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Insbesondere für kurzfristig orientierte Anleger, die häufiger handeln wollen, wurden die Exchange Traded Funds (ETFs) entwickelt, die einen Aktienindex passiv abbilden und während des ganzen Tages an der Börse handelbar sind. Mittlerweile werden aber auch Anteile "normaler“ Fonds an der Börse gehandelt. Seit Mai 2006 besteht (wie zuvor schon in Hamburg, Berlin, München und Düsseldorf) auch an der Frankfurter Börse die Möglichkeit, 2.500 Fonds wie Aktien zu kaufen oder zu verkaufen.
Der Anleger, der seine Fondsanteile an der Börse kauft, profitiert vom Wegfall des Ausgabeaufschlages von bis zu fünf Prozent des Anteilswertes. Andererseits werden wie bei Aktien Ordergebühren und Maklercourtage fällig. Beides muss der Anleger mit spitzem Bleistift gegenrechnen. Als Faustregel gilt: Je größer der Anlagebetrag, desto eher lohnt sich der Fondskauf über die Börse. Besonderes Bonbon: Die Rückgabe von Anteilen bei der Fondsgesellschaft bleibt auch dann möglich, wenn sie an der Börse gekauft wurden.
Wer jedoch Fondssparpläne mit gleichbleibenden regelmäßigen Einzahlungen – also mit Bruchteilen von Fondsanteilen – bevorzugt, muss diese direkt bei der Fondsgesellschaft kaufen, denn an der Börse werden nur ganze Fondsanteile gehandelt.
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