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Der Bausparer ist vornehmlich interessiert an einem hohen Bauspardarlehen zu niedrigen Zinsen und dies für möglichst lange Zeit. Auf den ersten Blick ist kaum erkennbar, wann ein bestimmter Bauspartarif für den Bausparer besonders geeignet ist. Der Tarif muss zum Sparziel des Bausparers passen. Ansparleistung, Guthabenzinsen, Höhe des Bauspardarlehens, gewünschte Tilgungshöhe und der voraussichtliche Zuteilungstermin sind somit auf das eigene Sparziel abzustimmen.
Beim Bausparen ist neben dem Ziel des Bausparers auch das richtige Maß für die finanziellen Möglichkeiten zu finden. So bieten Bausparkassen zum Beispiel so genannte Maxi- oder Powertarife an, die ein besonders günstiges Verhältnis zwischen Guthabenzins und Darlehenszinssatz aufweisen. Diese Bauspartarife setzen in der Regel allerdings eine hohe Mindestbausparsumme voraus und eignen sich schon deshalb nicht für eine kurze Ansparzeit. Außerdem ist dann die zu erbringende Sparrate relativ hoch.
Die Bausparkassen zahlen auf die Sparleistungen nur noch geringe Guthabenzinsen. Der Guthabenzins liegt zwischen 0,5 bis 2 Prozent. Nach Abzug der Abschlussgebühr bleibt praktisch keine Verzinsung in Form einer Rendite nach. Andererseits sind die Darlehenszinsen besonders niedrig. Schon aus optischen Gründen ist es für die Bausparkassen wichtig, dass der Darlehenzins besonders niedrig ist. Die früher übliche Darlehensgebühr von 2 Prozent ist bei den meisten Bausparkassen entfallen. Einen Bausparvertrag mit einer festen Darlehensgebühr kann der Bausparer getrost ablehnen.
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