25 Reisetipps
Bild: den-belitsky (2), mikolajn, filadendron, Dkalves, lucky-photographer, Mikeorlov, zoff-photo / alle iStock.com, Montage Finanztip

In den Sommerferien zur Hauptsaison mit Kindern zu verreisen, verlangt eine pralle Urlaubskasse. Deshalb hat die Finanztip-Redaktion für Sie 25 Spartipps und weitere Tricks zusammengestellt, mit denen Sie günstiger und gelassener durch den Urlaub kommen.

1. Gegen Unfall und Krankheit absichern

Ihre Krankenkassen-Karte gilt zwar auch im EU-Ausland, doch oft müssen Sie draufzahlen, gerade bei kleinen Privatkliniken am Urlaubsort. Auch Rücktransporte nach einem Unfall sind nicht abgesichert und können Tausende Euro kosten. Schließen Sie deshalb unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung ab; erst recht dann, wenn Sie die EU verlassen.

Sie können die Versicherung meist noch unmittelbar vor der Abreise online abschließen. Gute Tarife für Singles gibt es bereits für 10 Euro. Wir empfehlen die DKV (Reise Med Tarif RD) oder Ergo Direkt (Tarif RD)*. Für Familien mit mindestens zwei Kindern zwischen 18 und 25 Jahren ist die Würzburger (Tarif Travelsecure AR ohne Selbstbeteiligung)* eine gute Wahl. Ein Preistipp für Senioren oder längere Reisen ist die Debeka (Tarif AR).
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2. Reiseimpfungen bei der Kasse einreichen

Für viele Reiseländer empfehlen sich vorab ein paar Impfungen wie gegen Hepatits A; oder sie sind sogar vorgeschrieben wie zum Beispiel gegen Gelbfieber. Wer bei der richtigen Krankenkasse versichert ist, kann dieses Geld zurückbekommen. Einige Kassen erstatten nichts, einige bis zu einem festen Betrag (zum Beispiel 100 Euro pro Jahr), andere sogar alles. Eins ist allen Krankenkassen gemein: Der Impfstoff lässt sich nicht über den Arzt abrechnen, Sie müssen die Rechnung selbst einreichen.
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3. Machen Sie aus Ihrem Handy ein Navi

Wer ins Ausland fährt, kann sich Landkarten sparen, indem er mit seinem Handy navigiert. Doch außerhalb der EU wird das Surfen teuer. Deshalb lohnt es sich, die Karten vorher aufs Handy zu laden. Dieser Spartipp funktioniert zum Beispiel mit Google Maps, wenn Sie einen Account für Google haben. Außerdem gibt es in den App-Stores weitere Programme mit ähnlichen Funktionen. Vor allem für Wanderer und Radreisende reichen die Karten von Google nicht immer aus. Für sie eignet sich anderes Kartenmaterial mehr, wie zum Beispiel Openmaps. Es gibt eine ganze Reihe von Apps, die das auf verschiedene Art gut aufbereiten, zum Beispiel Komoot oder MotionX GPS.

4. Lernen Sie ein wenig von der Fremdsprache

Es gibt einige Apps, mit denen Sie Sprachen lernen können. Auch kostenlose. Einige Finanztip-Redakteure haben gute Erfahrungen mit Duolingo gemacht: Damit kann man drei Sprachen leicht lernen, nämlich Spanisch, Englisch und Französisch. Die App fragt Sie ab, spricht vor und testet Ihre Aussprache. Es lassen sich ganz nach Geschmack verschieden lange Lektionen pro Tag auswählen – so macht Sprachenlernen Spaß!

Sehr viel mehr Sprachen haben Sie zur Auswahl, wenn Sie auch mit Englisch als Unterrichtssprache klarkommen. Dann gibt es auch Lektionen für Portugiesisch, Dänisch, Türkisch, Chinesisch, Japanisch und viele andere. Übrigens auch die fiktiven Sprachen Klingonisch (aus Star Trek) und Hochvalyrisch (aus Game of Thrones).

