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Termingelder und Kündigungsgelder
Ein Termingeldkonto (Festgeldkonto) ist dann eine geeignete Form der Geldanlage, wenn Sie für einen festen Zeitraum Ihr Geld anlegen möchten und nicht den täglichen Zugriff auf das angelegte Geld benötigen. Erfolgt zum Ablauf des Anlagezeitraumes keine Kündigung, so wird die Festgeldanlage automatisch um die gleiche Laufzeit wieder verlängert.
Bei einem Kündigungsgeldkonto wird nicht der Anlagezeitraum, sondern die Kündigungsfrist vorab bestimmt. Die Bank kann einen Mindestanlagebetrag (2.500 Euro oder mehr) für das Kündigungsgeld vorgeben. Das angelegte Geld sowie die Zinsen auf das Kündigungsgeld erhält der Sparer nach der vereinbarten Laufzeit von der Bank, ohne dass eine Wiederanlage erfolgt.
Bei einem Termingeldkonto kann der Sparer für den festgelegten Zeitraum nicht über das festangelegte Geld verfügen. Da immer mal ein plötzlicher "Notfall" eintreten kann, sollte sich der Sparer weitgehend sicher sein, dass er für diesen Zeitraum nicht auf die Geldanlage zugreifen muss. Manche Sparer teilen den Gesamtbetrag in mehrere Geldbeträge mit unterschiedlichen Laufzeiten für Termingelder auf und so sind etwas flexibler bei plötzlichem Finanzbedarf. Wer vollkommen flexibel sein will, sollte eher zu einer Tagesgeldanlage neigen.
Fazit: Das Sparen auf einem Termingeldkonto (zumeist als Festgeld) ist risikolos und bietet eine höhere Verzinsung als das Sparbuch oder in aller Regel als das Tagesgeldkonto. Der Sparer muss sich jedoch bewusst sein, dass das angelegte Geld in der vorher festgelegten Laufzeit nicht vorzeitig abgehoben werden kann.
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