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Diese "Qual der Wahl“ sollten Anleger als komfortable Situation verstehen, erläutert das Deutsche Aktieninstitut. Während man sich etwa bei Eheschließung an den einen Partner bindet, ist Ausschließlichkeit bei der Geldanlage eher schädlich. Hier ist eine Verteilung auf verschiedene Anlageformen möglich und dringend empfehlenswert. Eine gute Streuung im Depot verringert das Risiko, dass einzelne Fehlentscheidungen den gesamten Anlageerfolg gefährden, erheblich.
Es bietet sich an, direkt Aktien zu kaufen, wenn man von bestimmten Unternehmen überzeugt ist und auch den Mindestanlagebetrag für acht bis zehn verschiedene Titel aufbringt. Bei Aktienfonds kann man schon mit geringeren Beträgen auf verschiedene Unternehmen eines Marktes oder einer Region setzen. Bestimmte Zertifikate können bei fallenden oder stagnierenden Kursen Gewinne erzielen.
Eine solche Aufteilung gewährleistet automatisch eine breite Streuung und Risikominderung innerhalb des Aktiendepots. Daneben sollte der Anleger aber stets andere Anlageformen nutzen, z.B. festverzinsliche Papiere, damit er auch bei schlechter Börsenentwicklung immer liquide ist. Diese trifft nämlich Aktien, Fonds und Zertifikate (fast) gleich stark.
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