5. Rechtzeitig planen, wie viele Koffer in den Flieger sollen

Überlegen Sie unbedingt ein paar Tage vor dem Abflug, wie viele Koffer sie brauchen. Fast alle Fluglinien sind inzwischen sehr knauserig bei der Gepäckmitnahme. Oft ist der normale Koffer zum Einchecken gar nicht mehr Teil des normalen Flugtickets – sondern nur Handgepäck. Wer dann erst am Flughafen den Koffer bucht, zahlt ordentlich drauf. Am besten Sie ergänzen noch vor dem Abflugtag online Ihr Ticket um das gewünschte Gepäck. Das kostet immer noch schnell 20 Euro, aber in der Regel nur halb so viel, wie am Check-in-Schalter. Ein Spartipp der sich bei Familien besonders lohnt.

6. Ihr Getränk darf nicht durch die Flughafenkontrolle, Reiseproviant schon

Die Flughäfen zocken uns ab, indem sie nach der Kontrolle horrende Preise für Getränke fordern. (Hier von „Apothekenpreisen“ zu sprechen, wäre unfair den Apothekern gegenüber.) Aber deshalb müssen Sie nicht auch das Essen zu diesen Preisen kaufen. Auf immer weniger Flügen ist das Essen inklusive. Da lohnt es sich, eine Kleinigkeit im Gepäck zu haben.

Übrigens: Sie können auch eine leere Flasche mit durch die Sicherheitskontrolle nehmen ­– und anschließend im Waschraum auffüllen. Einige Flughäfen haben auch extra Wasserspender dafür.

7. Die Fahrt vom Flughafen zum Hotel vorher planen

Nutzen Sie Mobilitäts-Apps wie Qixxit oder Moovel, um preiswert vom Bahnhof oder Flughafen zum Hotel zu kommen. Sonst kostet die Taxifahrt schnell mehr als das Flug- oder Bahnticket. Manchmal lohnt es sich, die Tickets schon vorab zu buchen über die Website der lokalen Verkehrsunternehmen. Es gibt auch Bahnbuchungs-Apps wie Trainline, mit denen Sie bequem am Rechner Ihr Anschlussticket buchen können. Zum Ratgeber

8. Das Auto schon vor der Reise mieten

Mieten Sie Ihr Auto unbedingt schon in Deutschland und nutzen Sie dafür Mietwagenportale wie billiger-mietwagen.de*, Check24* oder happycar.de*. Das ist günstiger, als vor Ort zu buchen. Außerdem können Sie besser einschätzen, was für ein Auto Sie kriegen und mit welchem Versicherungsschutz. Zum Ratgeber

9. Versicherungen für den Mietwagen

Wenn Sie bei Ihrer Kfz-Versicherung für wenige Euro eine Mallorca-Police abgeschlossen haben – also einen zusätzlichen Schutz für Mietwagen im Ausland – dann können Sie auch einen Mietwagen mit geringer Haftpflichtdeckung nehmen. Die vorgeschriebene Deckung ist im Ausland oft sehr viel niedriger als hierzulande: In der Türkei sind es kaum mehr als umgerechnet 20.000 Euro für Sachschäden.

Auf den Vollkasko-Schutz müssen Sie trotzdem achten: Oft gibt es Ausschlüsse wie Reifen, Unterboden oder Glas. Passen Sie aber auf, dass nicht aus Versehen Extra-Kosten entstehen, weil Ihnen beim Abholen des Autos am Schalter unnötige Zusatzleistungen untergejubelt werden. Am besten vergleichen Sie die Preise Ihrer Onlinebuchung genau mit denen im Vertrag.

10. Mietwagen noch billiger

Und noch etwas zum Thema Mietwagen: Kontrollieren Sie die Mietwagenpreise noch mal kurz vor Abreise. Manchmal kriegen Sie den Wagen dann noch billiger. Sie können in aller Regel bis kurz vor Abreise die alte Buchung kostenlos stornieren.
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11. Unterwegs in Deutschland mit dem eigenen Auto

Solange Sie in Deutschland mit Ihrem Auto unterwegs sind, können Sie viel Geld beim Tanken sparen, wenn Sie folgende Regel beherzigen: Die günstigste Zeit ist tendenziell gegen Abend, zwischen 20 bis 21 Uhr. Inzwischen gibt es mehrere Preisspitzen, vor allem zur Mittagszeit gegen 13 Uhr und in den Stoßzeiten des Berufsverkehrs. Außerdem gibt es große Unterschiede von Tankstelle zu Tankstelle, ganz zu schweigen von der Abzocke durch die Tankstellen auf der Autobahn. Mit einer Tank-App wie clever-tanken.de oder Mehr-Tanken fällt es leichter, eine günstige Alternative zu finden. Aber fahren Sie nicht zu große Umwege. Das frisst die Ersparnis wieder auf.

