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Das ständige Auf und Ab an der Börse macht viele Anleger nervös. Manche Aktionäre glauben, sie müssten stets die Marktentwicklung beobachten und innerhalb kürzester Zeit – im Extremfall in Sekunden – Aktien kaufen oder verkaufen, um eine angemessene Aktienrendite zu erzielen.
Genau das Gegenteil ist richtig, erläutert das Deutsche Aktieninstitut. Wer häufig sein Depot auflöst und bald wieder neu in Aktien anlegt, trägt nicht nur eine erhöhte Gebührenlast, sondern läuft auch Gefahr, die besten Tage an der Börse zu verpassen.
Der breite US-Index Standard & Poor´s (S&P) 500 erzielte im Zeitraum vom 31. Dezember 1993 bis zum 31. Dezember 2003 – also über zehn Jahre hinweg – eine durchschnittliche jährliche Rendite von 11,1 Prozent. Fast die Hälfte dieser Rendite ist auf die Kurssteigerungen an den zehn besten Börsentagen zurückzuführen. Anleger, die an diesen Tagen nicht investiert waren, hätten nur noch eine jährliche Rendite von 5,9 Prozent erzielt. Wer an den besten 20 Börsentagen fehlte, lag mit 2,1 Prozent jährlicher Rendite auf Sparbuchniveau, bereits bei Verpassen der besten 30 Börsentage drohte dem Anleger ein jährlicher Verlust von 1,3 Prozent.
Da an der Börse bekanntlich nicht zum Ein- oder Ausstieg geklingelt wird, ist der Anleger gut beraten, der Unberechenbarkeit der Börse mit eigener Beständigkeit in der Anlagestrategie zu begegnen. Nicht hektisches Handeln schafft Ertrag, sondern das Ausnutzen der langfristigen Aufwärtsentwicklung an der Börse. Nur wer beim Aufschwung schon investiert ist, gewinnt. Wer der Börse hinterherläuft, hat das Nachsehen.
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