| Aktienanlage: Aktienverwaltung / Ratgeber / Grundlagen bei Finanztip.de |
Mitte September ist es wieder soweit: Die
Zusammensetzungen der deutschen
Aktienindizes werden überprüft. Anhand der Kriterien
Marktkapitalisierung und
Handelsvolumen kommt es dabei regelmäßig zu
kleineren Veränderungen bei den
Aktien, die für die Berechnung der Indizes herangezogen werden.
Änderungen der Indexzusammenstellung sind
für die betroffenen Unternehmen
von großem Interesse: So genießen Indexunternehmen
häufig mehr Aufmerksamkeit
bei den Investoren. Viele Indizes werden außerdem von
institutionellen Anlegern
in ihren Portfolios "passiv“ nachgebildet. Eine
voraussichtliche Indexaufnahme
einer Aktie kann deshalb zu verstärkten Aktienkäufen
führen, die kurzfristige
Kurssteigerungen nach sich ziehen können. Umgekehrt
verhält es sich, wenn die
Aktie ihren Platz im Index zu verlieren droht.
Die Erwartung solcher Kurseffekte sollte jedoch
für die Anlageentscheidung
der Privatanleger von nachrangiger Bedeutung sein, erläutert
das Deutsche
Aktieninstitut. Da die Kriterien für Indexumstellungen bekannt
sind, treten
etwaige Kurswirkungen häufig bereits vor der offiziellen
Bekanntgabe von
Umgestaltungen auf. Wer von Indexanpassungen profitieren will, muss
daher
Veränderungen sehr frühzeitig voraussehen.
Anleger, die eine Aktie in der Hoffnung auf eine umstellungsbedingte Kurssteigerung erst nach deren Aufnahme in den Index kaufen, werden hingegen oftmals enttäuscht. Wichtiger ist deshalb für den langfristig orientierten Aktionär, auf ein insgesamt ausgewogenes Depot zu achten.
| Deutsches Aktieninstitut Rubrik "Pressedienst" bei Finanztip.de Keine Haftung |
|
|