12. Günstigere Pannenhilfe als vom ADAC

Wenn Sie mit dem Auto in den Urlaub fahren, ist es gut, eine Pannenhilfe zu haben, die auch im Ausland gilt. Traditionell gehen Autofahrer in Deutschland zum ADAC. Aber das muss nicht sein. Günstiger gibt es den Schutzbrief beim BAVC* (Bruderhilfe Automobil- und Verkehrsicherheitsclub). Vergleichen Sie ruhig mal.
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13. Bei Unfällen mit dem Auto im Ausland

Fahren Sie ins Ausland, nehmen Sie Ihre Kfz-Versicherungsunterlagen mit. Wenn ein Unfall passiert, können Sie sich an den jeweiligen Schadenregulierungsbeauftragten der Versicherung für das EU-Land wenden. Wer das ist, erfahren Sie international unter der Telefonnummer +49 40/300 330 300 – oder in unserem Ratgeber.

14. Kostenlos Geld abheben

Nehmen Sie nicht so viel Bargeld mit, heben Sie lieber am Urlaubsort Geld ab. Sie können weltweit kostenlos abheben, wenn Sie zum Beispiel die Kreditkarte der Santander* nehmen oder die der DKB*. Bei der DKB muss auf Ihrem Konto allerdings pro Monat 700 Euro Geld eingehen (nicht unbedingt Gehalt). Bei Santander sollten Sie unbedingt die Tücken der „Revolving“-Funktion beachten. So ein Konto mit Kreditkarte können Sie ohne Probleme auch als Zweitkonto führen, falls Sie nicht alles zusammenführen wollen, oder schnell vor dem Urlaub noch loslegen wollen.

Allerdings dauert es bei einer Neueröffnung gerne ein paar Wochen, bis die Kreditkarte schließlich einsatzbereit in Ihrem Briefkasten steckt. Wenn Sie nur innerhalb der Eurozone unterwegs sind, kommen auch Consorsbank, ING Diba* und Barclaycard* in Betracht.

15. Günstiger mit Karte einkaufen und bezahlen

Nicht nur beim Geldabheben kommt es auf die richtige Karte an, sondern auch wenn Sie im Ausland mit Karte zahlen wollen. Im Euro-Raum fallen bei Girocards (früher: EC-Karten) und Kreditkarte keine Gebühren an. Beim Zahlen in fremden Währungen fallen bei den meisten Kreditkarten hingegen Fremdwährungsgebühren an – 1,75 Prozent sind üblich. Im Moment sind die Santander und die DKB die einzigen Ausnahmen. Bei der DKB nur dann, wenn Sie den besagten Geldeingang von 700 Euro im Monat haben.
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16. Den Verfügungsrahmen der Kreditkarte prüfen

Wenn Sie mit der Kreditkarte reisen, dann achten Sie darauf, ob sie eine echte Kreditfunktion hat. Die Consorsbank zum Beispiel gibt eine Debitkarte heraus. Das heißt, das Geld wird sofort abgebucht. Solche Karten werden von Mietwagenfirmen und Hotels oft nicht als Kaution akzeptiert. Denken Sie auch daran, welchen Verfügungsrahmen Ihre Kreditkarte hat. Sonst kann es passieren, dass Sie nicht so viel Geld abheben können, wie Sie im Urlaub benötigen. Außerdem wird ein Teil des Verfügungsrahmens geblockt, wenn Sie Ihre Karte als Sicherheit für den Mietwagen oder das Hotelzimmer nutzen.

