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Die Idee hinter dem BRIC-Konzept ist einfach: Die vier genannten Schwellenländer gelten als die Volkswirtschaften mit dem größten Entwicklungspotential in den nächsten zehn Jahren. Sie repräsentieren interessante Produktionsstandorte für die westlichen Industriestaaten und kaum erschlossene Absatzmärkte.
Trotz dieser Gemeinsamkeiten entwickeln sich die BRIC-Staaten aber nicht unbedingt gleichförmig, da der Aufschwung von Russland und Brasilien stärker durch die vorhandenen Rohstoffreserven getragen wird, während China und Indien durch Standortvorteile glänzen. Als Folge dieser unterschiedlichen Wirtschaftsstrukturen hat man durch die Anlage in BRIC-Fonds einen Diversifizierungeffekt, der die Volatilität abmildert.
Trotzdem sollte man das erhebliche Risiko von Investitionen in Schwellenländer nicht aus den Augen verlieren. Ihre wirtschaftlichen Strukturen sind noch nicht so gefestigt wie in den „alten“ Industrieländern, so dass sie anfälliger für Schwankungen der Weltkonjunktur sind.
BRIC-Fonds sind eine gute Möglichkeit, trotz des erhöhten Risikos die Chancen der Schwellenmärkte zu nutzen. Allerdings sollte man beachten, dass sie sich nicht für ein kurzfristiges Engagement eignen und - wie auch andere Schwellenländer-Fonds – in einer ausgewogenen Depotstruktur stets nur eine Beimischung darstellen.
Börsenratgeber 11/2006
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