Unterhaltszahlungen

So viel Unterhalt steht Kindern ab 18 Jahren zu

Das Wichtigste in Kürze

  • Eltern sind auch für volljährige Kinder unterhaltspflichtig: Der Unterhaltsanspruch ist nicht an ein Alter, sondern an das Verwandtschaftsverhältnis geknüpft.
  • Nach Abschluss einer beruflichen Ausbildung entfällt grundsätzlich der Unterhaltsanspruch, da das Kind auf eigenen Beinen stehen kann. Eine Zweitausbildung müssen die Eltern im Regelfall nicht finanzieren.
  • Ab dem 18. Lebensjahr sind beide Elternteile zum Barunterhalt verpflichtet. Jeder Elternteil hat dann entsprechend seinem Einkommen einen Anteil zu zahlen.
  • Die Höhe des Unterhalts eines volljährigen Kindes ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle, wenn das Kind noch bei einem Elternteil wohnt.
  • Lebt das volljährige Kind nicht mehr bei einem Elternteil, beläuft sich der monatliche Unterhalt seit dem 1. Januar 2016 auf 735 Euro. Studiengebühren und die Kosten von Kranken- und Pflegeversicherung können als Mehrbedarf geltend gemacht werden.
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Eltern sind dazu verpflichtet, den Lebensbedarf ihres Kindes sicherzustellen (§ 1601 BGB). Die Pflicht endet nicht mit der Volljährigkeit. Erst wenn das Kind in der Lage ist, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen, entfällt der Unterhaltsanspruch.

Unterhalt während der Ausbildung

Zum Lebensbedarf des Kindes gehören die Kosten der Erziehung und einer angemessenen Ausbildung zu einem Beruf (§ 1610 Abs. 2 BGB). Jedes Kind hat also einen Anspruch auf Finanzierung einer schulischen und beruflichen Ausbildung. Während die Eltern eine erste Berufsausbildung ermöglichen müssen, hat das unterhaltsberechtigte Kind die Pflicht, diese Ausbildung mit Fleiß und der gebotenen Zielstrebigkeit in einer angemessenen und üblichen Zeit durchzuführen und erfolgreich abzuschließen. Nach Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums muss das Kind grundsätzlich seinen Unterhalt selbst sicherstellen und kann keinen Unterhalt mehr von den Eltern verlangen.

Körperlich oder geistig behinderte Kinder haben unabhängig von ihrem Alter einen Unterhaltsanspruch, soweit sie wegen ihrer Behinderung ihren Lebensunterhalt nicht aus eigener Kraft und auch nicht aus eigenem Vermögen bestreiten können (BGH, Urteil vom 18. Januar 2012, Az. XII ZR 15/10).

Unterhaltsbedarf von Schülern

Schüler haben dann einen Unterhaltsanspruch, wenn sie sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden und unverheiratet sind. Für Schüler, die bei einem Elternteil wohnen, gelten dieselben unterhaltsrechtlichen Grundsätze wie für ein minderjähriges Kind. Ab dem 18. Geburtstag ist das Kind allerdings nicht mehr betreuungsbedürftig, sodass beide Elternteile Barunterhalt leisten müssen – und zwar ihren Einkünften entsprechend. Der Elternteil, bei dem der Schüler wohnt, kann seinen Unterhalt zum Beispiel mit Kost- und Taschengeld verrechnen. Das Kindergeld wird wie Einkommen des Kindes abgezogen.

Lebt der volljährige Schüler nicht mehr bei einem Elternteil, gibt es einen festen Bedarfssatz, der unabhängig vom Einkommen der Eltern ist und sich aus der Düsseldorfer Tabelle ergibt. Seit dem 1. Januar 2016 beläuft er sich auf 735 Euro. Hierin sind bis zu 300 Euro fürs Wohnen enthalten. Diesen Betrag müssen getrennt lebende Eltern im Verhältnis ihres jeweiligen Einkommens aufbringen.

Unterhaltsbedarf von Auszubildenden

Praktikum zur Berufsorientierung

Auch vorgeschaltete Berufsorientierungspraktika können für Bewerber sinnvoll sein, wenn sie die Chancen auf einen Ausbildungsplatz erhöhen. Die Eltern sind während eines solchen Praktikums laut Bundesgerichtshof weiterhin zum Unterhalt verpflichtet (BGH, Beschluss vom 3. Juli 2013, Az. XII ZB 220/12).

Der Unterhaltsanspruch umfasst neben der schulischen Ausbildung auch die Zeit der Berufsausbildung. Deshalb hat auch ein Auszubildender Anspruch auf Unterhalt, auf den er sich aber seine Ausbildungsvergütung nach Abzug von Fahrtkosten und einer Ausbildungspauschale von monatlich 90 Euro anrechnen lassen muss.