Rechnen Sie auch damit, dass Ihre Kreditkarte gesperrt werden könnte. Die Kreditkartenfirmen lassen einen Computeralgorithmus prüfen, ob es verdächtige Muster bei der Nutzung gibt. Wenn Sie zum Beispiel nach China fliegen und den Flug nicht per Karte zahlen, kann es passieren, dass Ihre Karte beim ersten Geldabheben nicht funktioniert. Keine Sorge: Mit einem Anruf bei Ihrer Bank können Sie die Karte wieder freischalten lassen. Ein Anruf vor der Reise hilft leider nicht: Die Banken haben keinen Einfluss auf den Betrugs-Algorithmus der Kreditkartenunternehmen.

17. Den Geldautomaten immer in Landeswährung belasten

Wichtig an Automaten außerhalb der Eurozone: Lassen Sie sich Ihre Auszahlung immer in Landeswährung ausrechnen, nicht in Euro. Was wie ein netter Kundenservice daherkommt, ja sogar als Spartipp, ist in Wirklichkeit eine freche Abzocke. Wenn der Automat Ihnen vorrechnet, wie viele Euro das umgerechnet sind, bekommen Sie oft einen schlechten Wechselkurs und zahlen 10 bis 20 Euro drauf.
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18. Billiger telefonieren und surfen

Innerhalb der EU können Sie inzwischen ohne Extrakosten telefonieren und surfen (dank der Roaming-Regulierung). Außerhalb der EU sollten Sie bei längeren Aufenthalten eine lokale Sim-Karte für Ihr Handy erwerben. Damit sparen Sie gewaltig. Eine ausländische Sim-Karte können Sie auch schon in Deutschland kaufen, zum Beispiel bei Holidayphone und Travsim*. Vergessen Sie nicht, vor der Abreise das Daten-Roaming auf Ihrem Handy zu deaktivieren, solange Sie die neue Sim noch nicht eingesetzt haben.
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19. Stadtführung per Smartphone

Die Preise für Stadtführungen können Sie bereits von zu Hause aus mit Portalen wie Getyourguide vergleichen. Dort finden Sie auch Bewertungen von anderen Kunden. Eine preiswerte Alternative sind Stadtführungen mit dem Smartphone. Die gewünschten Führungen laden Sie am besten noch im heimischen W-Lan herunter. Die beste kostenlose App im Test von Computerbild ist „Marco Polo Reiseführer“. Noch mehr überzeugt hat die Tester die App mTrip. Damit zahlen Sie allerdings knapp 5 Euro pro Stadtführung.

20. Sehenswürdigkeiten vorher buchen

Bei begehrten Wahrzeichen und Museen lohnt es sich, die Tickets schon vorher zu bestellen. So können Sie Stunden in der Warteschlange vermeiden etwa vor den Uffizien in Florenz, dem Kolosseum in Rom, vor dem Louvre in Paris oder der Eremitage in St. Petersburg. Das geht auch online und auf Deutsch. Einige Sehenswürdigkeiten müssen Sie sogar Wochen vorher reservieren, um überhaupt hineinzukommen. Auf die Freiheitsstatue in New York oder die Gefängnisinsel in San Francisco kommt nur, wer sich früh einen Termin gesichert hat. Auch die Reichstagskuppel in Berlin können Sie nicht so ohne Weiteres spontan besuchen.

21. Das passende Ticket für den Stadturlaub

In so mancher fremden Stadt kann es zu einer wahren Herausforderung werden, den Bus- und Bahnplan zu verstehen. Und dann auch noch die Sondertickets und Zeitkarten zu durchschauen, ist vor Ort am Ticketautomaten kaum noch möglich. (Man versteht ja nicht mal die Varianten in der Heimatstadt.) Dabei kann das richtige Ticket ordentlich Geld sparen. In London gibt es beispielsweise die Visitor Oyster Card, die eine günstige Alternative zu Einzelfahrttickets ist. In Lissabon können Sie mit der Viva-Viagem-Karte unkompliziert und preiswert Bus, U-Bahn und sogar einige Regionalzüge in die umliegenden Städte nutzen.

Reiseführer und die Website des örtlichen ÖPNV geben oft gute Tipps, wie Sie am günstigsten durch Ihre Urlaubsstadt kommen. Auch der Gang in die gute alte „Tourist-Information“ lohnt sich.

