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Aktienanlage: Aktienverwaltung / Ratgeber / Grundlagen     bei Finanztip.de

Anlage in anderen Währungen: Chancen, aber auchRisiken

Zu den Grundregeln einer erfolgreichen Aktienanlage gehört an erster Stelle die Streuung des Depots. Dabei sollte der Anleger jede einseitige Konzentration vermeiden, empfiehlt das Deutsche Aktieninstitut. Deshalb besteht ein ausgewogenes Aktiendepot z.B. nicht nur aus Aktien eines einzigen Landes, sondern ist geographisch breit gestreut.

Wer Aktien von Unternehmen außerhalb des Euro-Raumes kauft, tut dies jedoch in fremder Währung und muss deshalb einen zusätzlichen Einflussfaktor für die Wertentwicklung berücksichtigen. Positive Entwicklungen der Heimatwährung der ausländischen Aktien können Kurssteigerungen verstärken oder Kursrückgänge ausgleichen. Verliert die ausländische Währung jedoch gegenüber dem Euro an Wert, belastet dies die Wertentwicklung des Depots in Euro.

Für den Anleger in ausländischen Aktien bedeutet dies zusätzliche Chancen, aber auch zusätzliche Risiken. Diese Chancen zu nutzen, ohne die Risiken zu ignorieren, ist entscheidend für den Erfolg der internationalen Aktienanlage.

Für Kauf- und Verkaufentscheidungen muss der Anleger zunächst feststellen, ob ein Unternehmen erfolgreich war. Dazu muss er die Entwicklung der Aktie in ihrer Heimatwährung analysieren, um die Wechselkursentwicklungen auszublenden.

Gerade diese können andererseits die ganze Kalkulation dramatisch verändern. So sollten Aktien in anderer Währung eher gekauft werden, wenn diese an Wert verloren hat und gerade "günstig“ ist. Umgekehrt ist es empfehlenswert, mit dem Kauf einer ausländischen Aktie noch zu warten, wenn mit einem Rückgang der ausländischen Währung gerechnet wird. Im "Euroland“ stellen sich diese Probleme nicht.


Börsenratgeber 04/2005
Deutsches Aktieninstitut Rubrik "Pressedienst"  bei  Finanztip.de  Keine Haftung
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