Ein Kind hat grundsätzlich nur Anspruch auf die Finanzierung einer Ausbildung. Deshalb kann das Kind nach erfolgreichem Abschluss der ersten Berufsausbildung keinen Anspruch auf Unterhalt für eine weitere Berufsausbildung geltend machen.

Wechselt das Kind den Lehrberuf, so kann der Unterhaltsanspruch allerdings bestehen bleiben – zum Beispiel bei Abbruch der Berufsausbildung zum Krankenpfleger und einem Beginn der Ausbildung zum Mediengestalter (OLG Brandenburg, Urteil vom 10. Juni 2010, Az. 10 WF 111/10).

Unterhaltspflicht besteht unter Umständen auch, wenn das Kind das Studium abgebrochen und eine Ausbildung begonnen hat (OLG Naumburg, Urteil vom 12. Januar 2010, Az. 8WF 274/09). Eine Zweitausbildung aus persönlichen Gründen müssen die Eltern nur dann finanzieren, wenn der erlernte Erstberuf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann oder aus sonstigen, bei Ausbildungsbeginn nicht vorhersehbaren Gründen keine Lebensgrundlage mehr bietet (BGH, Urteil vom 17. Mai 2006, Az. XII ZR 54/04, RdNr. 20).

Ausbildungsweg: Abitur-Lehre-Studium - Wenn das Kind zunächst Abitur macht, dann  eine Lehre absolviert und anschließend ein Studium aufnehmen will, dann müssen die Eltern in der Regel auch das Studium finanzieren. Obwohl bereits eine Berufsausbildung beendet ist, bejaht der Bundesgerichtshof in diesen Fällen einen weiteren Unterhaltsanspruch, wenn das Studium in einem inhaltlichen Zusammenhang mit der Lehre steht und kurz nach Ende der Ausbildung aufgenommen wird.

Deshalb besteht zum Beispiel ein Unterhaltsanspruch, wenn das Kind nach dem Abitur eine Banklehre macht und gleich darauf Betriebswirtschaftslehre studiert. Der zeitliche Zusammenhang ist gegeben, wenn das Kind nach der Lehre so schnell wie möglich mit dem Studium anfängt. Dabei kann der Zeitraum auch ein Jahr betragen, wenn etwa zu dem Datum, zu dem das Kind seine Lehre beendet hat, die Frist für die Einschreibung an der Hochschule bereits abgelaufen war und der Start des gewünschten Studiengangs nur einmal jährlich angeboten wird.

Ausbildungsweg: Schule-Lehre-Fachabitur-Studium - Keinen Unterhaltsanspruch gibt es dagegen in den Fällen Schule-Lehre-Fachabitur-Studium. Hier ist die Berufsausbildung mit der Lehre abgeschlossen. Der Besuch der Fachhochschule und das anschließende Studium stellen keine Fortführung der Ausbildung dar, sondern werden als neue Ausbildung betrachtet (BGH, Urteil vom 17. Mai 2006, Az. XII ZR 54/04, RdNr. 20).

Eine Ausnahme gibt es nur dann, wenn die Eltern die Begabung ihres Kindes unterschätzt haben und es deshalb von vornherein nicht aufs Gymnasium geschickt haben. Unter besonderen Voraussetzungen besteht aber möglicherweise ein Anspruch auf elternunabhängiges Bafög.

Unterhaltsbedarf von Studenten

Masterstudiengang

Eltern sind weiterhin zum Unterhalt verpflichtet, wenn sich nach Erwerb des Bachelor-Abschlusses ein Master-Studiengang anschließen soll, sofern ein fachlicher und zeitlicher Zusammenhang zwischen beiden besteht. Die Rechtsprechung zu den sogenannten Abitur-Lehre-Studium-Fällen kann auf diesen Studienverlauf übertragen werden (AG Frankfurt, Urteil vom 16. November 2011, Az. 454 F 3056/11).

Studenten können Unterhalt beanspruchen, solange sie die durchschnittliche Studiendauer nicht wesentlich überschreiten. Für eine Promotion können sie in der Regel keinen Unterhalt verlangen. Bis zum zweiten oder dritten Semester können sie auch die Fachrichtung wechseln, wenn sich herausstellt, dass die erste Studienwahl falsch war. Wenn das Kind ein Praktikum absolviert, das in der Studienordnung vorgeschrieben ist, dann gehört es zur Ausbildung, sodass eine Unterhaltspflicht besteht.

Hat ein Kind egal aus welchen Gründen ein Studium beendet, hat es noch Anspruch auf Unterhalt während einer Bewerbungsfrist von drei Monaten. Nimmt das Kind sein Studium erst nach einer absolvierten Lehre auf, handelt es sich unter Umständen um eine Zweitausbildung, die die Eltern nicht finanzieren müssen.

