Wie der Ratgeber zur Einkommensteuer zeigt, ist ein Lottogewinn übrigens kein Fall für die Einkommensteuer, denn er fällt in keine Einkunftsart. Der Zufluss des Lottogewinns ist steuerfrei. Lediglich die aus diesem Gewinn (anschließend) erzielten Erträge (Einnahmen) unterliegen der Einkommensteuer.
Viele Personen spielen Lotto "mit Gefühl"
Viele Lottospieler verhalten sich aber nicht rational, sondern spielen lieber "mit Gefühl" und aus "sozialer Neigung". So ist mancher Lottospieler Mitglied in einer Tippgemeinschaft. So ergeben sich vielleicht zusätzliche soziale Kontakte und natürlich wird auch die Gewinnchance für alle - bei anteilig geringerem Gewinnanteil - rechnerisch erhöht. Das bringt aber keinen höheren Gewinn im Verhältnis zum Einsatz und in nicht wenigen Fällen sind Freundschaften hieran zerbrochen. Das "Lotto spielen mit System oder mit Gefühl" - egal ob in einer Tippgemeinschaft oder allein - beeinflusst weder die Ziehungshäufigkeit der Lottozahlen noch erhöht es rechnerisch den möglichen Gewinn in Bezug auf den Einsatz. Auch bei erhöhtem Spieleinsatz bleibt die Relation gleich.
Lottospielen in der Tippgemeinschaft
Haben Sie überhaupt in Ihrer Tippgemeinschaft einen vernünftigen Vertrag? Wissen Sie, dass Sie als Lottospieler und damit als Mitglied in einer Tippgemeinschaft wahrscheinlich Gesellschafter einer BGB-Gesellschaft sind? Dass sind Sie nämlich schon durch schlüssiges Verhalten, also auch ohne schriftlichen Vertrag. Man weiß nie. Die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg bietet auf ihrer Website einen Mustervertrag für eine Tippgmeinschaft im Word-Format .doc zum Download an.
Lottosystem zur Wahrscheinlichkeit der Ziehung von Lottozahlen
In welcher Höhe Sie auch immer den Lottoeinsatz festlegen oder ob Sie in einer Tippgemeinschaft spielen. Es gibt keine mathematische Wahrscheinlichkeit, dass hierdurch das Verhältnis "möglicher Gewinn zu Spieleinsatz" beim Lottospielen verbessert oder verschlechtert wird. Damit gilt auch: Es gibt kein Lottosystem zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeit der Ziehung von Lottozahlen. Alle "Systeme", die zum Beispiel historische Ziehungsergebnisse als Lottostatistik speichern und daraus "wahrscheinliche" Zahlenkombinationen für die Zukunft ableiten, befriedigen vielleicht den Spieltrieb des Lottospielers. Je mehr ein solches "System" von Lottospielern eingesetzt wird, desto nachteiliger ist es sogar, weil durch die gleichzeitige Verwendung "wahrscheinlicher" Ziehungskombinationen die mögliche Gewinnquote deutlich abgesenkt wird.
Ziehungshäufigkeiten der Lottozahlen
Wie häufig wurde welche Lottozahl in den letzten Jahren gezogen? Wie sieht die Ziehungshäufigkeit der Superzahl aus? Oder: Welche Superzahl wurde schon länger nicht mehr gezogen? Diese und ähnliche Fragestellungen können Sie getrost vergessen, wenn dies nicht Ihrem Spieltrieb entgegenkommt. Denn: Die Ziehungswahrscheinlichkeit einer Zahl, die bereits in der letzten Ziehung gezogen wurde, ist nicht kleiner als die Ziehungswahrscheinlichkeit der anderen Zahlen. Ob Sie als Lottospieler die Ziehungshäufigkeit von Lottozahlen kennen oder nicht: Es hat keinen Einfluss auf die nächste oder alle folgenden Ziehungen der Lottozahlen. Die Tendenz ist sogar nachteilig, denn je mehr Lottospieler sich hiernach richten und entsprechend ihre Lottozahlen tippen, desto eher ist die Tendenz zu geringeren Gewinnquoten gegeben. Insoweit kann man in der Tendenz sogar von einem negativen Lotto-Spielsystem sprechen. Der wichtigste Tipp für den rationalen Lottospieler lautet daher: "Meiden Sie Statistiken zur Ziehungswahrscheinlichkeit bzw. Ziehungshäufigkeit".
