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Trotz dieser guten Entwicklung ist und bleibt der Entry Standard aber vor allem ein Segment für Profis, erläutert das Deutsche Aktieninstitut. Privatanleger sollten in einem ausgewogenen Depot höchstens einen geringfügigen Anteil aus dem Entry Standard beimischen. Und auch dann sollten sie sich der besonderen Risiken bewusst sein.
Zum einen gelten nämlich die meisten Anlegerschutzvorschriften des Amtlichen oder Geregelten Marktes im Entry Standard nicht. So sind beispielsweise Börsengänge unter bestimmten Bedingungen auch ohne die Veröffentlichung eines von der Aufsicht gebilligten Wertpapierprospektes möglich. Auch sind die Unternehmen zu weniger Transparenz während der laufenden Notierung verpflichtet. Der Anleger muss deshalb bereit sein, bei der Beschaffung und Analyse von Unternehmensdaten ein hohes Maß an Eigeninitiative zu entwickeln.
Zum anderen sollte er beachten, dass der Handel mit den Werten des Entry Standard mitunter wenig liquide ist, so dass größere Kurssprünge möglich sind. Das Deutsche Aktieninstitut empfiehlt deshalb, am Entry Standard besser limitierte als unlimitierte Kauf- oder Verkaufsaufträge abzugeben.
Börsenratgeber 11/2006
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