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Prinzipiell gelten bei diesen Unternehmen die gleichen Chancen und Risiken wie bei den "ganz Großen“. Die insgesamt 100 Aktien des MDAX und des SDAX repräsentieren einen wichtigen Teil der deutschen Wirtschaft. Die Managementstrukturen sind professionell, und der Umgang mit Investoren ist geübt. Auch um den Anlegerschutz muss sich der Investor keine Sorgen machen, da in MDAX und SDAX die gleichen Regeln gelten wie im DAX.
Aktien aus der zweiten Reihe können aber auch wegen einer von den Großunternehmen abweichenden Kursentwicklung interessant sein. Je größer diese Abweichung ist, desto besser können Streuungseffekte ausgenutzt und damit Risiken gemindert werden. Mit Aktien des MDAX und des SDAX, die derzeit beide auf historischen Höchstniveaus liegen, wurde die Entwicklung des DAX in den vergangenen drei Jahren deutlich übertroffen.
Da die Renditeentwicklungen der Vergangenheit aber nicht in die Zukunft fortgeschrieben werden dürfen, kommt es – wie so oft – auf eine gute Mischung an. Nur auf die zweite Reihe zu setzen, ist ebenso wenig empfehlenswert wie eine ausschließliche Anlage bei den ganz großen Unternehmen.
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