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Mit
dem "DAXplus Export Strategy“
hat die Deutsche Börse Ende Oktober einen weiteren
Strategieindex eingeführt.
Den Auftakt hatte im Frühjahr der "DivDAX“
mit den 15 dividendenstärksten
Unternehmen des DAX gemacht, und im Sommer
folgte der "DAXplus Seasonal Strategy“ mit der Kursentwicklung des DAX ohne
die eher renditeschwachen
Sommermonate. Der neue "Export-DAX“ setzt nun auf
die zehn exportstärksten Unternehmen
aus DAX und MDAX. Diese neuen Börsenbarometer
sollen Anlegern eine
einfache und kostengünstige Möglichkeit bieten,
erfolgreiche Anlagestrategien
auf DAX-Unternehmen anzuwenden. Auch eignen sie sich als Underlying
für
Derivate oder Zertifikate.
Ihren Reiz beziehen die Strategieindizes daraus,
dass mit den
zugrunde liegenden Anlagestrategien in der Vergangenheit eine teilweise
deutlich höhere Rendite gegenüber der
"Benchmark“, dem klassischen DAX-Index,
erzielt werden konnte. So wiesen die zehn Unternehmen des
"Export-DAX“ seit dem
Jahr 2002 eine um über ein Drittel bessere Wertentwicklung auf
als der gesamte
DAX.
Doch müssen in der Vergangenheit erfolgreiche Anlagestrategien in der Zukunft noch lange nicht erfolgreich bleiben, warnt das Deutsche Aktieninstitut. So sind exportorientierte Unternehmen stärker von der Wechselkursentwicklung abhängig als andere Unternehmen, was sich z.B. bei einem Sinken des Dollarkurses als Belastung erweisen kann. Die todsichere Anlagestrategie gibt es nicht. Wenn es sie gäbe, würden alle Anleger ihr folgen. Wer das im Hinterkopf behält, findet in den Strategieindizes eine sinnvolle Hilfestellung für seine Anlageentscheidung.
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