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Die gesetzliche RenteEs gibt immer noch viele Menschen, die glauben, dies wäre eine Verzinsung auf ihr "Angespartes". Bei den Erhöhungen handelt es sich aber nicht um eine Verzinsung auf eingezahlte Beiträge, denn unser gesetzliches Rentensystem basiert auf einem "Generationenvertrag". Die Rentenzahlungen von heute stammen aus den Taschen der Nachfolgenerationen. Die pflichtversicherten Arbeitnehmer zahlen Beiträge in die Rentenkasse ein und aus diesen Beiträgen erhalten die Rentner ihre Rentenzahlungen. Es ist ein Irrglaube, wenn viele Bürger annehmen, dass die von ihnen eingezahlten Beträge in eine Art "fiktiven Sparplan" eingezahlt werden, aus dem sie dann später ihre eigenen Rentenzahlungen erhalten.
Die Abnahme der versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse ist nur zu einem sehr geringen Teil auf den nicht so zahlreichen bundesdeutschen Nachwuchs zurückzuführen. Denn auch bei einer Steigerung der Geburtenquote von derzeit 1,4 Kinder pro Frau um 100% auf 2,8 Kinder, steht dem keine Verdoppelung von Ausbildungsplätzen gegenüber. Die berühmte Aussage von Norbert Blüm: "Die Rente ist sicher" muss daher im heutigen Zeitpunkt relativiert gesehen werden. Die früher erwarteten Rentenleistungen lassen sich nicht realisieren. Die Stellschrauben der Politik für offene und verdeckte Kürzungen sind vielfältig: Rente mit 67, Nullrunden oder ggf. sogar eine Kürzung, Krankenkassenbeitrag bzw. Pflegeversicherung, Besteuerung (Alterseinkünftegesetz) sind uns schon geläufig.
Fazit:
Der Bürger ist auf weitere Vorsorgemaßnahmen angewiesen. Dem Baustein "Private Vorsorge" kommt eine hohe Bedeutung zu. Die Eigenverantwortlichkeit für eine ausreichende Altersvorsorge nimmt zu. Die Website der
Deutsche Rentenversicherung bietet detaillierte Informationen zur gesetzlichen Rente.
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