Ist zwischen Eltern und Kind abgesprochen, dass das Kind im Ausland studieren darf, müssen die Eltern die Kosten übernehmen. Gibt es eine solche Absprache nicht, müssen die Eltern die Mehrkosten unter diesen Voraussetzungen übernehmen:

  • die finanzielle Mehrbelastung ist wirtschaftlich zumutbar,
  • der Auslandsaufenthalt ist sachlich begründet und sinnvoll, um das angestrebte Ausbildungsziel zu erreichen, und
  • der zusätzliche Unterhaltsbedarf ist insgesamt angemessen (OLG Karlsruhe, Urteil vom 24. Februar 2011, Az. 2 UF 45/09).
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Unterhalt während des freiwilligen sozialen Jahrs

Während eines freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahres hat das Kind auf jeden Fall Anspruch auf Unterhalt,  sofern es sich dabei um die notwendige Voraussetzung für ein Studium oder eine Ausbildung handelt, die es anstrebt (BGH, Urteil vom 29. Juni 2011, Az. XII ZR 127/09, RdNr. 25). Auch falls die Eltern mit dem freiwilligen sozialen Jahr des Kindes einverstanden sind, sind sie weiter unterhaltspflichtig. Dagegen sind volljährige Kinder, die ein freiwilliges soziales Jahr durchlaufen, das für den beabsichtigten Beruf nicht erforderlich ist, nach Ansicht des Oberlandesgerichts Karlsruhe nicht unterhaltsberechtigt (Beschluss vom 8. März 2012, Az. 2 WF 174/11).  Das Oberlandesgericht Hamm sieht das allerdings anders und hält das Jahr auch für eine Orientierungsphase. Der Vater musste auch während des freiwilligen sozialen Jahrs Unterhalt zahlen, obwohl es für einen späteren Beruf nicht notwendig war (Beschluss vom 8. Januar 2015, Az. 1 WF 296/14).

Erzielt das Kind während des freiwilligen sozialen Jahres Einkünfte oder bekommt es eine Aufwandsentschädigung, sind die Leistungen in vollem Umfang auf die Unterhaltszahlungen anzurechnen.

Unterhalt während der Weltreise oder Au-pair-Zeit im Ausland

Generell besteht keine Unterhaltsverpflichtung, wenn das Kind auf Weltreise geht oder als Au-pair im Ausland arbeitet. Denn dabei handelt es sich nicht um eine Ausbildung. Durch eine solche Reise verliert das Kind allerdings nicht ohne Weiteres seinen zukünftigen Unterhaltsanspruch, falls die Eltern unter Abwägung aller Umstände noch damit rechnen mussten, dass das Kind nach der Reise eine Ausbildung oder ein Studium beginnt. Dann lebt die Unterhaltspflicht wieder auf.

Auch als Au-pair befindet sich das Kind nicht in einer Ausbildung, sodass die Eltern nicht unterhaltspflichtig sind. Ist das Kind allerdings während der Au-pair-Zeit an einer ausländischen Universität eingeschrieben, kann eventuell ein Unterhaltsanspruch bestehen, falls das Auslandsstudium einen engen sachlichen Zusammenhang mit nachfolgender Ausbildung oder Studium aufweist.

Beide Elternteile sind zum Unterhalt verpflichtet

Gegenüber volljährigen Kindern, die in der Ausbildung und/oder im Studium sind, sind beide Elternteile entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit zum Barunterhalt verpflichtet. Das heißt, mit Eintritt der Volljährigkeit müssen grundsätzlich beide Elternteile zahlen. Das gilt auch für denjenigen Elternteil, bei dem das Kind lebt. Dieser Elternteil kann nicht entgegenhalten, er leiste weiterhin Naturalunterhalt in Form von Wohnung, Kleidung oder Essen.

Der Naturalunterhalt kann aber mit dem Barunterhalt verrechnet werden. Wohnt das Kind zum Beispiel noch bei der Mutter und müsste sie dem volljährigen Kind 300 Euro zahlen, während die Naturalleistungen wie die Gewährung von Wohnung und Verpflegung einen Gegenwert von 250 Euro hätten, schuldete die Mutter, bei der das Kind wohnt, nach Verrechnung noch Barunterhalt in Höhe von 50 Euro. Der Vater kann in diesem Fall hingegen nichts verrechnen.