Lottozahlen per Zufallszahlgenerator tippen
Niemand kann mithin beim Lottospielen den Zufall beeinflussen. Rein theoretisch kann natürlich die Trommel am Ziehungsgerät technisch manipuliert werden. Davon abgesehen: Das Ziehungsgerät ist praktisch nichts anderes als ein Zufallsgenerator auf Hardware-Basis. Bei jeder Ziehung wird eine rein zufällig gezogene Zahl von 1 bis 49 vom Ziehungsgerät abgefordert. Was das Hardware-Ziehungsgerät macht, kann von einem Software-Ziehungsgerät "nachgemacht" machen.
Ein Zufallsgenerator, wie der Zufallsgenerator bei Finanztip.de oder der Lottozahlengenerator 6 aus 49 ermitteln nach dem echten Zufallsprinzip. Damit kann man dem Zufall natürlich nicht nachhelfen, sondern nur nachbilden. Aber genau dies ist die Aufgabe von Zufallsgeneratoren.
Lottospieler haben nur Einfluss auf die Höhe der Gewinnquote
Wer Lotto aus dem Bauch spielt, hat geringere Chancen auf höhere Gewinne. Lottospieler, die ihre Zahlen rational auswählen, verbessern deutlich die Gewinnquote (aber natürlich nicht die Gewinnchance).
Höhere Gewinnqouten bieten:
Ziffern am Rand der Tippreihen und Zahlenkombinationen, die keinerlei
Bezug zu einander aufweisen. Der Zufallsgenerator ist nicht umsonst der beste Quotenbringer. Als Zufallsgenerator können Sie auch 49 Zettel erstellen und sie in einer Schale vermischen und dann jeweils die zu spielenden Zahlen ziehen.
Etwas einfacher geht es hier mit dem vorgenanntem Zufallsgenerator. Ermitteln Sie Ihre Glückszahlen für die nächste Lottoziehung mit verbesserter Gewinnquote. Vielleicht sind es ja IHRE Zahlen, die Ihnen zum großen Lottogewinn verhelfen. Oder einfach auf den folgenden Link Lottozahlen 6 aus 49 klicken und schon werden die Zahlen ermittelt.
|
| |
![]() | |
Lotto spielen - Warum?
Im Vordergrund steht die Hoffnung auf einen großen Gewinn. Weit über 50 Prozent mehr Tipper als normal werden bei einem hohen Jackpot registriert. Da nur die Hälfte des Umsatzes als Gewinn ausgeschüttet wird, ist "über den Daumen gerechnet" bei Abgabe der Zahlen bereits die Hälfte des Einsatzes für alle Mitspieler verloren. Es bleibt die Hoffnung einer der großen Gewinner zu sein. Das Leben wird sich auch nicht bei "4 Richtigen" ändern. Den einzigen Einfluss, den ein Lottospieler hat, liegt daher in der Wahl von Ziffern, die eine höhere Gewinnquote erwarten lassen. Es gibt kein verlässliches Lotto-Spielsystem. Das trotzdem viele Lottospieler auf ihr System "schwören", ist schön für sie, denn sie lieben anscheinend ihr Hobby und ihr Spiel. Ob mit oder ohne Lottosystem: Und dann braucht mann (oder frau) noch sehr, sehr viel Glück.
Wieviel verdient der Staart (die Bundesländer) am Lottospiel
Wer Lotto spielt, hilft auch dem Staat. Denn ein erheblicher Teil der Spielbeiträge für das Lottospielen ist im Rahmen von Konzessionsabgaben an das jeweilige Bundesland abzuführen. Als Lottospieler tragen Sie somit zum Gemeinwohl bei. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf der Website der Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. OHG. Zitat von dieser Gesellschaft: "Im Jahr 2009 erzielte WestLotto einen Gesamtumsatz von 1,6 Milliarden Euro. Etwa die Hälfte davon fließt als Gewinnausschüttung zurück an die Kunden. Für das Land NRW erwirtschaftet WestLotto jährlich mehr als 600 Millionen Euro als Lotteriesteuer und Konzessionsabgabe, ein wichtiger Beitrag zum Gemeinwohl unseres Bundeslandes."
|
|
|
|