Mann sitzt am Pc mit prüfendem Blick
Soll ich das klicken?! Foto: Xesai, iStock.com

Dass Betrüger versuchen, uns mit gefälschten E-Mails hereinzulegen, ist nichts Neues. Meistens erkennt man den Betrugsversuch schon daran, dass die Kriminellen keine persönliche Anrede hinbekommen. Doch derzeit grassieren betrügerische E-Mails, die man auf den ersten Blick für echt halten könnte – weil die Empfänger mit korrektem Namen angesprochen werden.

Die Masche: Sie werden in der Mail darauf hingewiesen, dass Sie eine Rechnung nicht bezahlt hätten. Ein Link führt angeblich zum Warenkorb des Online-Shops oder zu Dokumenten, die die Rechnung erklären sollen. Um Sie unter Druck zu setzen, werden „Vollstreckungsmaßnahmen“ angedroht. Klicken Sie nicht auf den Link! In Wirklichkeit führt er zu einer Schadsoftware, die Ihren PC infiziert.

Mit solchen Programmen können Kriminelle zum Beispiel Ihre Online-Banking-Daten stehlen. Sollten sie dann Ihr Konto leerräumen, könnte Ihre Bank das Anklicken des Links als grobe Fahrlässigkeit werten und sich weigern, den Schaden zu ersetzen.

Falls Sie eine Zahlungsaufforderung bekommen, und Sie haben das Gefühl, sie könnte tatsächlich berechtigt sein, dann rufen Sie bei der Firma an (und zwar nicht unter der Nummer in der Mail!). Welche Betrugs-Mails gerade herumgehen und wie diese ganz konkret aussehen, zeigt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in ihrem Phishing-Radar. Diesen Monat sind dort angebliche E-Mails von Volksbanken, Sparkassen und von Amazon vertreten.

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