Höhe des Unterhaltsanspruchs für Kinder ab 18 Jahren

Ist ein Schüler volljährig, unverheiratet und lebt er im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils, richtet sich der Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle, Altersklasse ab 18. Die Höhe des Unterhalts hängt vom Einkommen der Eltern ab. Der Unterhaltsbedarf eines volljährigen Kindes, das nicht mehr bei seinen Eltern lebt, beläuft sich seit dem 1. Januar 2016 auf 735 Euro. Darin sind bereits 300 Euro Wohnkosten eingerechnet. Kosten für eine Kranken- und Pflegeversicherung kommen ebenso hinzu wie Studiengebühren.

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So werden Kindergeld und Bafög angerechnet

Ab der Volljährigkeit des Kindes ist das Kindergeld in voller Höhe vom Unterhaltsbedarf gemäß Düsseldorfer Tabelle abzuziehen. Zwar steigt ab der Volljährigkeit die Höhe des Unterhalts, zu dem die Eltern verpflichtet sind. Dennoch verringert sich der von den Eltern zu zahlende Kindesunterhalt. Grund hierfür ist, dass die Eltern das Kindergeld an das volljährige Kind weiterleiten müssen. Daher ist der Unterhalt um das volle Kindergeld zu verringern. Das volljährige Kind bekommt also tatsächlich mehr als ein minderjähriges Kind.

Auch Bafög-Leistungen sind als unterhaltsrechtliches Einkommen anzurechnen und mindern damit die Ansprüche des Auszubildenden oder Studenten. Der Unterhaltsberechtigte muss Bafög beantragen und in Anspruch nehmen, selbst wenn die staatliche Ausbildungsförderung nur darlehensweise erfolgt (OLG Hamm, Urteil vom  27. September 2013, Az. 2 WF 161/13).

Während des Studiums sind Studenten grundsätzlich nicht verpflichtet, nebenher zu arbeiten. Einkünfte aus Studentenjobs bleiben daher unberücksichtigt – es sei denn, es handelt sich um einen ständigen Nebenverdienst.

Eltern teilen den Unterhalt unter sich auf

Da beide Elternteile unterhaltspflichtig sind, ist der Unterhalt auf beide Elternteile aufzuteilen. Es ist keineswegs so, dass jeder Elternteil die Hälfte schuldet. Das wäre nur der Fall, wenn beide gleich viel verdienen. Vielmehr haftet jeder Elternteil anteilig in Höhe seines unterhaltsrelevanten Einkommens abzüglich des Selbstbehalts (§ 1606 Abs. 3 Satz 1 BGB).

Für die Quote ist vom Einkommen des jeweiligen Elternteils abzuziehen, was für den eigenen Unterhalt benötigt wird. Das sind Beträge für berufsbedingte Aufwendungen, die meistens mit pauschal fünf Prozent des Nettoeinkommens angesetzt werden, falls der Elternteil nicht nachweisen kann, dass tatsächlich höhere Aufwendungen anfallen, zum Beispiel Fahrtkosten. Darüber hinaus muss jedem Elternteil ein angemessener Selbstbehalt verbleiben.

Gegenüber volljährigen unverheirateten Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden, beträgt der anzusetzende Eigenbedarf

  • beim nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 880 Euro und
  • beim erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 1.080 Euro.

Leben unterhaltspflichtige Kinder nicht mehr im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils, wird in der Regel ein Eigenbedarf von 1.300 Euro im Monat angesetzt. Die Quote wird anhand des addierten Einkommens der Eltern abzüglich des Selbstbehalts errechnet.

Beispielrechnung

Das Kind lebt bei der Mutter, besucht das Gymnasium, ist 19 Jahre und unverheiratet. Das bereinigte Nettoeinkommen des Vaters beläuft sich auf 3.000 Euro, das der Mutter auf 1.500 Euro.

So hoch ist Unterhaltsanspruch

Nettoeinkommen des einen Elternteils Nettoeinkommen des anderen Elternteils Addiertes Einkommen Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle Abzüglich Kindergeld
3.000 € 1.500 € 4.500 € 785 € 595 €

So wird der Unterhalt ab dem 1. Januar 2016 auf beide Elternteile verteilt

  Nettoeinkommen des einen Elternteils Nettoeinkommen des anderen Elternteils Addiertes Einkommen Unterhaltsanspruch gesamt
  3.000 € 1.500 € 4.500 € 595 €
Abzüglich Selbstbehalt 1.080 € 1.080 €    
  1.920 € 420 € 2.340 €  
Quote 80% 20% 100%  
Zu zahlen 476 € 119 €   595 €

Der Vater zahlt 80 Prozent von 595 Euro, also 476 Euro. Die Mutter zahlt 20 Prozent von 595 Euro, also 119 Euro. Das Kindergeld muss zusätzlich voll an das Kind ausbezahlt werden.

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Britta Schön
von Finanztip,
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9. Oktober 2015 zum Beitrag
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Hermann-Josef Tenhagen

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