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Der interessierte Anleger muss jedoch berücksichtigen, dass der Zinssatz für den festverzinslichen Anteil lediglich das "Schaufenster“ des Produktes darstellt. Entscheidend für die Rentabilität ist die Gesamtverzinsung, die auch von der Wertentwicklung der Investmentfonds und damit von der Kursentwicklung an den Börsen abhängig ist – in positiver wie in negativer Richtung. Spar-Kombinations-Angebote sind daher nur etwas für Anleger, die ohnehin beabsichtigt hatten, sowohl in festverzinsliche Anlagen als auch in Investmentfonds zu investieren und die eine gewisse Risikobereitschaft mitbringen.
In jedem Fall ist es erforderlich, das "Kleingedruckte“ intensiv zu studieren, um sicherzustellen, dass das Produkt zu den eigenen Wünschen passt, empfiehlt das Deutsche Aktieninstitut. Welcher Mindestbetrag muss investiert werden? Wie groß ist die angebotene Fondsauswahl? Wie hoch ist der Ausgabeaufschlag? Muss beim Anbieter eigens ein Depot eröffnet werden, für das weitere Gebühren anfallen?
Manchmal fährt der Anleger trotz niedrigerem Festgeldzins besser, wenn er sich sein Kombinationsprodukt aus Festgeld und Fonds am Markt selbst zusammenstellt. Nachrechnen lohnt sich also.
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