Durchschnitt sind Aktien gerade deshalb rentabler als andere Anlageformen – weil ihre Rendite eine "Zitterprämie" für das übernommene unternehmerische Risiko enthält. Nicht umsonst wusste schon Altmeister Kostolany "Wer gut essen will, kauft Aktien, wer gut schlafen will, kauft Anleihen."
Der Anleger, der die Renditestärke der Aktienanlage nutzen und ihr Risiko gleichzeitig auf ein Minimum begrenzen will, sollte einige Grundregeln beachten: Zum einen ist es nötig, die Anlage auf verschiedene Aktien zu streuen (ggf. mit Hilfe von Aktienfonds) und auch nicht das gesamte Kapital in Aktien einzusetzen. Weiterhin empfiehlt sich die langfristige Anlage, da sich kurzfristige Renditeschwankungen im Zeitablauf ausgleichen.
Wem das Auf und Ab der Börsenkurse trotzdem den Schlaf raubt, sollte nervenschonendere Anlagen wählen. Der Anleger muss sich dann jedoch bewusst sein, dass er auf Rendite verzichtet.
| Deutsches Aktieninstitut Rubrik "Pressedienst" bei Finanztip.de Keine Haftung |
|
|