22. Ärger mit dem Flug?

Das Flugzeug kam mehr als drei Stunden zu spät am Urlaubsziel an? Ärgerlich, aber finanziell wertvoll. Sie können die Verspätung nämlich reklamieren und bei der Fluggesellschaft einige Hundert Euro zurückholen. Dabei helfen Ihnen die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) und spezialisierte Rechtsdienstleister wie EUFlight und Fairplane*. Auch geeignet sind flug-verspaetet.de*, flug-erstattung.de oder EUClaim*. Die Rechtsdienstleister behalten als Honorar für den Service einen Teil der Entschädigung für sich.
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23. Hotel-Ärger bei der Pauschalreise?

Presslufthammer vorm Fenster, Mauer- statt Meerblick und Schimmel im Bad: Wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben und die Unterkunft nichts taugt, dann dokumentieren Sie die Mängel per Foto und verlangen Sie schriftlich oder unter Zeugen Abhilfe. Falls das Hotel oder die Reiseleitung den Mangel nicht behebt, können Sie nach der Reise einen Teil des Preises zurückverlangen. Einen Anhaltspunkt, wie viel das sein kann, bietet die sogenannte Frankfurter Tabelle. Wichtig: Alle Hotels und Ferienhäuser, die noch vor dem 1. Juli über einen Vermittler gebucht wurden, gelten als Pauschalreise. Danach greift das neue Recht.
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24. Falls Sie die Reise gar nicht antreten

Sie haben eine Reise gebucht – und jetzt scheint Ihnen der Trip doch zu riskant. Sie sind fein raus und können kostenfrei stornieren, wenn das Auswärtige Amt nach Ihrer Buchung eine Reisewarnung für Ihr Reiseziel ausgesprochen hat. Die Türkei oder Israel stehen nicht auf der Liste, der Gazastreifen schon. Ändert sich nur Ihre persönliche Risikoeinschätzung, hilft Ihnen das nicht, von der gebuchten Reise zurückzutreten.
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25. Falls Sie den Flug stornieren müssen

Viele Fluglinien vermitteln den Eindruck, dass Sie kein Anrecht auf irgendeine Erstattung hätten, falls Sie den Flug stornieren. Das stimmt nicht. Als Fluggast haben Sie ein Anrecht auf Erstattung von sämtlichen Steuern und Flughafengebühren.

Falls die Airline den Platz noch vergeben konnte, haben Sie möglicherweise zusätzlich Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises. Allerdings hat der BGH im März geurteilt, dass Fluglinien diesen Teil der Erstattung per AGB ausschließen können.

Manche Fluggesellschaften erheben auch pauschale Stornogebühren. Das ist jedoch verboten.
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10 KOMMENTARE

  1. Ein Tipp für London:
    Je nach Reisedauer kann es sich lohnen, eine Travelcard zu kaufen. Allerdings nicht bei der Tube, sondern bei der National Rail. Dafür lässt man sich erst eine Kundenkarte ausstellen (Passfoto von zu Hause mitbringen!) und kauft dann die entsprechende Travelcard.
    Online kann man sich dann Coupons des Days Out Guide für viele Attraktionen in London herunterladen und ausdrucken, mit denen man eine Eintrittskarte kostenlos bekommt:
    https://www.daysoutguide.co.uk/2for1-london

  2. Auch bei der Mastercard der Advanzia Bank fallen keine Auslandseinsatzgebühr beim Bezahlen an. Bargeldabhebungen sollte man damit allerdings vermeiden, da dann saftige Zinsen berechnet werden.

  3. Mist, ich dachte, den Trick mit dem Auffüllen der Wasserflasche hinter der Kontrolle am Flughafen kenne nur ich.

  4. […] Sie haben Ihren Urlaub noch nicht geplant und wollen konkret solidarisch sein und sparen. Das können Sie, in dem sie selbst Hotel oder Mietwagen über die entsprechenden Plattformen buchen. Durch den drastisch gefallenen Wechselkurs der Lira sinken viele Ausgaben für den Urlaub in der Türkei. Manches kostet derzeit nur die Hälfte. Und die Türkei war schon vorher ein preiswertes Urlaubsland. […]

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